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Ich bin dann mal weg
Ich bin dann mal weg
© Warner Bros.

Kinocharts Deutschland (24. - 27.12.): Devid Striesow erwandert Silber

"Star Wars" noch immer über 1 Million

Am Weihnachtswochenende brummte es weiterhin in den deutschen Kinos, dank Spitzenreiter "Star Wars", der auch an seinem zweiten Wochenende noch über eine Million Zuschauer begrüßen konnte, den beiden ordentlichen Neustarts "Ich bin dann mal weg" und "Die Peanuts" sowie den sich gut behauptenden Langläufern wie "Spectre" und "Heidi". Zwar lagen die Besucherzahlen um 20 Prozent unter denen des Vorjahreswochendes, als "Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere" mit Martin Freeman und 845 000 verkauften Karten den Spitzenplatz an seinem zweiten Wochenende verteidigen konnte; dies liegt aber hauptsächlich an dem in diesem Jahr am Wochenende auftauchenden Heiligabend, der einem Streichergebnis gleichkommt.

Gold
"Star Wars - Das Erwachen der Macht" behauptete mit Riesenabstand die Kinokassenkrone: 1,1 Millionen Zuschauer wollten den Science Fiction-Film sehen, der nochmal auf 13 weitere Spielpläne gesetzt worden war und mit weitem Abstand auch Deutschlands meistgezeigter Film ist: Der Schnitt in den 826 Lichtspielhäusern lag somit bei großartigen 1400 Augenpaaren. Der Besucherrückgang für den Daisy Ridley-Streifen fiel mit lediglich minus 46 Prozent moderat aus und zeigt ebenfalls das grundsolide Interesse an der Walt Disney-Produktion an - dieses Werk ist keine Einwochenend-Fliege, in welche die Fans stürmen, und die dann schnell abebbt, sondern wird der erfolgreichste Film des Jahres 2015 werden. Bereits jetzt sind 4,4 Millionen Karten verkauft worden, womit der J.J. Abrams-Streifen nach elf Tagen bereits auf Rang vier der bestbesuchten Produktionen des Jahres vorgedrungen ist.

Silber
Auf den zweiten Platz wanderte Devid Striesow mit der Premiere "Ich bin dann mal weg". Die deutsche Komödie konnte 261 000 Zuschauer in 625 Sälen für sich gewinnen. Das Warner Brothers-Werk erreichte so einen soliden Schnitt von 419 besetzten Sesseln pro Spielstätte.

Bronze
Ebenfalls ein Neustart auf dem dritten Rang: "Die Peanuts" waren für 204 000 junge und ältere Kinogänger von Interesse. Der 20th Century Fox-Animationsstreifen wurde in 638 Spielstätten angeboten und erreichte somit durchschnittlich solide 321 Besucher pro Kopie.

Die Neuen
Nach "Kartoffelsalat" der zweite Achtungserfolg einer Komödie von YouTube-Stars: "Bruder vor Luder" der Brüder Heiko und Roman Lochmann schaffte es mit 53 000 Zuschauern und Rang acht in die Top Ten. Neue Constantin hatten die deutsche Komödie auf 244 Programme gesetzt, und die Nachfrage fiel mit im Schnitt 221 zahlenden Zuschauern beachtlich aus.

Auf den Plätzen
Vierter wurde "Spectre" (8. Woche / bisher insgesamt 6,6 Millionen Zuschauer); Fünfter wurde "Heidi" (3. Woche / 530 000); Sechster wurde "Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 2" (6. Woche / 3,6 Mio.); Siebter wurde "Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft" (2. Woche / 330 000); Neunter wurde "Arlo & Spot" (5. Woche / 565 000) und Zehnter schließlich der Wiedereinsteiger "Dügün Dernek 2" (4. Woche / 199 000).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Wenig Magie entfaltete "Der kleine Prinz" in den Umsätzen der Kinobetreiber: In drei Wochen kamen nur enttäuschende 186 000 kleine und große Besucher, um den französischen Animationsstreifen, den Warner Brothers in die Filmtheater gebracht haben, zu sehen. Der Programmkinotitel "Carol" mit Cate Blanchett ist nach seiner Stipvisite in den Top Ten an seinem zweiten Wochenende wieder aus der Liste der besucherstärksten Filme verdrängt worden. Das DCM-Drama hat mit 82 000 Zuschauern bisher die Erwartungen nicht erfüllt.

Der Horrorfilm "Krampus" mit Toni Collette ist trotz des alpenländischen Folklore-Aufhängers mit bloß 228 000 Besuchern in vier Wochen gefloppt. Ein Programmkinotitel, der überzeugt, ist die belgische Komödie "Das brandneue Testament" von Jaco Van Dormeal, die in vier Wochen bisher 163 000 Zuschauer für sich gewinnen konnte und in den Arthouse-Charts den später gestarteten "Carol" sogar überholt hat. Ein toller Erfolg für den Berliner Verleiher NFP.



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