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Zoomania
Zoomania
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kinocharts Deutschland (14. - 17.4.): Deutsche im Dschungelfieber

Keine Ende der "Zoomania" in Sicht

"Das Dschungelbuch" ist einer der erfolgreichsten Kinofilme aller Zeiten in Deutschland und damit natürlich auch einer der populärsten Disney-Zeichentrickfilme, beliebt über Generationen. Dass das Realfilm-Remake "The Jungle Book" erfolgreich starten würde, stand daher nicht in Frage, und in der Tat dominierte der Abenteuerfilm das letzte Kinowochenende als einziger großer Neustarter klar und zog die gesamten Top Ten um 36 Prozent gegenüber dem Vorjahreswochenende nach oben. Damals verteidigte "Fast & Furious 7" mit Dwayne Johnson die Pole Position am dritten Wochenende mit rund 380 000 verkauften Karten.

Gold
Ein kleiner Junge, umgeben von computeraniminierten Tieren und computergeneriertem Dschungel - und daraus hat Jon Favreau einen beeindruckenen Streifen geschaffen, der am Eröffnungswochenende 460 000 Zuschauer in 659 Kinos für sich gewinnen konnte. Ein guter Schnitt von knapp 700 Zuschauern pro Saal für "The Jungle Book".

Silber
Nach der Eroberung der Kinokassenkrone zum Auftakt legten Warner Brothers am zweiten Wochenende für ihre Komödie "How to Be Single" nach und orderten weitere 93 Leinwände, so dass der Rebel Wilson-Streifen jetzt auf 470 Spielplänen stand. Die Besucher nahmen das Angebot dankend an, der Zuspruch blieb mit lediglich minus 5 Prozent fast identisch zum Vorwochenende. 195 000 Karten verkaufte der Ex-Spitzenreiter und erreichte damit einen Schnitt von guten 417 Zuschauern pro Saal. Nach zehn Tagen ist das Dakota Johnson-Werk mit 510 000 Kinogängern auf Erfolgskurs.

Bronze
Es ist kein Ende der "Zoomania" in Sicht. Disney können sich über ihren neuen Spitzenreiter mit CGI-Tieren freuen, während die Erfolgsgeschichte ihrer inzwischen in der siebten Woche laufenden Produktion mit CGI-Tieren ungebremst weiter geht. Nicht nur, dass der Animationsfilm noch immer auf dem Treppchen steht, er schaffte zudem das Kunststück, gegenüber dem Vorwochenende sogar noch kleine und große Besucher hinzuzugewinnen: Um plus 5 Prozent stieg der Zuspruch für den aktuell erfolgreichsten Film in Deutschland 2016.

151 000 junge und alte Kinogänger sahen den Streifen mit der Stimme von Josefine Preuß in 706 Lichtspielhäusern (minus 23). Der Zeichentrickfilm bleibt das meistgezeigte Werk in Kino-Deutschland, und mit im Schnitt 214 besetzten Kinosesseln sind die Säle immer noch großartig ausgelastet. Inzwischen sind alles in allem 3,2 Millionen Menschen der "Zoomania" verfallen.

Die Neuen
In den USA und in Großbritannien wollte kaum jemand "Hardcore" sehen, nun haben auch in Deutschland die Zuschauer mit dem Nichtkauf von Eintrittskarten abgestimmt - und so ebenfalls den Daumen für "Hardcore" gesenkt, der mit lediglich 28 000 Besuchern nur auf dem neunten Rang einsteigt. Der russische Thriller mit internationaler Besetzung (unter anderem Tim Roth), der wie ein Ego Shooter-Videogame aus der Perspektive des Protagonisten gedreht worden ist, ist von Capelight Pictures in 204 Kinos gebracht worden - wo sich durchschnittlich bloß 141 Interessierte einfanden. Experiment missglückt.

Auf den Plätzen
Vierter ist "The Huntsman & The Ice Queen" (2. Woche / bisher insgesamt 262 000 Zuschauer); Fünfter ist "Batman vs. Superman: Dawn of Justice" (4. Woche / 1,4 Mio.); Sechster ist "Ein Mann namens Ove" (2. Woche / 151 000); Siebter ist "Kung Fu Panda 3" (5. Woche / 773 000); Achter ist "Birnenkuchen mit Lavendel" (6. Woche / 322 000) und Zehnter ist schließlich "Der geilste Tag" (8. Woche / 1,6 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Mit "10 Cloverfield Lane" wussten die deutschen Kinogänger nicht viel anzufangen - der Paramount-Thriller mit John Goodman ist mit lediglich 167 000 verkauften Tickets in drei Wochen ein Reinfall.

"Eddie the Eagle" ist ebenfalls abgestürzt. Für die britische Fox-Komödie mit Taron Egerton wollten in drei Wochen bloß 177 000 Besucher in den Lichtspielhäusern Platz nehmen.



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