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EURIMAGES fördert 17 europäische Koproduktionen

Sieben mit deutscher Beteiligung

Der europäische Förderfonds EURIMAGES hat in seiner jüngsten Sitzung vom 13. bis 16. Oktober 2015 in Tiflis insgesamt rund 5 Millionen Euro Förderung für 17 europäische Koproduktionen bewilligt, darunter sieben mit deutscher Beteiligung. Vier der geförderten Filme werden von Regisseurinnen verfilmt, insgesamt wurden sechs Projekte mit einer Beteiligung von Regisseurinnen beantragt. Im Rahmen der Sitzung wurde Jobst Plog für weitere vier Jahre in seinem Amt als EURIMAGES-Präsident bestätigt.

Eine Förderung von 321 000 Euro erhält der Kinderfilm "Der kleine Vampir", der demnächst als 3D-Animation auf die Leinwand kommt. Die weltweit beliebten Abenteuer des Vampirs Rüdiger und seinem menschlichen Kumpel Anton, die auf der Kinderbuchreihe von Angela Sommer-Bodenburg basieren, werden von Comet Film, Rothkirch Cartoon Film und Ambient Entertainment mit Partnern aus den Niederlanden und Dänemark produziert. Regie führt das dänisch-deutsche-Duo Karsten Kiilerich und Richard Claus.

Zudem wird mit "Ana, mon amour" der neueste Film des gefeierten rumänischen Regisseurs Calin Peter Netzer (Goldener Bär 2003 für das Drama "Mutter und Sohn") gefördert. Die rumänisch-deutsch-französische Koproduktion erhält 254 000 Euro Förderung und handelt von einer aufopfernden und damit zum Scheitern verurteilten Liebesbeziehung.

Der russische Filmveteran Andrei Konchalovsky (Silberner Löwe 2014 für "The Postman's White Nights"), der mit Hollywood-Produktionen ebenso vertraut ist wie mit europäischem Arthouse-Kino, führt Regie bei dem deutsch-russischen Projekt "The Paradise", das mit 420 000 Euro gefördert wird. Der Historienfilm beschreibt die Begegnungen verschiedener Schicksale während des 2. Weltkrieges und wird zurzeit an Drehorten in Russland und Bayern verfilmt.

Mit polnischer, tschechischer, schwedischer und deutscher Beteiligung und einer Förderung von 450 000 Euro entsteht der Politthriller "Game Count". Die renommierte polnische Filmemacherin Agnieszka Holland führt Regie bei der Verfilmung des international erfolgreichen Romans "Der Gesang der Fledermäuse" von Olga Tokarczuk, die auch am Drehbuch beteiligt war. In einer Mischung aus Mystery-Thriller und schwarzer Komödie dreht sich die Handlung um merkwürdige Leichenfunde in einem polnischen Bergdorf, bei denen die schrullige Frühpensionärin Janina Duszejko in den Fokus der Ermittlungen gerät.

Weitere Projekte mit deutscher Beteiligung sind die beiden Spielfilme "Zoology" und "Something Useful" sowie der Dokumentarfilm "Le Prince de Nothingwood".

Die nächste Sitzung von EURIMAGES findet vom 09. bis 11. Dezember 2015 in Ljubljana statt.



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