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Filmförderungsanstalt (FFA)
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© FFA

FFA vergibt 255.000 Euro für Drehbuchförderung

Acht Drehbücher und drei Treatments gefördert

Die Drehbuchkommission der Filmförderungsanstalt (FFA) hat unter dem Vorsitz von Christine Berg in ihrer letzten Sitzung dieses Jahres am 12. November acht Drehbücher und drei Treatments gefördert. Insgesamt lagen der Kommission 52 Anträge und Widersprüche vor.

Für sein Drehbuchvorhaben "Thalassa" erhält Philip Koch eine Förderung von 30 000 Euro. Der Absolvent der HFF München debütierte 2010 mit dem gefeierten Drama "Picco", das unter anderem den Friedenspreis des Deutschen Films gewann. In "Thalassa" erzählt er fast gänzlich ohne Ton aus dem Leben des taubstummen Armin.

Unter den geförderten Drehbüchern sind auch zwei Kinderbuch-Adaptionen für die ganz jungen Kinobesucher. In "Oma und Frieder" lassen Bettina Börgerding ("Bibi und Tina") und Bettina Blümner ("Prinzessinnenbad") die beiden Titelfiguren der gleichnamigen Kinderbuchreihe von Gudrun Mebs nach Berlin reisen, wo sie allerhand Abenteuer erleben. Eine Leindwandversion des kleinen "Seeräuber Moses", nach dem Roman von Kirsten Boje, wird von Maggie Peren ("Freche Mädchen") und Tanja Müller-Jonak verfasst. Beide Drehbücher werden mit jeweils 30.000 Euro gefördert.

Zudem überzeugten drei Drehbücher zu Dokumentarfilmen die Kommission, deren Protagonisten teilweise tiefe Einblicke in das politischen das Zeitgeschehen liefern. Darunter das mit 30.000 Euro geförderte Drehbuch "The Voluntary Slave" von Lisa Violetta Gaß. Darin erzählt sie die Geschichte eines jungen vietnamesischen Wirtschaftsflüchtlings, der sich auf der Jagd nach einer Chance im Mafiamilieu Londons unaufhaltsam in die moderne Sklaverei begibt.

Des weiteren wurden Treatments für die Dokumentarfilme "Feels Like Heaven" von Juliane Großheim und "Projekt Hassan Geuad" von Till Schauder sowie für den Kinderfilm "Richard der Zweite" von Reza Memari gefördert.



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