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Daisy Ridley und Harrison Ford in Star Wars: The...akens
Daisy Ridley und Harrison Ford in Star Wars: The Force Awakens
© Lucasfilm

Kinocharts UK (1. - 3.1.): "Star Wars" überholt "Spectre" und "Avatar"

Starker "Daddy's Home" verteidigt Silber gegen Neulinge

Nicht minder sagenhaft als das Einspielergebnis in den USA, wo "Star Wars: The Force Awakens" heute voraussichtlich "Avatar" als umsatzstärksten Film aller Zeiten ablösen wird, ist das Geschäft der Walt Disney-Produktion in Großbritannien, wo der Science Fiction-Film jeden Tag durchschnittlich 5 Millionen Pfund umsetzt und inzwischen "Spectre" und "Avatar" als umsatzstärkste Filme aller Zeiten im Vereinigten Königreich überrundet hat.

Nun liegt nur noch "Skyfall" mit seinen knapp 103 Millionen Pfund vor den Sternenkriegern. Diese sollten bis Ende der Woche James Bond ebenfalls eingeholt haben. Zum Vergleich: Nach 17 Tagen stand "Skyfall" 2012 bei 72 Millionen Pfund, während "The Force Awakens" in diesem Zeitraum 97 Millionen Pfund umgesetzt hat - ein Plus von 35 Prozent! In keinem anderen Land außer den USA läuft "Star Wars" so gut wie im United Kingdom.

Trotz der Fabelumsätze blieb das Ergebnis der Top Ten hinter dem sehr starken Jahresauftakt 2014 um 5 Prozent zurück, als gleich acht Filme jeweils über 1 Million Pfund erlösten und "The Theory of Everything" ("Die Entdeckung der Unendlichkeit") mit "Oscar"-Preisträger Eddie Redmayne zur Premiere mit 3,7 Millionen Pfund auf dem ersten Platz einstieg.

Gold
Das Phänomen namens "Star Wars: The Force Awakens" konnte an seinem dritten Wochenende 10 Millionen Pfund verbuchen, was das Gesamtergebnis auf besagte unfassbare 97 Millionen Pfund treibt. Obwohl 14 Kinos den J.J. Abrams-Film aus dem Programm genommen hatten, steigerte sich der Umsatz in den 651 Lichtspielhäusern sogar noch um 1 Prozent gegenüber der Vorwoche. Der Harrison Ford-Streifen bleibt mit weitem Abstand nicht nur der meistgesehene, sondern auch der meistgezeigte Kinofilm der Insel. Durchschnittlich unglaubliche 15 800 Pfund verblieben in jeder Kinokasse. Wer immer die Idee bei Disney hatte, Lucasfilm und damit die "Star Wars"-Rechte zu kaufen, verdient einen Orden.

Silber
"Daddy's Home" läuft sehr erfolgreich für Paramount Pictures. An ihrem zweiten Wochenende konnte die auf 444 Leinwänden (plus 6) gezeigte Komödie ihren Besuch um satte 79 Prozent gegenüber dem Vorwochenende steigern und vom dritten auf den zweiten Rang klettern. Kinokarten im Wert von 2,9 Millionen Pfund wurden erworben, so dass der Schnitt bei sehr guten 6500 Pfund pro Kopie lag. Insgesamt sind bereits 8,1 Millionen Pfund zusammen gekommen - damit hat "Daddy's Home" bereits nach zehn Tagen so viel eingespielt wie die erste Zusammenarbeit von Will Ferrell und Mark Wahlberg bei "The Other Guys" ("Die etwas anderen Cops") im Jahr 2010 insgesamt.

Bronze
Mit fast gleicher Kopienstärke gingen "Joy" und "The Danish Girl" ins Rennen um die Zuschauergunst. Am Ende hatte "Joy" knapp die Nase vorne und sicherte sich zum Einstand noch den letzten Platz auf dem Siegertreppchen. Der Jennifer Lawrence-Streifen kam auf 1,5 Millionen Pfund in 507 Spielstätten, was einem mäßigen Schnitt von rund 3000 Pfund für die 20th Century Fox-Produktion entspricht.

Die Neuen
Knapp hinter "Joy" platzierte sich "The Danish Girl" als Vierter mit 1,3 Millionen Pfund. Das britische Drama mit Eddie Redmayne wurde von Universal Pictures auf 508 Spielpläne gesetzt und erreichte durchschnittlich 2700 Pfund. Hier hatten sich die Macher um "Kings Speech"-Regisseur Tom Hooper auch angesichts der drei Golden Globe-Nominierungen und des Riesenerfolgs mit "The Theory of Everything" vor Jahresfrist sicher ein besseres Debut versprochen. Vielleicht können die BAFTA-Nominierungen übermorgen noch etwas mehr Schub verleihen.

Auf den Plätzen
Fünfter wurde "The Peanuts Movie" (2. Woche / bisher insgesamt 7,1 Millionen Pfund); Sechster wurde "The Good Dinosaur" ("Arlo & Spot" / 6. Woche / 12 Mio.); Siebter wurde "In the Heart of the Sea" (2. Woche / 1,9 Mio.); Achter wurde "The Hunger Games: Mockingjay - Part 2" (7. Woche / 28 Mio.); Neunter wurde "Spectre" (10. Woche / 94 Mio.) und Zehnter schließlich der Bollywood-Film "Dilwale" (3. Woche / 2,1 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Der indische Bollywood-Film "Bajirao Mastan" verabschiedete sich am dritten Wochenende mit 1,1 Millionen Pfund. Die Komödie "Sisters" mit Amy Poehler und Tina Fey ist am dritten Wochenende mit 2,3 Millionen Pfund aus den Top Ten verdrängt worden und damit gefloppt.



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