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Er ist wieder da mit Oliver Masucci, Katja Riemann...erbst
Er ist wieder da mit Oliver Masucci, Katja Riemann und Christoph Maria Herbst
© Constantin Film

Kinocharts Deutschland (29.10. - 1.11.): Er ist noch immer da

"Macho Man" floppt

Die Premieren haben am vergangenen Kinowochenende keinen großen Eindruck hinterlassen - bestes Ergebnis ist der achte Platz von "Macho Man", aber die Zuschauer haben noch immer Appetit auf das bestehende Angebot und nahmen sich noch den einen oder anderen Nachschlag - immerhin sechs Filme verbuchten sechsstellige Besucherzahlen, so dass das Ergebnis für die Kinobesitzer recht freundlich ausfiel. Verglichen mit dem Vorjahreswochenende, als "Maze Runner" mit Dylan O'Brien an seinem dritten Wochenende erstmals dank
142 000 verkaufter Karten an die Spitze vorrückte, war die Sitzauslastung in diesem Jahr um 28 Prozent höher.

Gold
Weiterhin - und dank "Spectre" zum letzten Mal - steht eine deutsche Produktion ganz oben: "Er ist wieder da" erreichte 255 000 Zuschauer. Als seien die Kinobesitzer jetzt vor dem vierten Wochenende aufgewacht und erkannten, was für ein Juwel ihnen da in den Schoß gefallen ist, orderten sie die Neue Constantin-Komödie für weitere 112 Leinwände, so dass nach sieben Wochen nicht mehr "Fack ju Göhte 2" (ebenfalls aus dem Hause Neue Constantin) der meistgezeigte Film Deutschlands ist, sondern das David Wnendt-Werk mit satten 758 Sälen. Und das gesteigerte Angebot war absolut gerechtfertigt: Der Besucherschwund ist mit nur minus 22 Prozent herausragend gering gewesen, der Schnitt von 337 besetzten Kinosesseln pro Spielstätte immer noch hervorragend. 1,7 Millionen Zuschauer haben die Literaturadaption mit Oliver Masucci bislang gesehen.

Silber
Ebenfalls keine Veränderung auf dem zweiten Platz. "Alles steht Kopf" fügte am fünften Wochenende nochmals
191 000 verkaufte Karten zu seiner Erfolgsgeschichte hinzu und liegt somit bei 2,7 Millionen jungen und alten Kinogängern. Auch hier hatten Walt Disney Studios 33 zusätzliche Filmtheater geordert, so dass der Animationsstreifen nun mit 689 Kopien lief. Und auch hier hielt sich der Besucherschwund mit minus 32 Prozent in Grenzen und ist der Schnitt mit 278 Kinokarten pro Leinwand exzellent.

Bronze
Auch hier keine Veränderung und damit ebenfalls wieder weiterer US-Animationsstreifen auf dem Treppchen: "Hotel Transsilvanien 2" lockte am dritten Wochenende 178 000 Zuschauer in 702 Kinosäle (plus 40). Der Besucherrückgang ist hier mit ausgezeichneten minus 25 Prozent gleichfalls gering gewesen; die Auslastung mit 254 Besuchern pro Saal solide. Die Columbia Pictures-Produktion hat jetzt die Millionengrenze überwunden.

Die Neuen
Universum Film starteten "Macho Man" in 269 Spielstätten. Nur 41 000 Zuschauer wollten die Christian Ulmen-Komödie sehen, was einem schwachen Schnitt von 156 Augenpaaren pro Leinwand gleichkommt und in Rang acht mündete. Dieses Werk müssen die Produzenten einstweilen abschreiben. Nicht jede deutsche Komödie wird automatisch zum Erfolg.

Auf den Plätzen
Vierter wurde "Der Marsianer" (4. Woche / bisher insgesamt 1,1 Millionen Besucher); Fünfter wurde "Fack ju Göthe 2" (8. Woche / 7,3 Mio.); Sechster wurde "Paranormal Activity: Ghost Dimension" (2. Woche / 318 000); Siebter wurde "The Last Witch Hunter" (2. Woche / 259 000); Neunter wurde "Black Mass" (3. Woche / 186 000) und Zehnter schließlich "Crimson Peak" (3. Woche / 193 000).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Einer der gigantischsten Flops des Jahres ist "The Walk". Die Amerikaner wollten den Robert Zemeckis-Film nicht sehen, die Briten wollten ihn ebenfalls nicht sehen und die Deutschen erst recht nicht. Bereits am zweiten Wochenende ist der Abenteuerfilm mit Joseph Gordon-Levitt mit lediglich 70 000 Besuchern wieder aus den Top Ten raus. Weltweit hat der 35 Millionen Dollar teure Sony Pictures-Streifen (da sind Marketing und Verleih noch nicht eingerechnet) aktuell knapp 40 Millionen Dollar eingebracht.



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