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Er ist wieder da mit Oliver Masucci
Er ist wieder da mit Oliver Masucci
© Constantin Film

Kinocharts Deutschland (22. - 25.10.): Er ist so was von wieder da

Hitler-Komödie klettert in dritter Woche an die Spitze

Ein Sahnejahr für Neue Constantin und deutsche Filmkomödien: Während die Kassen bei "Fack ju Göhte 2" weiterhin laut schellen, gibt nun auch "Er ist wieder da" Anlass zur Freude: Am dritten Wochenende schaffte die Romanverfilmung das seltene Kunststück, die Spitze der deutschen Charts zu erklimmen. Bei insgesamt sieben sechsstelligen Besucherzahlen in den Top Ten dürften die Kinobesitzer frohlocken. Das Geschäft lief gegenüber dem Vorjahr, als "Teenage Mutant Ninja Turtles" und Megan Fox die Goldmedaille am zweiten Wochenende mit 166 000 Besuchern verteidigten, um satte 58 Prozent besser.

Gold
"Er ist wieder da" - und wie! 326 000 Zuschauer machten den Oliver Masucci-Film zur neuen Nummer eins. Der hohen Nachfrage des Vorwochenendes waren die Lichtspielhäuser entgegengekommen und hatten die Komödie auf weitere 133 Spielpläne gesetzt. Somit war das Werk von David Wnendt in 646 Sälen zu sehen und erzielte dort einen großartigen Schnitt von 505 Zuschauern pro Spielstätte. Der Besucherschwund im Vergleich zur Vorowche belief sich auf lediglich phantastische minus 19 Prozent. Bis jetzt haben 1,4 Millionen Interessierte den Streifen gesehen.

Silber
Am vierten Wochenende musste sich "Alles steht Kopf" nach seinem Titel-Hattrick als deutscher Kinokassenkönig mit dem zweiten Rang bescheiden: 280 000 junge und alte Besucher sahen den Pixar-Animationsfilm, dem Walt Disney nochmals 32 weitere Leinwände eingeräumt hatten, so dass der Zeichentrickfilm nun in 656 Filmtheatern angeboten wurde. Im Schnitt großartige 428 Kinosessel wurden besetzt, während sich der Zuschauerrückgang mit minus 35 Prozent in Grenzen hielt. Bis jetzt sind 2,4 Millionen Karten verkauft worden.

Bronze
Dass durchaus Platz für zwei große Animationsfilme in den deutschen Kinos herrscht, beweist der gleichzeitige Erfolg von "Hotel Transsilvanien 2", der am zweiten Wochenende den dritten Rang verteidigen konnte. Auch hier war nach der erfolgreichen Premiere die Anzahl der Kopien erhöht worden: Die Columbia Pictures-Produktion flackert jetzt über 662 Leinwände (plus 41) und kam mit 238 000 verkauften Karten auf einen ordentlichen Schnitt von 361 Augenpaaren pro Saal. Der Zuschauerschwund betrug minus 34 Prozent, und insgesamt ist der Zeichentrickfilm mit der Stimme von Rick Kavanian bisher 787 000 Besucher das Geld wert gewesen.

Die Neuen
Einen recht guten Einstand feierte "Paranormal Activity: Ghost Dimension", wenn es aufgrund der starken Konkurrenz auch nur zum sechsten Platz reichte. Der Horrorfilm konnte 161 000 Besucher für sich gewinnen, die in lediglich 315 Spielstätten strömten. Die Nachfrage ist ordentlich, wie der Schnitt von 512 Zuschauern pro Leinwand zeigt. Das Ergebnis hätte an so manchem der lauen Sommerwochenenden für das Treppchen gereicht.

Eine Enttäuschung ist dagegen "The Last Witch Hunter", der parallel zu seinem Flop in den USA nur Siebter wurde: 120 000 verkaufte Kinokarten mögen aller Ehren wert sein, aber gestreckt auf 430 Lichtspielhäuser sind sie doch etwas dünn: Der Schnitt liegt bei schwachen 280 Besuchern pro Spielort für den Fantasy-Film mit Vin Diesel.

Doch geradezu Gold ist das Ergebnis verglichen mit dem von "The Walk", der wie in den USA und Großbritannien auch in Deutschland kein Bein auf die Erde bekommen hat. Der Robert Zemeckis-Streifen lief in 323 Filmtheatern an und konnte gerade mal 26 000 Zuschauer für sich gewinnen - ein miserabler Schnitt von 81 einsamen Kinogängern pro Leinwand und damit als Ergebnis nur Zehnter.

Auf den Plätzen
Vierter wurde "Der Marsianer" (3. Woche / bisher ingesamt 942 000 Zuschauer); Fünfter wurde "Fuck Ju Göhte 2", der mit 726 Kinos der weiterhin mit großem Abstand meistgezeigte Film Deutschlands bleibt (7. Woche / 7,2 Mio.); Achter wurde "Black Mass" (2. Woche / 143 000) und Neunter wurde schließlich "Crimson Peak" (2. Woche /
155 000).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Die Warner Brothers-Komödie "Man lernt nie aus" mit Anne Hathaway ist mit 498 000 Zuschauern in fünf Wochen ein mäßiger Erfolg geworden. Ein ordentliches Ergebnis hat der Universal Pictures-Abenteuerfilm "Everest" mit Jason Clarke mit 765 000 verkauften Karten in sechs Wochen verbucht. Solide der Erfolg des No-Name-Horrorfilms "The Visit" von M. Night Shyamalan, den Universal in die deutschen Kinos brachte; in fünf Wochen haben sich
510 000 Besucher das Werk angesehen.



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