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Creed mit Sylvester Stallone und Michael B. Jordan
Creed mit Sylvester Stallone und Michael B. Jordan
© Warner Bros.

Kinocharts UK (15. - 17.1.): Auch auf der Insel macht Leo mit "Star Wars" Schluss

"Creed" holt sich Bronze

Die Briten haben offenbar den gleichen Filmgeschmack wie die deutschen Zuschauer - zumindest am vergangenen Wochenende. Da kamen exakt die gleichen Filme in der gleichen Reihenfolge diesseits und jenseits des Kanals auf das Siegertreppchen. Das heißt, dass die Regentschaft von "Star Wars" vorbei ist, dass ein starker "The Revenant" bei seiner Premiere gleich die Goldmedaille holte und dass "Creed" gut startete, aber nicht gut genug, um an dem weiterhin gut besuchten "The Force Awakens" vorbei zu kommen.

Alles in allem klingelten die Kinokassen, die Einnahmen der Top Ten lagen um 4 Prozent über denen des Vorjahreswochenendes, als "Taken 3" mit Liam Neeson an seinem zweiten Wochenende dank 3,2 Millionen Pfund die Spitze verteidigte auf dem Spitzenplatz einstieg.

Gold
"The Revenant" konnte 5,2 Millionen Pfund in 589 Kinos umsetzen, was einem sehr guten Schnitt von 8800 Pfund für die 20th Century Fox-Abenteuerfilm von "Oscar"-Preisträger Alejandro Inarritu entspricht. Damit hat der Leonardo DiCaprio-Streifen an drei Tagen beinahe schon das Gesamtergebnis von Inarritu's "Oscar"-Gewinner "Birdman" erreicht, der letztes Jahr 6,0 Millionen Pfund einnahm.

Silber
Am fünften Wochenende also musste sich der umsatzstärkste Film aller Zeiten in Großbritannien geschlagen geben und den Top Ten-Thron räumen. "Star Wars: The Force Awakens" spielte 3,1 Millionen Pfund ein und steht nun bei unglaublichen 114 Millionen Pfund - bereits 11 Millionen höher als der bis dahin kassenträchtigste Streifen aller Zeiten, "Skyfall", insgesamt verbuchen könnte. Und dank der Halbjahresferien könnte nochmals ein ordentliches Sümmchen für den J.J. Abrams-Film hinzukommen. Auf jeden Fall bleibt die Walt Disney-Produktion der meistgezeigte Streifen im Vereinigten Königreich: 614 Säle und damit 20 weniger als am Wochenende zuvor zeigen den Science Fiction-Film. Der Zuschauerrückgang blieb mit minus 48 Prozent mäßig, und der durchschnittliche Umsatz pro Leinwand mit 5100 Pfund atemberaubend hoch.

Bronze
"Creed" schlug sich zu Bronze. Das Drama, das die "Rocky"-Reihe fortschreibt und sozusagen als "Next Generation"-Reload verpackt, konnte bei seinem Debut Eintrittskarten im Wert von 2,2 Millionen Pfund absetzen. Die Warner Brothers-Produktion mit Michael B. Jordan lief mit 482 Kopien an und erzielte einen soliden Schnitt von 4600 Pfund pro Lichtspielhaus.

Die Neuen
Er war die Überraschung mit vier fetten "Oscar"-Nominierungen just vor dem Wochenende. Doch trotz dieser Anerkennung und dem Heimspielvorteil, den das irische Drama "Room" hätte genießen können, konnten sich die britischen und irischen Zuschauer nur mäßig für das Brie Larson-Werk erwärmen, das mit lediglich 674 000 Pfund bloß Siebter wurde. Allerdings hatten StudioCanal auch nur 197 Spielorte gebucht beziehungsweise finden können, die den stillen Streifen ausstrahlen wollten. Besieht man sich die Nachfrage mit dem soliden Schnitt von 3400 Pfund pro Filmtheater, sieht das Ergebnis ein bisschen freundlicher aus.

Auf den Plätzen
Vierter wurde die Komödie "Daddy's Home" mit Mark Wahlberg (4. Woche / bisher insgesamt 14 Millionen Pfund); Fünfter wurde "The Hateful Eight" (2. Woche / 5,2 Mio.); Sechster "The Danish Girl" (3. Woche / 5,4 Mio.); Achter wurde "The Peanuts Movie" (4. Woche / 8,9 Mio.); Neunter wurde "Joy" (3. Woche / 4,3 Mio.) und Zehnter schließlich "The Good Dinosaur" ("Arlo & Spot" / 8. Woche / 13 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Ein Riesenerfolg ist wie in den USA und in Deutschland "The Hunger Games: Mockingjay - Part 2" auch auf der Insel geworden. In neun Wochen wechselten Eintrittskarten im Wert von 29 Millionen Pfund die Besitzer für die Lionsgate-Produktion mit Jennifer Lawrence.

Ein solider Erfolg ist "Bridge of Spies" mit 7,4 Millionen Pfund in acht Wochen für 20th Century Fox und Steven Spielberg geworden. Dagegen ist Ron Howard's Abenteuerfilm "In the Heart of the Sea" mit 2,4 Millionen Pfund in vier Wochen gefloppt.



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