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Heidi mit Anuk Steffen und Bruno Ganz
Heidi mit Anuk Steffen und Bruno Ganz
© Studiocanal

Kinocharts Deutschland (10. - 13.12.): "Heidi" schlägt den "Kleinen Prinz"

Vierter "Hunger Games" vierte Woche an der Spitze

Auch in Deutschland tat sich vor dem "Star Wars"-Start wenig am letzten Wochenende in den Kinos. Immerhin schlug sich die deutschsprachige Premierenproduktion "Heidi" gut und brachte etwas Wind herein - aber das reichte hinten und vorne nicht, um gegen das Vorjahreswochenende anzukommen, als "Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere" mit Martin Freeman und 1,2 Millionen Besucher startete. 53 Prozent weniger Karten als vor Jahresfrist wurden verkauft. Die allgemeine Ruhe gab "Mockingjay - Part 2" die Möglichkeit, wie in Nordamerika ein viertes Mal an der Spitze zu bleiben.

Gold
"Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 2" läuft auch am vierten Wochenende immer noch sehr gut: 275 000 Zuschauer wollten den Jennifer Lawrence-Film sehen, ein Rückgang von nur minus 33 Prozent. 16 Kinos hatten den Science Fiction-Streifen aus dem Programm genommen, so dass er noch mit 720 Kopien im Einsatz war. Der Schnitt pro Leinwand lag noch immer bei exzellenten 382 besetzten Sesseln pro Saal. Der vierte "Hunger Games"-Werk ist damit sogar besser als der Vorgänger: 3,2 Millionen Zuschauer gegenüber 3,1 Millionen von "Mockingjay - Part 1".

Silber
Auch an "Spectre" werden die Deutschen nicht müde. Am sechsten Wochenende erwarben sie noch immer
206 000 Karten, was einem exzellenten Schnitt von 268 Besuchern in den 770 Lichtspielhäusern (minus 1) entspricht. Der Sam Mendes-Streifen bleibt damit der meistgezeigte Film des Landes. Der Zuschauerrückgang hielt sich mit minus 26 Prozent sehr in Grenzen. 6,1 Millionen Besucher haben den 007-Streifen gesehen.

Bronze
"Heidi" stieg auf dem dritten Platz mit 147 000 Besuchern ein. StudioCanal startete das schweizerische Drama in 585 Sälen, in die sich dann durchschnittlich ordentliche 253 kleine und große Zuschauer einfanden.

Die Neuen
"Der kleine Prinz" kam deutlich schlechter bei den Familien weg: Obwohl mit 573 Spielstätten nicht auf wesentlich weniger Leinwänden von Warner Brothers gebracht, schnitt der französische Animationsstreifen wesentlich schlechter als "Heidi" ab. Hier kamen nur 57 000 junge und alte Zuschauer in die Filmtheater, was nur zu einem schwachen Schnitt von 100 Besuchern und dem fünften Platz reichte.

Auf den Plätzen
Vierter wurde "Arlo & Spot" (3. Woche / bisher insgesamt 424 000); Sechster wurde "Bridge of Spies" (3. Woche / 260 000); Siebter wurde "Krampus" (2. Woche / 151 000); Achter wurde "Dügün Dernek 2" (2. Woche / 118 000); Neunter wurde "Alle Jahre wieder - Weihnachten mit den Coopers" (2. Woche / 102 000) und Zehnter schließlich "Das brandneue Testament" (2. Woche / 84 000).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
In den USA ein Megaflop, in Deutschland eine Vollkatastrophe: Schon am zweiten Wochenende ist "Im Herzen der See" mit Chris Hemsworth aus den Top Ten geflogen. Die 76 000 Zuschauer würden nicht mal das Dortmunder Westfalenstadion füllen...

Ganz anders der Pixar-Animationsfilm "Alles steht Kopf", der mit ausgezeichneten 3,3 Millionen Besuchern in elf Wochen der siebterfolgreichste Streifen 2015 hierzulande geworden ist.



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