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Prince ist tot

Haben Princes Ärzte Schuld an seinem Tod?

(21.04.2016) Musiker Prince im Alter von 57 verstorben
Prince ist am Donnerstag im Alter von 57 Jahren auf seinem Anwesen in Chanhassen im US-Bundesstaat Minnesota tot aufgefunden worden. Die Todesursache ist noch unklar.

Vor wenigen Wochen war der Sänger wegen den Folgen einer Grippe-Infektion kurzzeitig im Krankenhaus behandelt worden. Nach der Entlassung wurde der 57-Jährige nach Hause geflogen, um sich auszuruhen, wie sein Sprecher bestätigte. Prince befand sich mitten in seiner "Piano & a Microphone"-Tour. Zudem arbeitete er an seiner Biographie mit dem Titel "The Beautiful Ones".

Der als Prince Rogers Nelson am 7. Juni 1958 in Minneapolis geborene Musiker erlebte 1982 seinen Durchbruch und wurde mit dem Film "Purple Rain" und der zugehörigen Platte zum Weltstar. Im Laufe seiner Karriere verkaufte der Künstler weltweit über 100 Millionen Platten.

(22.04.2016) Musiker wegen Überdosis behandelt
Hat Prince kurz vor seinem Tod eine Überdosis genommen? Letzte Woche wurde bereits bekannt, dass der Musiker zu jener Zeit während seiner Tour behandelt werden musste. Sein Privatjet musste auf dem Quad City International Airport in Moline im US-Bundesstaat Illinois notlanden, damit der Sänger in die Notaufnahme gebracht werden konnte. Laut seines Sprechers ging es dem Superstar nach einem dreistündigen Krankenhausaufenthalt jedoch viel besser.
Zunächst hieß es, der Sänger sei wegen einer Grippe behandelt worden.

Das Klatschportal "TMZ" hat nun allerdings neue Informationen zur Hand, die ein anderes Bild abgeben. Demnach hatte Prince eine Überdosis noch unbekannter Drogen zu sich genommen. Die Ärzte hätten ihm einen "safe shot" verabreichen müssen, eine Medizin, um den Wirkungen der Drogen entgegenzuwirken. Ursprünglich sollte der Musiker 24 Stunden im Krankenhaus bleiben. Als er jedoch kein Einzelzimmer bekommen konnte, sei er mit seiner Crew nach drei Stunden wieder gegangen - obwohl es ihm zu dieser Zeit noch sehr schlecht ging, so ein Vertrauter. Sechs Tage später verstarb er in seinem Haus in Minnesota.

(25.04.2016) Beerdigung auf Anwesen in Minnesota
Die Beerdigung von Prince hat auf seinem Anwesen in Minnesota stattgefunden. Der Sänger wurde am Freitag eingeäschert und ist gestern auf seinem Anwesen Paisley Park in Minnesota beigesetzt worden. Der Superstar war Mitglied der christlichen Zeugen Jehovahs, und obwohl innerhalb einer Woche die Beerdigung stattfand - wie von den Zeugen vorgegeben - folgt die Feier nicht dem typischen Ritual, in einem Grab zur letzten Ruhe gebettet zu werden.

Laut Insidern des "Daily Mirror" hatte Prince seine Familie über seine Wünsche informiert und um eine ruhige Feier gebeten. Die Beisetzung folgte einen Tag nach der Autopsie des Sängers und obwohl die Ursachen für den Tod noch unklar sind, schließt die Polizei einen Selbstmord der Musiklegende aus. Carver County Sheriff Jim Olson erklärte bei einer Pressekonferenz: "Wir haben zu diesem Zeitpunkt keinen Grund anzunehmen, dass es sich um Selbstmord handelt, aber die Ermittlungen sind noch am Anfang."

Derweil dankten Princes Halbbruder Maurice Phillips und sein Bassist Larry Graham den Fans, die sich vor dem Anwesen der Pop-Ikone versammelt hatten. Phillips versicherte, dass die Familie die Fans informieren werde, sobald es Neuigkeiten gibt, während Graham später "ET Online" sagte: "Wir haben tolle Unterstützung, von den kleinen zu den großen. Es ist großartig, vielen Dank an euch alle!"

(27.04.2016) - Hatte der Sänger tatsächlich AIDS?
Prince hatte angeblich AIDS. Ein Vertrauter berichtete dem "The National Enquirer", dass sich der Sänger bereits seit einiger Zeit "auf seinen Tod vorbereitete". Grund hierfür soll die schockierende Diagnose AIDS gewesen sein. "Die Ärtze sagten Prince, dass er ungewöhnlich wenig Blutkörperchen hatte und dass seine Körpertemperatur von den normalen 37 Grad auf 34,4 Grad gesunken war", erzählte der Insider. "Er hatte totalen Eisenmangel, war sehr schwach und häufig orientierungslos. Er hat kaum noch gegessen und wenn doch, dann kam alles wieder."

In einer weiteren unglaublichen Enthüllung hatte ein anderer Bekannter bereits berichtet, dass Prince regelmäßig zur ortsansässigen Apotheke gelaufen sei. Dort habe er Berge von Medikamenten gekauft, um die unerträglichen Schmerzen zu unterdrücken, die ersten Berichten zufolge von einer Grippe stammten. Ein Mitarbeiter der Apotheke, der den Superstar regelmäßig bediente, berichtete dem "Enquirer": "Wir waren alle geschockt, wie niedergeschlagen er letzte Nacht aussah und sagten ihm 'Wir beten für dich'". Prince soll daraufhin gewispert haben: "Hättet ihr vor einem Jahr für mich gebetet, wäre es jetzt vielleicht anders."

Es war offensichtlich nicht ungewöhnlich, dass der Weltstar seine Medikamente und Hygieneartikel im Drogeriemarkt in der Nähe seines Anwesens selbst einkaufte. Der Mitarbeiter berichtete weiter: "Letzte Nacht spürten wir jedoch, dass er in Schwierigkeiten war. Ein Mädchen sagte, er nehme ausländische Medikamente und sie dachte, er hätte das Zika-Virus. Aber mein Freund, der die Medikamente kannte, sagte es wäre gegen HIV."

Nun scheint es, als versuche Prince's Familie die Wahrheit über seinen Tod unter Verschluss zu halten. Dem Insider zufolge soll die Familie bereits den Gerichtsmediziner bedrängen und den Beamten die Herausgabe des öffentlichen Autopsieberichts untersagen, um "Familie, Freunden und Fans" jede Information über "seinen Lebensstil, der daraus hervorgeht" zu ersparen.


(03.07.2016) Update
Das FBI untersucht die amerikanische Drogenbehörde und die Bezirksstaatsanwaltschaft, warum Prince überhaupt im Besitz des Medikamentes mit dem Namen"Fentanyl" war. Wie "TMZ" berichtet, werden Princes Hausarzt Dr. Michael Schulenberg und der berühmte Suchtspezialist Dr. Howard Kornfeld überprüft - um der Frage nachzugehen, ob einer oder sogar beide eine legale Grenze überschritten haben, indem sie ihm das Medikament verschrieben hatten. Dr. Schulenberg hatte Prince zweimal behandelt, ihn am 20. April sogar in seinem Anwesen besucht und ihm neue Schmerzmittel verschrieben. Ob Schulenberg ihm auch die Opiate verschrieb in einer Dosis, die für Prince einen Tag später letztlich tödlich waren, wird derzeit untersucht. Tage vor seinem Tod hatte Prince bereits zerbrechlich gewirkt. Kurz vor seinem Tod hatte er zwei Auftritte absagen müssen und sei danach regelmäßig selbst in die Apotheke gefahren, um sich Medikamente zu besorgen.


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