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Das Tagebuch der Anne Frank - Anne (Lea van Acken)...ebuch
Das Tagebuch der Anne Frank - Anne (Lea van Acken) schreibt in der Kammer unter dem Dach an ihrem Tagebuch
© Universal Pictures International Germany

Kinocharts Deutschland (3. - 6.3.): Deutsche werden zoomanisch

"Tagebuch der Anne Frank" bleibt ungelesen

Auch die Deutschen sind zoomanisch, so wie die Amerikaner am Wochenende zootopisch gewesen sind. Der Walt Disney-Zeichentrickfilm "Zoomania" ("Zootopia") hat mit dem nach "Deadpool" zweitbesten Startwochenende des Jahres die Kassen klingeln lassen. Das macht sich auch im Jahresvergleich sehr deutlich: Gegenüber 2015, als "Fifty Shades of Grey" mit Jamie Dornan ein erstaunliches viertes Wochenende an der Charts-Spitze dank 282 000 Besuchern verleben durfte, kamen 28 Prozent Zuschauer mehr.

Gold
"Zoomania" konnte 690 000 junge und ältere Zuschauer begrüßen, die sich in 636 Lichtspielhäusern einfanden. Für den Animationsstreifen mit der Stimme von Josefine Preuß entsprach das einem hervorragenden Schnitt von fast 1100 verkauften Karten pro Kopie. Und es fehlte nicht viel an dem Premierenrekord 2016 von "Deadpool", der drei Wochen vorher mit 713 000 Besuchern gestartet war.

Silber
Phantastisch konnte sich "Der geilste Tag" behaupten, der mit lediglich minus 14 Prozent am zweiten Wochenende nur marginal Umsatz einbüßte. Vor dem Wochenende hatten 36 zusätzliche Spielstätten die deutsche Komödie von und mit Florian David Fitz ins Programm genommen, so dass sie mit nun 686 Filmtheatern "Deadpool" als meistgezeigten Streifen Deutschlands ablöste. 293 000 Zuschauer wollten die Warner Brothers-Produktion sehen, was einem guten Schnitt von 428 besetzten Kinosesseln pro Saal entspricht. Alles in allem haben bereits 792 000 Karten für das Matthias Schweighöfer-Werk die Besitzer gewechselt.

Bronze
Auch "Deadpool" hielt sich am vierten Wochenende immer noch großartig: 197 000 Zuschauer entsprechen einem nur mäßigen Besucherschwund von minus 39 Prozent und einem sehr guten Zuschauerschnitt von 331 Augenpaaren pro Filmtheater. Die 20th Century Fox-Produktion mit Ryan Reynolds hatte ordentlich Leinwände abgeben müssen (minus 71) und war nun noch mit 597 Kopien im Einsatz. Insgesamt großartige 2,2 Millionen Zuschauer haben sich bis jetzt die Marvel-Comic-Verfilmung angesehen.

Die Neuen
Von Universal Pictures stark beworben, hat "Das Tagebuch der Anne Frank" wenig Interessenten gefunden. In immerhin 516 Kinos gestartet, lösten lediglich 80 000 Besucher ein Ticket für das deutsche Drama, das so nur auf dem fünften Platz einsteigt. Der Schnitt von 156 besetzten Sesseln pro Saal für den Lea van Acken-Film ist miserabel.

Da es dann aber doch noch gerecht auf der Welt zugeht, stürzte Michael Bay mit seinem "13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi" noch viel gnadenloser ab. Bloß knapp 30 000 Zuschauern war der Paramount-Thriller das Eintrittsgeld wert. Daher landet der Thriller mit Platz 13 nur außerhalb der Top Ten. Nur 248 Lichtspielhäuser wollten den John Krasinski-Kracher zeigen; der Besucherschnitt war mit 120 gräuslich.

Auf den Plätzen
Vierter ist "Dirty Grandpa" (4. Woche / insgesamt 955 000 Zuschauer); Sechster ist "The Revenant" (9. Woche / 2,5 Mio.); Siebter ist "Spotlight", der es als "Oscar"-Gewinner am zweiten Wochenende in die Charts schafft (129 000); Achter ist "Bibi & Tina - Mädchen gegen Jungs" (7. Woche / 1,7 Mio.); Neunter ist "Hail, Caesar!" (3. Woche / 292 000) und Zehnter schließlich "Die wilden Kerle - Die Legende lebt" (4. Woche / 444 000).

Raus mit Applaus
Der belgische Zeichentrickfilm "Robinson Crusoe" ist ein natürliches Opfer der "Zoomania" geworden und muss sich am fünften Wochenende verabschieden. Mit 580 000 jüngeren und älteren Zuschauern ist die StudioCanal-Produktion mit der Stimme von Matthias Schweighöfer ein großer Erfolg geworden.

Gefloppt ist dagegen der von Capelight Pictures veröffentlichte Independent-Horrorfilm "The Boy" mit Lauren Cohan, der in drei Wochen bloß 203 000 Kinogänger das Eintrittsgeld wert gewesen ist.

Ein schöner Erfolg ist hingegen die Komödie "Alvin und die Chipmunks: Road Chip". 847 000 kleine und große Zuschauer wollten die 20th Century Fox-Produktion mit Jason Lee in sechs Wochen sehen. Allerdings ist das kein Vergleich mit dem dritten Teil "Chipbruch", der 2011 auf 1,7 Millionen verkaufte Karten kam.



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