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European Film Market 2015
European Film Market 2015
© Oliver Möst / Berlinale / EFM 2015

Berlinale: EFM Industry Debates 2016

Der Produzent als Unternehmer

Im inzwischen zehnten Jahr stehen bei den EFM Industry Debates erneut aktuelle Themen der Film- und Medienindustrie im Mittelpunkt von drei hochkarätig besetzten Podiumsdiskussionen. Bereits zum fünften Mal werden die Veranstaltungen von der IFA, der global führenden Messe für Consumer Electronics und Home Appliances, präsentiert, dem offiziellen Partner der EFM Industry Debates.

Die Fachveranstaltung, die der EFM in Kooperation mit den drei großen internationalen Fachzeitschriften "Screen International", "Variety" und "The Hollywood Reporter" vom 13. bis 15. Februar durchführt, beschäftigt sich in der ersten Industry Debate mit den grenzüberschreitenden Aktivitäten der koreanischen Kino- und Filmindustrie im südostasiatischen Raum. In der zweiten Industry Debate geht es um die Rolle des Produzenten, wie er sich als Unternehmer jenseits seiner kreativen inhaltlichen Aufgaben aufstellen muss, um im hart umkämpften Markt überleben zu können. Die letzte Industry Debate ist Teil der "Drama Series Days" und wird gemeinsam mit der Film- und Medienstiftung NRW präsentiert. Die Veranstaltung beschäftigt sich mit dem Boom qualitativ hochwertiger Fernsehserien in Europa und der Frage, was eine gute Serie ausmacht, damit sie international erfolgreich ist.

In einer zusätzlichen Diskussion am 15. Februar, die ebenfalls unter dem Dach der "Drama Series Days" stattfindet, geht es um den Blick auf aktuelle TV-Inhalte und deren Beauftragung aus Sendersicht.

Die EFM Industry Debates finden vom 13. bis 15. Februar jeweils von 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr im Gropius Mirror Restaurant statt. Der Eintritt zu den EFM Industry Debates ist für EFM-Fachbesucher frei. Im Anschluss an die EFM Industry Debates findet ein Networking-Cocktail statt.

Samstag, 13. Februar 2016, 16:00 – 17:00 Uhr
Grenzüberschreitend: der wachsende Einfluss Koreas auf das südostasiatische Kino

In Kooperation mit Variety Koreanische Firmen expandieren. Sie kaufen mehr und mehr Kinoketten in Indonesien und Vietnam und bauen ihre Präsenz auch in Myanmar und China aus. Diese Ausdehnung wurde vom gleichzeitigen Aufbau von Produktionsfirmen in China, Thailand, Indonesien und Vietnam flankiert. Das Panel diskutiert die wachsenden grenzüberschreitenden Aktivitäten des koreanischen Kinos und untersucht, ob diese das lokale Kino der jeweiligen Länder unterstützt oder behindert, und wie weit diese gehen werden. Moderation: Patrick Frater ("Variety").

Sonntag, 14. Februar 2016, 16:00 – 17:00 Uhr
Der Produzent als Unternehmer In Kooperation mit "Screen International"

In der von großen Studios und Produzenten dominierten Filmindustrie zu bestehen, ist für die zahlreichen unabhängigen Filmproduzenten weltweit nicht einfach. Viele hangeln sich von Filmprojekt zu Filmprojekt. Welche Geschäftsmodelle funktionieren heute überhaupt noch für unabhängige Filmproduzenten? Hilft es, die Produktionsinhalte über Film, TV, Werbung und digitale Medien zu diversifizieren? Wie sichern Produzenten ihr Honorar, wenn die Budgets knapp werden? Und wie machen sie weiter, wenn die Filmfinanzierung ins Stocken gerät? Benötigt die Filmindustrie mehr Portfolio-Finanzierung? Wann ist ein Projekt zu riskant? Die Panelteilnehmer – allesamt erfahrene Produzenten – sprechen über das große Ganze, geben aber auch praktische Hinweise, wie kleine Produktionsunternehmen ihr Auskommen finden. Es diskutieren unter anderem Sol Bondy (One Two Films), Natasha Dack (Tigerlily Films), Guneet Monga (Sikhya Entertainment), Agnes Johansen (RVK Studios). Moderation: Wendy Mitchell ("Screen International", British Council).

Montag, 15. Februar 2016, 16:00 – 17:00 Uhr Interkontinentale Serienerfolge: Fernseh-(Re)makes für Europa und die Welt Präsentiert von der Film- und Medienstiftung NRW, in Kooperation mit "The Hollywood Reporter"

Der Boom qualitativ hochwertiger Fernsehserien hat in Europa ein wahres kreatives Feuerwerk entzündet und zahlreiche neue Gelegenheiten für Produzenten und Macher eröffnet, um ihre Shows weltweit zu verkaufen, sei es als Eigenproduktionen oder Adaptionen. Aber was genau braucht eine Serie, um hervorzustechen? Wonach suchen internationale Sender? Und wie kann man eine Serie auf internationalem Niveau mit europäischem Budget machen oder adaptieren? Es diskutieren unter anderem Caroline Benjo (Haut et Court), Piv Bernth (Danish Broadcasting Corporation), Philipp Steffens (RTL), Bruce Tuchman (AMC/Sundance). Moderation: Scott Roxborough ("The Hollywood Reporter").

Montag, 15. Februar 2016, 10:00 – 11:30 Uhr Commissioning Strategies – the Trendsetters
Präsentiert von HBO Europe

In diesem vierten Panel, das ebenfalls Teil der "Drama Series Days" ist, geht es um die Sicht auf aktuelle Entwicklungen im TV-Markt aus Sendersicht. Vertreter von internationalen Sendern diskutieren die Entwicklung internationaler Fernsehdramen und -serien, wie deren jüngsten Trends und Perspektiven sich in Storytelling, Genre, Produktion und Distribution ihre Senderstrategien und Entscheidungen widerspiegeln und präsentieren aktuelle Projekte. Es diskutieren Marcus Ammon (Sky Deutschland), Andrea Scrosati (Sky Italia), Antony Root (HBO Europe) und andere. Moderation: Jonathan Webdale (C21).


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