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Deutscher Kurzfilmpreis
Deutscher Kurzfilmpreis
© Bundesregierung

In der Kürze liegt die Würze: Kurzfilm-"Lolas" verliehen

Automatisch in "Oscar"-Qualifikation

Die Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters hat gestern Abend den bedeutendsten und höchstdotierten Preis für einen Kurzfilm - den Deutschen Kurzfilmpreis - verliehen. Die festliche Gala in Ludwigsburg mit 400 Gästen aus Politik, Wirtschaft und der Filmbranche wurde in diesem Jahr in Kooperation mit der Filmakademie Baden-Württemberg veranstaltet. Der Schauspieler Roman Knizka moderierte die Preisverleihung.

Monika Grütters betonte in ihrer Rede: "Der Kurzfilm fasziniert jedes Mal auf's Neue mit seiner Innovationskraft und der Experimentierfreude junger Künstlerinnen und Künstler. Er gilt längst nicht mehr nur als 'Gesellenstück' begabter Filmstudierender, sondern hat sich als eigenständige Darstellungsform mit hohem künstlerischem Anspruch und einer ganz eigenen, ausdrucksstarken Bildersprache etabliert. Uns mit knapper, präziser Erzählweise und anspruchsvoller Dramaturgie tief in menschliche und gesellschaftliche Abgründe blicken zu lassen - das ist ganz großes Kino. Von dieser cineastische Pionierarbeit profitiert die Filmkunst insgesamt."

Der Deutsche Kurzfilmpreis ist mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 275.000 Euro dotiert und steht ab jetzt automatisch auf der "Qualifying List" der Kurzfilm-"Oscars".

Den Kurzfilmpreis in Gold für Spielfilme mit einer Laufzeit von mehr als sieben bis 30 Minuten erhielt der Film "On Air" von Robert Nacken aus Köln. Der Kurzfilmpreis in Gold für Dokumentarfilme ging an den Film "Das offenbare Geheimnis" von Eva Könnemann aus Berlin. Den Kurzfilmpreis in Gold für Animationsfilme gewann der Film "AlieNation” von Laura Lehmus aus Berlin. Der Kurzfilm "Freedom & Independence" von Bjørn Melhus aus Berlin wurde mit dem Kurzfilmpreis in Gold für den besten Experimentalfilm ausgezeichnet.

Für den Deutschen Kurzfilmpreis 2015 waren zwölf Filme nominiert. Mit der Nominierung ist eine Prämie von je 15.000 Euro verbunden, für den Filmpreis in Gold erhält der Hersteller eine Prämie von 30.000 Euro. Die Nominierungsprämie wird auf den Filmpreis in Gold angerechnet. Die Prämie ist für die Herstellung eines neuen Kurzfilms oder Films mit künstlerischem Rang oder für seine Projektvorbereitung verbunden.

Mit dem Sonderpreis für Filme mit einer Laufzeit von mehr als 30 bis 78 Minuten wurde der Spielfilm "Helikopter – Hausarrest" von Constantin Hatz aus der Filmakademie Baden-Württemberg ausgezeichnet. Dieser Preis ist mit einer Prämie von 20.000 Euro verbunden.


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