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David Bowie
David Bowie
© BANG Showbizz

Mick Jagger zollt David Bowie Tribut

Beileid auch von Paul McCartney

Mick Jagger trauert um seinen Freund und Kollegen David Bowie. Der Rolling Stones-Sänger postete ein schwarz-weißes Bild von sich und Bowie auf Twitter, unter das er schrieb: "David war immer eine Inspiration für mich und ein echtes Original. Er war wunderbar schamlos in seiner Arbeit. Wir hatten so viele tolle Zeiten miteinander. Er war mein Freund. Ich werde ihn nie vergessen."

Paul McCartney veröffentlichte auf seiner Webseite eine emotionale Botschaft: "Sehr traurige Nachrichten, zu denen ich an diesem regnerischen Morgen aufwache. David war ein großer Star, und ich schätze die Momente sehr, die wir zusammen verbracht haben. Seine Musik hat eine gewichtige Rolle in der britischen Musikgeschichte gespielt, und ich bin stolz darauf, an den großen Einfluss zu denken, den er auf Menschen überall auf der Welt hatte. Sein Stern wird immer am Himmel funkeln."

Auch Yoko Ono, die Witwe von Beatles-Sänger John Lennon, ließ es sich nicht nehmen, ihre Trauer öffentlich auszudrücken. Sie veröffentlichte ein Bild von sich, Lennon und Bowie auf Instagram und schrieb dazu: "Weil John und ich sehr wenige Freunde hatten, gehörte David für uns quasi zur Familie. Süße Erinnerungen werden für immer bei uns bleiben."

Brian Eno erklärte: "David's Tod überraschte mich vollkommen - so wie wahrscheinlich jeden anderen Menschen auch. Ich fühle eine große Leere. Wir kannten uns 40 Jahre lang. In den letzten Jahren haben wir per E-Mail korrespondiert, da er in New York und ich in London lebte. Wir haben immer mit ausgedachten Namen unterschrieben, so etwas wie 'mr. showbiz', 'milton keynes', 'rhoda borrocks' oder 'the duke of ear'. Vor sieben Tagen habe ich eine Mail von ihm bekommen. Sie war lustig wie immer und genauso surreal mit den ganzen Wortspielereien und Anspielungen, die er immer gemacht hat. Seine Nachricht endete mit dem folgenden Satz: 'Danke für unsere guten Zeiten, Brian, sie werden niemals vergehen.' Die Mail war unterzeichnet mit 'Dawn' ('Dämmerung'). Erst jetzt begreife ich, dass er sich damit verabschiedet hat."

David Bowie wusste von seinem herannahenden Tod und konzipierte sein letztes, am 8. Januar erschienenes 25. Studioalbum "Blackstar" bewusst als Abschied. Laut seinem Produzenten Tony Visconti sollte auch sein Tod in ein Kunstwerk eingebettet sein.

Der Journalist Rick Sky, der Bowie mehrmals interviewt hatte, ergänzte diese Aussage: "Das Album ist ein Tribut an seine engsten Freunde und die Menschen, mit denen er gearbeitet hat und die das Geheimnis seiner Krankheit gewahrt haben. Es ist erstaunlich, dass er es geschafft hat, seinen Tod zu einem künstlerischen Event zu machen. Dass sein Tod genau zwei Tage nach seinem 69. Geburtstag eintrat und er noch kurz vorher sein letztes Album veröffentlichte, ist außergewöhnlich. Er hat auf dem Album über Sterblichkeit gesungen, so in dem Song 'Lazarus': 'Schau hoch, ich bin im Himmel / Ich habe Narben, die man nicht sehen kann / Ich habe Drama gehabt, das kann mir keiner nehmen / Jeder kennt mich jetzt'. Das war sehr prophetisch."


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