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Spectre mit Daniel Craig
Spectre mit Daniel Craig
© Sony Pictures

Kinocharts Deutschland (5. - 8.11.): James Bond zündet die "Spectre"-Charts

Zweitbester 007-Start hinter "Skyfall"

Ein Mann befeuert eigenhändig die deutschen Kinocharts und zaubert ein Lächeln auf die Gesichter der Kinobesitzer. Aber dieser Mann ist auch nicht irgendwer, sondern James Bond, der seit 50 Jahren volle Häuser garantiert. Das offiziell 24. Abenteuer des Geheimagenten mit der Lizenz zum Töten legte sich dabei besonders ins Zeug: "Spectre" sorgte zusammen mit den sich weiter beachtlich haltenden Platzhaltern für ein starkes Wochenende - um satte 157 Prozent besser als das Vorjahreswochenende, als "Interstellar" mit Matthew McConaughey und 373 000 verkauften Karten die Charts krönte.

Gold
857 Lichtspielhäuser offerierten "Spectre". Damit löste der Daniel Craig-Thriller "Er ist wieder da" nicht nur als meistgesehenen, sondern auch als meistgezeigten Streifen in den deutschen Sälen ab. 1,6 Millionen Kinogänger wollten sich das neueste 007-Spektakel nicht entgehen lassen und sorgten so für den zweitbesten Start eines James Bond-Films hinter "Skyfall", der vor drei Jahren sogar 1,9 Millionen Karten hatte absetzen können. Der Schnitt lag bei ausgezeichneten 1900 besetzten Sesseln pro Spielort.

Silber
"Er ist wieder da" behauptete sich in seiner fünften Woche mit 161 000 Besuchern in 713 Filmtheatern (minus 45) weiterhin gut. Der Zuschauerschwund gegenüber der Vorwoche hielt sich mit minus 37 Prozent in Grenzen und durchschnittlich 227 verkaufte Karten pro Kopie sind immer noch sehr gut. Die deutsche Komödie mit Oliver Masucci hat inzwischen die Zwei Millionen-Besuchermarke überwunden.

Bronze
Um eine Platzierung nach unten ging es auch für "Alles steht Kopf". Der Animationsstreifen konnte am sechsten Wochenende nochmals 143 000 junge und alte Zuschauer für sich gewinnen, so dass der Besucherrückgang hier sogar nur bei minus 25 Prozent lag. Der Schnitt vor den 639 Leinwänden (minus 50) betrug gleichfalls exzellente 224 Augenpaare. Der Pixar-Film von Pete Docter hat die Drei Millionen-Besuchermarke gekreuzt.

Die Neuen
An einem Wochenende voller guter Nachrichten goss allein "Ritter Trenk" Wasser in den Erfolgswein: Der deutsche Animationsfilm erreichte in immerhin 400 Kinos nur 34 000 junge und alte Kinogänger und somit nur den neunten Rang mit einem miserablen Schnitt von lediglich 87 verkauften Karten pro Leinwand.

Da sieht das Ergebnis des Programmkinotitels "Die Schüler der Madame Anne" schon besser aus: Mit 17 000 Zuschauern in lediglich 86 Lichtspielhäusern schaffte es das französische Drama auf den zehnten Platz mit einem Schnitt von 203 Besuchern pro Saal.

Auf den Plätzen
Vierter wurde "Hotel Transsilvanien 2" (4. Woche / bisher insgesamt 1,2 Millionen Besucher); Fünfter wurde "Fack ju Göhte 2" (9. Woche / 7,4 Mio.); Sechster wurde "Paranormal Activity - Ghost Dimension" (3. Woche / 412 000); Siebter wurde "Der Marsianer" (5. Woche / 1,2 Mio.) und Achter schließlich "The Last Witch Hunter" (3. Woche / 331 000).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Ein zweiter "Maria, ihm schmeckt's nicht" ist das nicht geworden: "Macho Man" mit Christian Ulmen ist mit
96 000 Besuchern in zwei Wochen fürchterlich gefloppt und bereits wieder Charts-Geschichte. Ebenfalls nicht besonders beim Publikum kamen "Black Mass" und Johnny Depp an, für die lediglich 204 000 Karten in vier Wochen die Besitzer wechselten. Identisches lässt sich für "Crimson Peak" mit Mia Wasikowska sagen, der im gleichen Zeitraum nur 208 000 Besucher für sich gewinnen konnte.



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