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Wolfgang Petersen
Wolfgang Petersen
© Warner Bros.

Wolfgang Petersen freut sich über Geldsegen

FFA fördert "Vier gegen die Bank" und weitere Filme mit 3,8 Millionen Euro

Die FFA-Vergabekommission hat in ihrer ersten Sitzung dieses Jahres unter Vorsitz von FFA-Vorstand Peter Dinges Fördermittel in Höhe von 3,8 Millionen Euro für elf neue Filmprojekte vergeben. Unter den Förderungen sind die neuesten Produktionen von Wolfgang Petersen, Volker Schlöndorff, Katja von Garnier und Marcus H. Rosenmüller. Insgesamt lagen der Kommission 42 Anträge (inklusive Widersprüche) auf Produktionsförderung vor.

Erstklassige Kinounterhaltung verspricht ein Bankraub: Für "Vier gegen die Bank" kommt Wolfgang Petersen zurück nach Deutschland, um das Remake seines gleichnamigen Fernsehfilms von 1976 mit Til Schweiger, Matthias Schweighöfer, Michael "Bully" Herbig und Jan Josef Liefers in den Hauptrollen zu verfilmen. Die hochkarätig besetzte Komödie wird mit 600 000 Euro gefördert. Das neueste Projekt von Markus H. Rosenmüller heißt "Trautmann" und erhält eine Förderung von 640 000 Euro. Das Drama handelt von Bert Trautmann, der nach dem zweiten Weltkrieg als Torhüter in der englischen Fußball-Liga spielt und als erster deutscher Fußballprofi bei Manchester City zur Legende wird. Dargestellt wird er im Film von David Kross.

Das aktuelle Projekt "Rückkehr nach Montauk" (nach Max Frisch's gleichnamiger Erzählung) von Volker Schlöndorff wird mit 285 000 Euro gefördert. Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein alternder Schriftsteller, der während einer Lesereise durch die USA nach langer Zeit seine große Liebe noch einmal zu beleben hofft. Vor der Kamera stehen Nina Hoss und Stellan Skarsgard. Zudem unterstützt die Kommission unter anderem die aktuellen Projekte zweier Expertinnen für erfolgreiche Teenagerfilmstoffe: "Ostwind 3", ein weiteres Abenteuer von Mika und ihrem Hengst unter der Regie von Katja von Garnier, erhält eine Förderung in Höhe von 500 000 Euro.

Der Verfilmung des vielbeachteten Coming-of-Age-Romans "Tigermilch" von Regisseurin und Drehbuchautorin Ute Wieland wurden 428 000 Euro zugesprochen. Das im Jahr 2014 von der FFA geförderte Drehbuch zu "Tigermilch" beruht auf dem gleichnamigen Roman von Stefanie de Velasco über zwei Berliner Mädchen jenseits der umsorgten Mittelschicht und ist für den diesjährigen Deutschen Drehbuchpreis nominiert.

Nächste Einreichtermine für die FFA-Vergabekommission sind der 25. Januar und der 2. Mai, die nächste Sitzung findet am 12. und 13. April statt.


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