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Filmförderungsanstalt (FFA)
Filmförderungsanstalt (FFA)
© FFA

FFA vergibt 5 Mio. Euro Kinoförderung

Sieben Projekte über Deutsch-Italienischen Co-Development Fonds gefördert

Die FFA-Unterkommission Kino hat in ihrer 157. Sitzung unter dem Vorsitz von Christine Berg insgesamt 5.108.173 Euro für die Förderung von 168 Projekten vergeben. Dem Gremium lagen 172 Anträge vor.

Mit insgesamt 308.000 Euro unterstützte die Unterkommission zwei Kino-Neubauten in Kamp-Lintfort (Westfalen) und Erfurt (Thüringen), vier weitere Kinos erhalten zusammen rund 570 000 Euro für ihre Erweiterungen, darunter die Cine-World in Cham (Bayern), das mit 215 364 Euro die höchste Förderung erhält. Darüber hinaus wurden für die Modernisierung von 119 Kinos insgesamt rund 4 Millionen Euro vergeben. Im Rahmen der so genannten Förderung einer vertraglich vereinbarten Zusammenarbeit von Kinos wurde des Weiteren ein Antrag für die Gründung einer Einkaufsgemeinschaft mit 37 500 Euro bewilligt. Kurzfilmförderung erhielten 123 Kinos für das Abspiel von Kurzfilmen als Vorfilm in Höhe von insgesamt 153 765 Euro. Maßnahmen im Zusammenhang mit der Herstellung von Barrierefreiheit, die von der FFA mit einem Zuschuss in Höhe von 50 Prozent gefördert werden können, wurden in neun Kinos in einem Gesamtvolumen von 121 000 Euro gefördert.

Die nächste Sitzung der Unterkommission Kino findet am 7. Juli 2016 statt. Die Antragsfrist für diese Sitzung ist der 8. April 2016.

Daneben hat der Rahmen des neuen Deutsch-Italienischen Co-Development Fonds (DICF) haben die FFA und das MiBACT in Rom die Entwicklung von sieben deutsch-italienischen Projekten mit insgesamt 100 000 Euro gefördert.

Die mit 20 000 Euro höchste Förderung erhielt das majoritär von deutscher Seite entwickelte Projekt "The Guard" von Regisseur Giulio Ricciarelli ("Das Labyrinth des Schweigens"). Der neue Film des in Mailand geborenen Wahlmünchners handelt von der bewegenden Geschichte einer italienischen Polizistin in einem Flüchtlingslager bei Turin, die nach einem traumatischen Erlebnis die Seiten wechselt.

Auch in dem Debüt von Elisa Mishto "Stay Still" steht eine starke Frau im Mittelpunkt der Geschehnisse. Das Projekt um die 20-jährige Julie, die ihre ganz eigene Lebensphilosophie verfolgt und dabei ihr Umfeld gehörig ins Chaos stürzt, wurde mit 15 000 Euro gefördert. Ebenfalls positiv bewertet wurde die Entwicklung des Projektes "Defender of the Faith".

Die investigative Dokumentation von Christoph Röhl beleuchtet die Hintergründe über den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. im Februar 2013 und erhielt eine Förderung in Höhe von 15 000 Euro.

Geförderte Projekte mit majoritär italienischer Beteiligung sind der Mafiafilm "Malerba" (dt. Produzent: Enigma Film), das Biopic "Samia" über das Schicksal der somalischen Athletin Samia Yusuf Omar auf ihrer Flucht nach Europa (dt. Produzent: Filmquadrat.dok), die Flüchtlingsdokumentation "Mare Nostrum - The Voyage of the Hope" / dt. Produzent: Tama Filmproduktion) sowie "Saabia", die Geschichte einer jungen Sardin mit einem düsteren Geheimnis (deutscher Produzent: Made in Munich Movies).



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