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Joy - Alles außer gewöhnlich! mit Jennifer Lawrence
Joy - Alles außer gewöhnlich! mit Jennifer Lawrence
© 20th Century Fox

Kinocharts Deutschland (31.12. - 3.1.): Zweimal Jennifer Lawrence in den Top Ten

Deutsche Filme punkten

Ein starker Jahresbeginn für die deutschen Kinos mit sieben sechsstelligen Produktionen und erfreulich robusten vier deutschen Filmen unter den besucherstärksten Zehn. Bis auf den weiter unumstritten führenden "Star Wars", der nur schwach Zuschauer gegenüber der Vorwoche einbüßte, konnten alle Streifen noch Zuschauer gegenüber dem Weihnachtswochenende dazugewinnen. Dennoch war der Jahresauftakt deutlich schwächer als am ersten Wochenende 2015, als "Honig im Kopf" mit Dieter Hallervorden an seinem zweiten Wochenende mit 735 000 Besuchern an die Spitze geklettert war und seinen Siegeszug begann.

Gold
847 000 Besucher zählte "Star Wars: Das Erwachen der Macht" an seinem dritten Wochenende in unverändert 826 Kinos. Der Schnitt lag bei unglaublichen über 1000 verkauften Karten pro Kopie. Der J.J. Abrams-Film, der um lediglich minus 27 Prozent gegenüber dem Vorwochenende nachgab, läuft also auch hierzulande bärenstark und hat bereits 6,5 Millionen Zuschauer vor seine Leinwände gelockt. Der Science Fiction-Film liegt damit auf Platz 3 der erfolgreichsten Filme 2015 in Deutschland, hinter "Minions" (6,9 Millionen Zuschauer) und "Fack ju Göhte 2" (7,6 Millionen Zuschauer), die er noch einholen dürfte.

Silber
Wieder auf den zweiten Platz kam an seinem zweiten Wochenende "Ich bin dann mal weg" mit 266 000 verkauften Eintrittskarten. 46 zusätzliche Lichtspielhäuser hatten die deutsche Komödie auf ihre Spielpläne gesetzt, die damit in 671 Filmtheatern gezeigt wird. Durchschnittlich gute 397 Besucher pro Saal wollten den Devid Striesow-Film sehen, und die Nachfrage stieg gegenüber dem Premierenwochenende um 2 Prozent. Insgesamt haben nach zehn Tagen schon 803 000 Besucher die Verfilmung des Hape Kerkeling-Buches gesehen.

Bronze
Ebenfalls keine Veränderung auf dem dritten Platz. "Die Peanuts" begrüßten 4 Prozent mehr kleine und große Charlie Brown- und Snoopy-Fans vor den 647 Leinwänden (plus 9). 213 000 Karten wurden für den Animationsstreifen abgesetzt, der damit auf einen guten Schnitt von 331 pro Kino kam. Alles in allem haben 685 000 Karten die Besitzer für das Steve Martino-Werk gewechselt.

Die Neuen
Mäßige Ergebnisse für die beiden Premieren "Joy" und "Die Vorsehung", die in weniger Spielstätten starteten, als die erfolgreichen Platzhirsche noch verteidigten, und wohl auch deshalb keine große Rolle spielten. Mit "Joy" schafft Jennifer Lawrence das Kunststück, gleich mit zwei Filmen in den Top Ten vertreten zu sein - und die bittere Pille zu schlucken, sich mit Platz 8 hinter ihren eigenen, schon seit sieben Wochen laufenden "Mockingjay Teil 2" einreihen zu müssen. Das David O. Russell-Drama setzte lediglich 95 000 Karten in 332 Sälen ab - ein mäßiger Schnitt von 288 besetzten Sesseln pro Filmtheater für die 20th Century Fox-Produktion.

Der Kriminalfilm "Die Vorsehung" mit Anthony Hopkins wurde mit bloß 60 000 Interessierten in nur 217 Filmtheatern Neunter. Das von Concorde in die Kinos gebrachte Afonso Poyart-Werk erzielte einen ebenfalls mäßigen Schnitt von 277 Augenpaaren pro Leinwand.

Auf den Plätzen
Vierter ist "Heidi" (4. Woche / bisher insgesamt 821 000 Zuschauer); Fünfter ist "Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft" (3. Woche / 595 000); Sechster ist "Spectre" (9. Woche / 6,8 Mio.); Siebter ist "Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 2" (7. Woche / 3,8 Mio.) und Zehnter schließlich "Bruder vor Luder" (2. Woche / 193 000).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Am sechsten Wochenende ist "Arlo & Spot" aus den Top Ten geflogen. Mit 649 000 jungen und älteren Zuschauern ist er ein Erfolg geworden, aber wie im Rest der Welt gemessen an bisherigen Pixar-Standards - so der Mega-Erfolg "Alles steht Kopf" mit 3,3 Millionen Besuchern im vergangenen Jahr - eine Enttäuschung.

Wiedereinsteiger "Dügün Dernek 2" verlässt an seinem fünften Wochenende die Charts wohl endgültig. Mit 226 000 verkauften Karten ist die türkische Komödie ein Achtungserfolg.



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