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Daisy Ridley in Star Wars: The Force Awakens
Daisy Ridley in Star Wars: The Force Awakens
© Lucasfilm

Kinocharts UK (8. - 10.1.): "Star Wars" umsatzstärkster Film aller Zeiten

"The Hateful Eight" schießen Silbermedaille

Nun hat es "Star Wars: The Force Awakens" auch in Großbritannien geschafft, was er in den USA schon erreicht hat: Er ist der umsatzstärkste Film aller Zeiten des Landes. Er überrundete "Skyfall", der seit 2012 bisher mit knapp 103 Millionen Pfund der umsatzstärkste Film aller Zeiten im Vereinigten Königreich gewesen ist. Seit dem Wochenende steht der Science Fiction-Film bei 108 Millionen Pfund - und ein Ende ist nicht absehbar, denn noch immer beherrschen die Sternenkrieger die britischen Leinwände nach Belieben. Der einzige Neustart des Wochenendes, "The Hateful Eight", musste sich weit abgeschlagen mit dem zweiten Rang zufrieden geben. Insgesamt hinkten die Top Ten um 19 Prozent gegenüber dem Vorjahreswochenende hinterher, als "Taken 3" und Liam Neeson mit 6,7 Millionen die Chartspitze triumphal eroberten.

Gold
Am Freitag bereits krönte sich "Star Wars: The Force Awakens" zum Allzeit-Kinokassen-König. Das vierte Wochenende brachte nochmals 6,0 Millionen Pfund in den 634 Kinos, womit der J.J. Abrams-Streifen mit großem Abstand auch das meistgezeigte Werk auf der Insel blieb, allerdings mit 17 Sälen auch erstmals Leinwände abgeben musste. Der durchschnittliche Umsatz pro Kino war mit 9400 Pfund immer noch gewaltig, und der Zuschauerschwund hielt sich mit minus 42 Prozent im Rahmen. Der Lauf der Walt Disney-Produktion ist noch lange nicht vorbei.

Silber
Einen guten Start erlebte "The Hateful Eight". Der Western konnte nur in 402 Lichtspielhäusern debutieren, da drei Kinoketten aus Verärgerung über Exklusivrechte für das Odeon Leicester Square in London die Weinstein Company-Produktion boykottieren. Aber mit 2,7 Millionen Pfund und einem soliden Schnitt von 6900 Pfund pro Spielstätte konnte sich der Quentin Tarantino-Film auch so behaupten und kam nicht viel schlechter als "Django Unchained" vor drei Jahren aus den Startlöchern, der damals 2,8 Millionen Pfund einsackte.

Bronze
Wie in den USA läuft "Daddy's Home" exzellent. Bereits 11 Millonen Pfund sind für die Paramount-Komödie zusammen gekommen; am dritten Wochenende war sie den Kinogängern nochmals 2,2 Millionen Pfund wert. 22 Filmtheater hatten das Mark Wahlberg-Werk zusätzlich ins Programm genommen, so dass er nun mit 466 Kopien im Einsatz war. Der Umsatzrückgang gegenüber dem Vorwochenende war mit bloß minus 22 Prozent sehr gering, und die durchschnittlichen Einnahmen mit 4800 Pfund pro Kino hervorragend. Bedenkt man, wie "Get Hard" ("Der Knastcoach") mit Will Ferrell gefloppt ist, zeigt sich nun: Die Briten haben nichts generell gegen ihn - im Gegenteil. Eine der erfreulichen Überraschungen im noch jungen Kinojahr, und man darf gespannt sein, wie die deutschen Zuschauer, die "Der Knastcoach" fast überhaupt nicht angesehen haben, "Daddy's Home" annehmen werden.

Auf den Plätzen
Vierter wurde "The Danish Girl" (2. Woche / bisher insgesamt 3,8 Millionen Pfund); Fünfter wurde "Joy" (3. Woche / 3,3 Mio.); Sechster wurde "The Peanuts Movie" (3. Woche / 8,3 Mio.); Siebter wurde "The Good Dinosaur" ("Arlo & Spot" / 7. Woche / 13 Mio.); Achter wurde "The Hunger Games: Mockingjay - Part 2" (8. Woche / 28 Mio.); Neunter wurde "In the Heart of the Sea" (3. Woche / 2,4 Mio.) und Zehnter schließlich "Bridge of Spies" (7. Woche / 7,1 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Auch die Besten müssen sich einmal verabschieden: Den phänomenalen "Spectre" hat es am 11. Wochenende mit 94 Millionen Pfund erwischt. Das James Bond-Opus ist damit nach "Skyfall" der zweitumsatzstärkste 007 aller Zeiten geworden und insgesamt der drittumsatzstärkste Streifen auch hinter dem in Sieben Meilen-Stiefeln vorbei eilenden "Star Wars". Nach diesem sagenhaften Triumph werden die Columbia Pictures-Produzenten Daniel Craig wohl beknien, dass er wenigstens noch einmal als Agent im Geheimdienst Ihrer Majestät vor die Kameras tritt.



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