Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder
The Hunger Games: Mockingjay - Part 2 mit Sam Claflin...a Ali
The Hunger Games: Mockingjay - Part 2 mit Sam Claflin und Mahershala Ali
© Lionsgate Films

Kinocharts UK (20. - 22.11.): "Mockingjay - Part 2" hintendrein

Schwächerer Start als Teil 1

Auch im Vereinigten Königreich ist am letzten Wochenende das abschließende Kapitel der "Hunger Games"-Reihe angebrochen. Und wie in Deutschland und in den USA konnte "Mockingjay - Part 1" dabei nicht mit seinem Vorgänger mithalten und startete etwas schwächer. Das bildet sich dann auch im Gesamtergebnis der Top Ten exakt ab, das fünf Prozent unter dem Umsatz des Vorjahreswochendes lag, als "Mockingjay - Part 1" mit 12 Millionen Pfund gestartet war.

Gold
Bisher haben die Filmstudios gute Erfahrungen mit dem Aufspalten einer Romanvorlage zum Finale einer Filmserie gemacht: Sowohl "Twilight" als auch "Harry Potter" konnten mit ihren letzten Kapiteln den Umsatz gegenüber ihrem "Part 1" jeweils steigern. Doch bei "Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 2" hat das Ganze für Lionsgate Films nicht funktioniert. Das Ergebnis für den Science Fiction-Film ist mit 11 Millionen Pfund noch immer hervorragend (im Jahr 2014 hätte er sich als zweitstärkster Debutant qualifiziert), aber es gab eben keine Steigerung mehr. 576 Kinos zeigten den Jennifer Lawrence-Streifen, der somit auf einen grandiosen Schnitt von 19 500 Pfund pro Kopie kam.

Silber
"Spectre" musste durch die Ankunft der Blockbuster-Konkurrenz die Spitze abgeben und ordentlich Federn lassen, auch wenn er mit 607 Leinwänden (minus 10) der meistgezeigte Film Großbritanniens bleibt. 3,8 Millionen Pfund am dritten Wochenende entsprechen einem Rückgang von minus 51 Prozent der Besucherzahlen im Vergleich zur Vorwoche. Der Umsatzdurchschnitt pro Leinwand lag bei ausgezeichneten 6200 Pfund. Unglaubliche 84 Millionen Pfund sind insgesamt bereits zusammen gekommen, womit die Columbia Pictures-Produktion nur knapp hinter "Skyfall" liegt, der nach drei Wochen bei 85 Millionen Pfund stand. Jetzt liegen nach dem Überrunden von "Titanic" nur noch "Avatar" (94 Millionen Pfund) und eben "Skyfall" (103 Millionen Pfund) auf der Allzeit-Bestenliste vor "Spectre".

Bronze
"The Lady in the Van" lockt sicherlich eine andere, ältere Zielgruppe in die Kinos als "Mockingjay". Und so konnte sich die eine Woche zuvor sehr gut gestartete Maggie Smith-Komödie wesentlich besser gegenüber dem Hollywood-Blockbuster behaupten und büßte nur minus 29 Prozent Umsatz gegenüber dem Premierenwochenende ein. 1,6 Millionen Pfund in 549 Lichtspielhäusern (plus 46) trugen zum bisherigen Gesamtergebnis von 6,4 Millionen Pfund für das britische Werk bei. Der Schnitt betrug ordentliche 2900 Pfund pro Saal.

Die Neuen
Die australische Komödie "The Dressmaker" kam trotz des Heimvorteils mit Kate Winslet als Hauptdarstellerin nur mit 235 000 Pfund in lediglich 202 Spielstätten auf den siebten Platz. Der Schnitt liegt bei schwachen 1100 Pfund.

Der US-Thriller "The The Perfect Guy" mit Sanaa Lathan, im September erfolgreich in Nordamerika gelaufen, hinterlässt auf der Insel keinen Eindruck: Nur 102 000 Pfund in bloß 102 Filmtheatern lassen die Sony Pictures-Produktion gerade mal Zehnter werden. Auch hier zeigt sich die mangelnde Nachfrage am schwachen Schnitt von 1000 Pfund.

Auf den Plätzen
Vierter wurde "Hotel Transylvania 2" (6. Woche / bisher insgesamt 19 Millionen Pfund); Fünfter wurde das britische Drama "Brooklyn" mit Saoirse Ronan (3. Woche / 3,7 Mio.); Sechster wurde "Steve Jobs" (2. Woche / 1,8 Mio.); Achter wurde "Pan" (6. Woche / 8,7 Mio.) und Neunter schließlich das indische Drama "Prem Ratan Dhan Payo" (2. Woche / 1,4 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Als Riesenerfolg hat sich nach acht Wochen "The Martian" von Ridley Scott mit 23 Millionen Pfund verabschiedet. Einen Erfolg kann auch das britische Drama "Suffragette" mit Carey Mulligan verbuchen, das in sechs Wochen 9,5 Millionen Pfund einspielen konnte. Gefloppt ist dagegen Bradley Cooper's "Burnt" ("Im Rausch der Sterne"), der am dritten Wochenende mit gerade mal knapp 1 Million Pfund aus den Top Ten gedrängt wurde.



Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.