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Bibi & Tina - Mädchen gegen Jungs mit Lina Larissa...oroll
Bibi & Tina - Mädchen gegen Jungs mit Lina Larissa Strahl und Lisa-Marie Koroll
© DCM GmbH

Kinocharts Deutschland (21. - 24.1.): Bunt schlägt grau

"Bibi und Tina" erster deutscher Spitzenreiter 2016

Sehr erfreulich: Der erste Monat des Jahres 2016 ist noch nicht ganz rum, und es gibt den ersten deutschen Spitzenreiter. "Bibi & Tina - Mädchen gegen Jungs" startete mit einem guten Ergebnis und verwies die durchaus nicht schwachen Hollywood-Platzhirsche "The Revenant" und "Star Wars" auf die Plätze. Insgesamt allerdings konnte auch dieses Wochenende nicht mit dem des Vorjahres mithalten, als "Honig im Kopf" mit Emma Schweiger 455 000 Besucher am fünften Wochenende begrüßen konnte - jenes war 12 Prozent stärker gewesen.

Gold
Persönlicher Rekord für Regisseur Detlev Buck - noch nie ist einer seiner Streifen so stark gestartet: Die Komödie "Bibi & Tina - Mädchen gegen Jungs" setzte in 660 Kinos 374 000 Karten ab, was einem guten Schnitt von 567 Augenpaaren pro Leinwand für die DCM-Produktion entspricht.

Silber
"The Revenant" wurde nach einer Woche an der Spitze wieder entthront. Den Alejandro Inarritu-Abenteuerfilm suchten am dritten Wochenende 334 000 Zuschauern auf. 20th Century Fox hatten nochmal satt Säle (plus 120) nachgeordert, so dass das Leonardo DiCaprio-Werk nun auf 677 Spielplänen steht. Der Zuschauerrückgang gegenüber dem vorangegangenen Wochenende war auch deshalb mit lediglich minus 21 Prozent hervorragend. Die Nachfrage nach dem "Oscar"-Favoriten blieb mit hervorragenden durchschnittlich 493 besetzten Sesseln pro Spielort hoch. Insgesamt haben 1,4 Millionen Besucher "The Revenant" gesehen.

Bronze
204 000 Zuschauer zählte "Star Wars - Das Erwachen der Macht" an seinem sechsten Wochenende. 82 Lichtspielhäuser hatten den Mega-Film aus dem Programm genommen, so dass er derzeit noch mit 627 Kopien läuft. Auch hier hielt sich der Zuschauerrückgang mit bloß minus 37 Prozent im Rahmen, und durchschnittlich noch immer 325 Kinogänger pro Filmtheater sind ein exzellentes Ergebnis für die Walt Disney Pictures-Produktion. Der Science Fiction-Film mit Daisy Ridley steht nun bei 8,3 Millionen Zuschauern.

Die Neuen
"Ride Along - Next Level Miami" erreichte dank 137 000 verkauften Karten in 382 Kinos den vierten Platz. Die Universal Pictures-Komödie mit Ice Cube startete damit zwar etwas besser als das Original vor zwei Jahren, aber besieht man sich die im Schnitt 360 besetzten Plätze pro Saal, nur mittelprächtig.

Will Ferrell ist offenbar wirklich kein Name, der in Deutschland zieht - auch nicht in Kombination mit Mark Wahlberg. Nachdem "Der Knast-Coach" letztes Jahr nur von einem Häuflein Versprengter gesehen wurde und die Top Ten spektakulär verfehlte, legt jetzt auch "Daddy's Home - Ein Vater zu viel" einen Fehlstart hin: Nur 78 000 Zuschauer in 294 Spielstätten entsprechen Rang 6. Die Paramount-Komödie, die in den USA und in Großbritannien gerade hervorragend abschneidet, erzielt einen bloß schwachen Schnitt von 266 verkauften Tickets pro Kopie.

Richtig enttäuschend "Point Break" mit Edgar Ramirez, der es mit lediglich 40 000 Besuchern nicht unter die Top Ten schaffte und damit seinen bereits in den USA redlich erworbenen Flop-Status hierzulande genauso zementiert. Auch der Programmkinotitel "Brooklyn" mit Saoirse Ronan schnitt mit 24 000 Besuchern auf Rang 18 (und nur Platz 3 in den Arthouse-Charts) schwach ab.

Auf den Plätzen
Fünfter ist der weiterhin meistgespielte (710 Einsätze) Streifen Deutschlands: "Ich bin dann mal weg" hat nach fünf Wochen 1,4 Millionen Zuschauer verzeichnet. Siebter ist "Die 5. Welle" (2. Woche / 239 000); Achter ist "Creed" (2. Woche / 250 000); Neunter ist "The Big Short" (2. Woche / 194 000) und Zehnter schließlich "Die Peanuts" (5. Woche / 1,0 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Die deutsche Komödie "Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft" von Sven Unterwaldt hat sich nach schleppendem Start richtig gut gemausert und ist mit 929 000 jungen und älteren Zuschauern in sechs Wochen ein großer Erfolg für Columbia Pictures geworden. Der deutsche Horrorfilm "Unfriend" von Simon Verhoeven dagegen kann mit 217 000 Zuschauern in drei Wochen nicht überzeugen.

Und als schließlich dritten deutschen Rauswurf im Bunde erwischte es bereits am zweiten Wochenende den Komödienflop "Gut zu Vögeln" von Mira Thiel, die bloß 142 000 Zuschauer interessiert hat und von dem vermutlich nur der Titel in Erinnerung bleiben wird.



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