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Batman vs. Superman: Dawn of Justice mit Henry Cavill...erman
Batman vs. Superman: Dawn of Justice mit Henry Cavill als Superman
© Warner Bros.

Kinocharts UK (25. - 27.3.): Dickes Superhelden-Osterei

"Batman vs. Superman" mit bestem Comic-Film-Debut aller Zeiten

Es hat richtig gebrummt zu Ostern in den britischen Kinos: Mit "Batman vs. Superman" legte die Filmindustrie den Kinobesitzern ein gigantisches Osterei ins Nest, derweil auch der mitstartende "Zootropolis" ("Zoomania") ebenfalls für volle Häuser sorgte. Um satte 85 Prozent lag der Umsatz über dem Vorjahreswochenende, als Kenneth Branagh's "Cinderella" mit 3,8 Millionen Pfund an der Spitze gestartet war.

Gold
Noch nie ist eine Comic-Verfilmung - nach Umsatz, nicht nach Zuschauern - besser im Vereinigten Königreich gestartet als "Batman vs. Superman: Dawn of Justice". 14 Millionen Pfund spielte die Warner Brothers-Produktion in 612 Sälen ein und setzte sich unangefochten die Kinokassenkrone auf. Mit der hohen Kopienzahl löste der Fantasy-Film mit Henry Cavill "Kung Fu Panda 3" nicht nur als meistgesehenen, sondern auch als meistgezeigten Streifen ab. Der durchschnittliche Umsatz pro Leinwand lag bei gigantischen 23 800 Pfund.

Silber
"Zootropolis" spielte zur Premiere 5,3 Millionen Pfund für Walt Disney Pictures ein. Der Animationsfilm mit der Stimme von Ginnifer Goodwin startete in 579 Lichtspielhäusern, wo im Schnitt gute 9100 Pfund verblieben. Das Ergebnis ist ein ganzes Stück stärker als das von "Big Hero 6" ("Baymax"), der letztes Jahr im Januar mit 4,3 Millionen Pfund gestartet war. In den Osterferien dürfte der sehr gut besprochene Zeichentrickfilm noch ordentlich Umsatz machen.

Bronze
Was "Kung Fu Panda 3" schon geschafft hat. In drei Wochen hat der Animationsstreifen mit der Stimme von Angelina Jolie schon 9 Millionen Pfund erlöst. Zu Ostern trugen gekaufte Eintrittskarten im Wert von 1,1 Millionen Pfund noch einmal dazu bei. Sechs Spielstätten hatten die 20th Century Fox-Produktion aus dem Programm genommen, so dass diese noch in 584 Filmtheatern zu sehen war und dort jeweils durchschnittlich gute 2000 Dollar einbrachte. Der Zuschauerschwund betrug lediglich gute minus 32 Prozent zur Vorwoche.

Die Neuen
"My Big Fat Greek Wedding 2" verpasste als dritter Neustarter auf Rang vier das Treppchen nur knapp. 983 000 Pfund in 434 Kinos sind ein allerdings schwaches Ergebnis für die Nia Vardalos-Komödie. Der Schnitt der Universal Pictures-Produktion lag bei nur 2200 Pfund pro Kopie. Im September 2002 war das Original mit 1,5 Millionen Pfund gestartet - bei wesentlich niedrigeren Ticketpreisen. Bei den schlechten Kritiken und der mauen Mundpropaganda ist diesmal kein Überraschungserfolg zu erwarten. Die 13 Millionen Pfund des ersten Teils dürften eine unerreichbare Marke sein.

Auf den Plätzen
Fünfter wurde der Thriller "10 Cloverfield Lane" mit John Goodman (2. Woche / insgesamt bis jetzt 3,3 Millionen Pfund); Sechster wurde "London Has Fallen" (4. Woche / 9,5 Mio.); Siebter wurde der Horrorfilm "The Boy" mit Lauren Cohan (2. Woche / 1,5 Mio.); Achter wurde "The Divergent Series: Allegiant" (3. Woche / 3,9 Mio.); Neunter wurde der britische Thriller "High-Rise" mit Tom Hiddleston (2. Woche / 1,1 Mio.) und Zehnter schließlich wurde "Deadpool" (7. Woche / 37 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Die Universal Pictures-Komödie "Hail, Caesar!" der Coen Brothers ist in der vierten Woche mit mäßigen 4,6 Millionen Pfund aus den Top Ten verdrängt worden. Immerhin auf fünf Wochen und 5,0 Millionen Pfund hat es die britische Columbia Pictures-Komödie "Grimsby" ("Der Spion und sein Bruder") gebracht. Aber für ein Heimspiel von Sacha Baron Cohen ist das eher enttäuschend. 2012 hatte sein "The Dictator" 11 Millionen Pfund, drei Jahre zuvor "Bruno" 17 Millionen Pfund eingespielt. Gar nicht zu reden von "Borat", der vor zehn Jahren auf 32 Millionen Pfund kam.

Der Bollywood-Streifen "Kapoor and Sons" ist am zweiten Wochenende mit 387 000 Pfund aus den Charts verschwunden.



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