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Grimsby mit Rebel Wilson und Sacha Baron Cohen
Grimsby mit Rebel Wilson und Sacha Baron Cohen
© Sony Pictures Releasing

Kinocharts UK (26. - 28.2.): "Grimsby" zu schwach für "Deadpool"

Sacha Baron Cohen nur zweiter Sieger

Sacha Baron Cohen ist am Wochenende in den Ring gestiegen, um "Deadpool" herauszufordern. Doch als "Grimsby" interessierte er deutlich weniger als "Brüno" oder als "The Dictator" und scheiterte trotz Heimvorteils an dem US-Hit. Unter anderem dies zog die Einnahmen der Top Ten runter, die um 22 Prozent gegenüber dem Vorjahreswochenende zurückgeblieben sind, als "The Second Best Exotic Marigold Hotel" mit Judi Dench mit 3,7 Millionen Pfund sein Debut an der Spitze feierte.

Gold
Hattrick an der Spitze: "Deadpool" konnte am dritten Wochenende rund 3 Millionen Pfund einspielen. Die Marvel-Comic-Verfilmung war aus drei Kinos herausgenommen worden, wurde aber mit 568 Kopien nun dennoch der meistgezeigte Kinofilm in Großbritannien, weil "Alvin and the Chipmunks" noch von viel mehr Spielplänen genommen wurde. Der Umsatz ging um mäßige minus 48 Prozent zurück und lag durchschnittlich bei hervorragenden 5300 Pfund. Insgesamt lag die 20th Century Fox-Produktion mit Ryan Reynolds bei 31 Millionen Pfund.

Silber
"The Dictator" startete 2012 und "Brüno" 2009 mit jeweils rund 5 Millionen Pfund - da müssen die 1,9 Millionen Pfund von "Grimsby" schon als Enttäuschung gelten. Die britische Columbia Pictures-Komödie mit Sacha Baron Cohen startete auf 522 Leinwänden und generierte dort im Schnitt mäßige 3700 Pfund.

Bronze
Das Ende der Ferien traf den bisher sehr erfolgreichen Familienfilm "Alvin and the Chipmunks: Road Chip" hart: Um minus 66 Prozent brach der Besuch gegenüber dem Vorwochenende ein. Mit 1,2 Millionen Pfund ging es um einen Rang herunter. 20 Säle zeigten das 20th Century Fox-Werk nicht mehr, welches damit noch in 567 Spielorten zu sehen ist. Der Schnitt lag bei noch guten 2100 Pfund, und insgesamt hat der Jason Lee-Streifen bisher 14 Millionen Pfund eingebracht.

Die Neuen
Natalie Dormer allein im Wald. Der Horrorfilm "The Forest", von Icon in 344 Filmtheatern gestartet, konnte nur Karten im Wert von lediglich 448 000 Pfund absetzen und bloß auf dem sechsten Platz debutieren. Nur schwache 1300 Pfund verblieben durchschnittlich in den Kassen der Filmtheater.

Auf den Plätzen
Vierter wurde "How to Be Single" (2. Woche / bisher insgesamt 3,6 Millionen Pfund); Fünfter wurde "Goosebumps" (4. Woche / 8,1 Mio.); Siebter wurde "The Revenant" (7. Woche / 21 Mio.); Achter wurde die britische Komödie "Dad's Army" mit Toby Jones (4. Woche / 7,7 Mio.); Neunter wurde "Zoolander 2" (3. Woche / 4,5 Mio.) und Zehnter wurde schließlich der Kriminalfilm "Triple 9" mit Chiwetel Ejiofor (2. Woche / 1,4 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Wie in den USA hat sich "Star Wars: The Force Awakens" am elften Wochenende aus den Top Ten verabschiedet. Und auch wie in den USA ist der Science Fiction-Film auf der Insel der umsatzstärkste Streifen aller Zeiten geworden. Sagenhafte 122 Millionen Pfund konnte die Walt Disney-Produktion mit Daisy Ridley bewegen.

Der "Oscar"-Gewinner "Spotlight" ist am fünften Wochenende aus den Charts verdrängt worden. Mit 4,7 Millionen Pfund ist das Rachel McAdams-Drama ein mäßiger Erfolg geworden. Der Sieg als "Bester Film" wird am kommenden Wochenende bestimmt für eine Rückkehr in die Top Ten sorgen.



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