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Zootopia
Zootopia
© Walt Disney Studios Motion Pictures

Kinocharts USA (11. - 13.3.): "Zootopia" läuft weiter großartig

Böser Bauchklatscher für Sacha Baron Cohen

"Zootopia" sei Dank - nach der Rekordpremiere eine Woche zuvor sorgte der sich exzellent behauptende Zeichentrickfilm dafür, dass die Top Twelve der US-Kinocharts trotz zweier implodierender Neustarter mit 120 Millionen Dollar wenigstens noch das Ergebnis des Vorjahreswochenendes von 121 Millionen Dollar erreichten, als "Cinderella" mit Lily James mit 67 Millionen Dollar Premiere an der Spitze feierte.

Gold
"Zootopia" büßte nur minus 33 Prozent seines Debutwochenendes ein und konnte somit am zweiten Wochenende satte 50 Millionen Dollar verbuchen. Der unverändert in 3827 Kinos laufende und daher auch immer noch meistgezeigte Streifen Nordamerikas kam auf durchschnittlich grandiose 13 000 Dollar pro Kopie. Insgesamt steht das Walt Disney-Werk mit der Stimme von Ginnifer Goodwin nach zehn Tagen bereits bei 143 Millionen Dollar.

Silber
Grandiose Kritiken und der Name des Produzenten J.J. Abrams nutzten "10 Cloverfield Lane" nicht so viel, wie man sich bei Paramount Pictures wohl erhofft hatte: Mit 25 Millionen Dollar erreicht der Thriller zwar ein respektables Ergebnis, aber für einen wirklichen Erfolg wird es jetzt wohl nur noch reichen, wenn die großartige Mundpropganda dem Streifen Beine macht. Vielleicht war es ein Fehler, die Erinnerung an den Horrorfilm "Cloverfield" von 2008 zu wecken, der vielen mehr für seine geniale Marketing-Strategie denn als wirklich guter Film in Erinnerung geblieben ist. Ableger "10 Cloverfield Lane", für 15 Millionen Dollar produziert, startete auf 3391 Leinwänden. Damit erreichte das Mary Elizabeth Winstead-Werk einen ordentlichen Schnitt von 7400 Dollar pro Saal.

Bronze
"Deadpool" behauptet seinen dritten Rang mit 10 Millionen Dollar am fünften Wochenende. 293 Lichtspielhäuser hatten den Science Fiction-Film aus dem Programm genommen, so dass die 20th Century Fox-Produktion mit Ryan Reynolds nun noch in 3331 Spielstätten zu sehen war. Um nur mäßige minus 35 Prozent ließ das Zuschauerinteresse gemessen an der Vorwoche nach, und der Umsatzschnitt von 3200 Dollar pro Filmtheater ist weiterhin phantastisch. Auf 328 Millionen Dollar bringt es der bisher erfolgreichste Streifen 2016 bis jetzt.

Die Neuen
"10 Cloverfield Lane" konnte überzeugen, aber die anderen drei Neustarter implodierten mehr oder minder. Noch recht gut steht die Komödie "The Perfect Match" dar, die es trotz nur 925 Kinos mit 4,1 Millionen Dollar auf den sechsten Rang schaffte. Die Lionsgate-Produktion mit Cassie Ventura erzielte damit immerhin 4400 Dollar pro Kopie.

Vollkommen abgestürzt sind dagegen zwei weitere, völlig unterschiedliche Filme: "The Young Messiah", ein weiteres religiöses Drama, das Focus Features in 1761 Säle brachten, konnte lediglich 3,4 Millionen Dollar erlösen und landete auf dem siebten Platz. Nur schwache 1900 Dollar pro Leinwand verblieben in den Kassen des Adam Greaves-Neal-Streifens.

Richtig peinlich für Sacha Baron Cohen, das er mit seiner britischen Komödie "The Brothers Grimsby" ("Der Spion und sein Bruder") nicht mal an diesen beiden kleinen Produktionen vorbeikommen konnte. Der Voll-Flop, der auf 2235 Spielplänen stand, stieg bloß auf dem achten Platz mit lächerlichen 3,1 Millionen Dollar ein. Die Columbia Pictures-Produktion kommt auf einen gnadenlos schlechten Schnitt von 1400 Dollar.

Auf den Plätzen
Vierter wurde "London Has Fallen" (2. Woche / bisher insgesamt 39 Millionen Dollar); Fünfter wurde die Tina Fey-Komödie "Whiskey Tango Foxtrot" (2. Woche / 15 Mio.); Neunter wurde der Fantasy-Film "Gods of Egypt" mit Gerard Butler (3. Woche / 27 Mio.) und Zehnter wurde das Drama "Risen" mit Joseph Fiennes (4. Woche / 32 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Mit 136 Millionen Dollar in sieben Wochen ist der immerhin 145 Millionen Dollar teure 20th Century Fox-Animationsstreifen "Kung Fu Panda 3" mit der Stimme von Jack Black sehr erfolgreich gelaufen. Ein noch größerer Erfolg ist der mehrfach "Oscar"-ausgezeichnete Fox-Abenteuerfilm "The Revenant" mit Leonardo DiCaprio geworden, der 135 Millionen Dollar gekostet hat. Dieser konnte in zwölf Wochen Karten im Wert von 179 Millionen Dollar verkaufen.

Gefloppt ist die 23 Millionen Dollar teure britische 20th Century Fox-Komödie "Eddie the Eagle" mit Taron Egerton, für die in drei Wochen nur 13 Millionen Dollar zusammen gekommen sind. Der Independent-Horrorfilm "The Witch" mit Anya Taylor Joy, der exzellente Kritiken erhalten hat, konnte in vier Wochen immerhin 22 Millionen Dollar umsetzen. Er hat nur 1 Million Dollar gekostet.



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