Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder
Gänsehaut mit Odeya Rush
Gänsehaut mit Odeya Rush
© Sony Pictures

Kinocharts UK (5. - 7.2.): Großbritannien kriegt "Gänsehaut"

"Dad's Army" marschiert im Stolperschritt

"Dad's Army" ist eine Fernseh-Institution auf der Insel. Doch der Filmableger der beliebten TV-Serie, die es auf neun Staffeln von 1968 bis 1977 brachte, hat herbe Kritiken kassiert, was offensichtlich zu viele britische Kinogänger hat zögern lassen, eine Kinokarte für die heimische Komödie zu erwerben. Somit setzte sich statt dessen die US-Konkurrenz in Form von "Goosebumps" und dank üppiger Vorpremieren-Einnahmen an die Spitze. Besonders doll sind die Ergebnisse nicht, so dass die Umsätze um 10 Prozent unter denen des Vorjahreswochenendes rangieren, als "Big Hero 6" ("Baymax") mit 2,5 Millionen Pfund an seinem zweiten Wochenende die Spitze hielt.

Gold
Mit Beginn der Halbjahresferien platziert sich nicht ganz überraschend ein Film für die ganze Familie ganz oben: "Goosebumps", die Komödie mit Jack Black, setzte 2,6 Millionen Pfund in 510 Kinos um. Das entspricht einem guten Schnitt von 5200 Pfund pro Kopie für die Columbia Pictures-Produktion.

Silber
"Dad's Army" - mit Spannung erwartet, besonders nachdem die kongeniale Besetzung mit Toby Jones, Bill Nighy, Michael Gambon, Tom Courtenay und Catherine Zeta-Jones bekannt gegeben worden war. Doch die schlechten Rezensionen haben das Feuerwerk der guten Laune um eine Gruppe inkompetenter Heimatfront-Soldaten im Zweiten Weltkrieg offensichtlich beeinträchtigt: Mit 2,0 Millionen Pfund reicht es nur zum zweiten Platz für die Universal Pictures-Produktion, die durch 585 Leinwände "The Revenant" als meistgezeigten Streifen auf der Insel abgelöst hat. Der Schnitt pro Saal lag bei soliden 3500 Pfund.

Bronze
Ex-Spitzenreiter "The Revenant" verliert durch die Neustarter an Boden, hält sich aber großartig und verbleibt so an seinem vierten Wochenende noch auf dem Treppchen. Nur fast nicht wahrnehmbare minus 13 Prozent Zuschauer büßte der 20th Century Fox-Film im Vergleich zum Vorwochenende ein und verzeichnete 1,2 Millionen Pfund. 80 Lichtspielhäuser hatten den Abenteuerfilm aus dem Programm genommen, der somit noch auf 536 Spielplänen stand. Mit durchschnittlich 2200 Pfund pro Spielstätte erreichte das Leonardo DiCaprio-Werk einen weiterhin guten Schnitt und hat insgesamt 18 Millionen Pfund eingespielt.

Die Neuen
Der Original-"Point Break" ("Gefährliche Brandung") mit Patrick Swayze erreichte bei seiner Premiere im November 1991 in 273 Filmtheatern 777 000 Pfund. Inzwischen kostet eine Kinokarte ein Vielfaches dessen, was sie vor einem Viertel Jahrhundert kosteten - und dennoch schafft es nun die gleichnamige Wiederverfilmung mit Edgar Ramirez, noch unter diesem Ergebnis zu bleiben. Mit lediglich 421 000 Pfund in 364 Kinos erreicht der Thriller bloß den neunten Rang und einen schlechten Schnitt von 1100 Pfund. Den gigantischen Flop-Status, den das ungebetene Remake bereits in den USA und in Deutschland erworben hat, zementiert es auch im Vereinigten Königreich.

Auf den Plätzen
Vierter wurde "Dirty Grandpa" (2. Woche / bisher insgesamt 3,6 Millionen Pfund); Fünfter wurde das Drama "Spotlight" mit Michael Keaton (2. Woche / 2,6 Mio.); Sechster wurde "Star Wars: The Force Awakens" (8. Woche / 120 Mio.); Siebter wurde "The Big Short" (3. Woche / 4,1 Mio.); Achter wurde "Ride Along 2" (3. Woche / 5,1 Mio.) und Zehnter schließlich "Daddy's Home" (7. Woche / 16 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Bereits am zweiten Wochenende war Top Ten-Kehraus angesagt für den spanischen, von Paramount Pictures in die britischen Kinos gebrachten Animationsfilm "Capture the Flag", der mit nur 1,0 Millionen Pfund gefloppt ist. Ein solider Erfolg ist dagegen der "Rocky"-Ableger "Creed" mit dem "Oscar"-nominierten Sylvester Stallone geworden: In vier Wochen haben Eintrittskarten im Wert von 5,6 Millionen Pfund die Besitzer für das Warner Brothers-Drama gewechselt. Das irische, mehrfach "Oscar"-nominierte Drama "Room" mit Brie Larson ist am vierten Wochenende mit soliden 3,0 Millionen Pfund aus den Charts geflogen.



Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.