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Bundeskongress Kommunales Kino
Bundeskongress Kommunales Kino
© Bundesverband Kommunale Filmarbeit

Abschied von gestern mit dem Kino von morgen

11. Bundeskongress der Kommunalen Kinos im Filmmuseum Potsdam

"Abschied von gestern", das war vor 50 Jahren der Film von Alexander Kluge, der für Aufbruch und die Geburt des neuen deutschen Autorenfilms steht. Damals war die Welt des Kinos noch in Ordnung. Ein Film wie dieser sorgte für Aufsehen, wurde diskutiert, die Leute kamen, ihn zu sehen und mitreden zu können.

Diese Zusammenhörigkeit von Kino und Film ist in Auflösung begriffen. Heute stellen sich die Fragen für ein Kino anders. Wie kann es inmitten der digitalen Bilderflut überleben? Wie hat sich die Programmarbeit verändert? Wie gehen wir mit dem bevorstehenden Generationswechsel um? Auf Seiten des Publikums ebenso wie auf Seiten der Kinomachern? Ist Kinomachen überhaupt ein Beruf oder Berufung? Kino musste sich in der Historie immer wieder neu erfinden, diese Prozesse haben nur eine ungeheure Beschleunigung erfahren.

Mit diesen und anderen Themen, die die unmittelbare Zukunft und Zukunftsfähigkeit von Filmarbeit betreffen, wird sich der 11. Bundeskongress der Kommunalen Kinos befassen, der vom 04. bis 06.12.2015 im Filmmuseum Potsdam stattfindet. Eingeladen sind Kinomacher und Kuratoren, Praktiker und Theoretiker, die Ideen und Hoffnungen formulieren, wie das #kinovonmorgen aussehen könnte. Unter anderem werden Ursula von Keitz (Filmmuseum Potsdam), Ralf Forster (Filmhistoriker), Chris Wahl (Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf), Ralf Schenk (DEFA-Stiftung), Dietrich Brüggemann (Filmemacher), Hannes Gwisdek (Musiker) und als besonderer Gast Volker Schlöndorff, Mitglied des Kuratoriums des Bundesverbandes und engagierter Kämpfer für das anspruchsvolle Kino, Diskussionsbeiträge beisteuern. Ein weiterer Höhepunkt des Kongresses: Erstmalig wird der Preis des Kinematheksverbundes auf dem Bundeskongress vergeben.

Das im Oktober 2014 wiedereröffnete Filmmuseum Potsdam als Austragungsort und Mitveranstalter des Kongresses ist in vielem Vorreiter. Die Zusammenarbeit des Filmmuseums mit der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF bei der Ausbildung von Kuratoren ist einzigartig. Das Zusammenspiel von Filmprogramm, Ausstellung und Sammlung zeigt Wege auf, wie Kino mehr sein kann als nur Kino.



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