Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder
The First Avenger: Civil War mit Chris Evans
The First Avenger: Civil War mit Chris Evans
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kinocharts UK (13. - 15.5.): Captain America fliegt "Angry Birds" davon

"The Jungle Book" erfolgreichster Film 2016

In Deutschland haben die "Angry Birds" die Spitze in den Charts erflattert. In Großbritannien dagegen konnte Captain America den mäßigen Start des Animationsfilms abwehren und den Hattrick auf dem Kinokassenthron feiern. Wegen der überwiegend schwachen Ergebnisse der Neustarts und des schönen Wetters blieben die Umsätze mit minus 33 Prozent deutlich hinter denen des Vorjahreswochendes zurück, als "Pitch Perfect 2" mit Hailee Steinfeld und 5 Millionen Pfund sein Debut auf Platz eins ersang.

Gold
"Captain America: Civil War" hielt sich am dritten Wochenende mit 2,7 Millionen Pfund an der Spitze. Der Umsatzrückgang war mit minus 42 Prozent nur mäßig. 19 Kinos hatten den Fantasy-Film aus dem Programm genommen, der somit noch auf 586 Leinwänden zu sehen war und dort durchschnittlich sehr gute 4700 Pfund umsetzte. Insgesamt hat die Walt Disney-Produktion mit Chris Evans jetzt enorme 32 Millionen Pfund eingespielt.

Silber
Mit 2,1 Millionen Pfund flatterten die "Angry Birds" zum Auftakt in 520 Sälen auf den zweiten Rang. Der Columbia Pictures-Animationsfilm mit der Stimme von Jason Sudeikis erreichte einen mäßigen Schnitt von 4100 Pfund pro Kopie.

Bronze
Mit jetzt 39 Millionen Pfund hat "The Jungle Book" "Deadpool" überholt und ist aktuell der erfolgreichste Streifen 2016 im Vereinigten Königreich. Durch "Angry Birds" um einen Platz nach unten verdrängt, spielte der Abenteuerfilm am fünften Wochenende 1,6 Millionen Pfund ein. Die Disney-Produktion war zwar von 15 Spielplänen genommen worden, bleibt aber mit 596 Lichtspielhäusern das meistgezeigte Werk auf der Insel. Die Nachfrage nach dem Jon Favreau-Film ist ungebrochen hoch, wie neben der Platzierung auch der mit minus 24 Prozent nur schwach nachlassende Besucherstrom und der immer noch gute Umsatzschnitt von 2700 Pfund pro Spielstätte zeigen.

Die Neuen
Der britische Thriller "Our Kind of Traitor" ("Verräter wie wir") hinterließ trotz seiner beeindruckenden Besetzung mit unter anderem Ewan McGregor und Damian Lewis wenig Eindruck und kam mit lediglich 358 000 Pfund auf den sechsten Platz. Für die von StudioCanal in 245 Filmtheatern gestartete John le Carré-Verfilmung gaben die Kinogänger durchschnittlich nur schwache 1400 Pfund aus.

Nicht viel besser erging es "Everybody Wants Some!!", dem ersten Film von Richard Linklater nach seinem Triumph mit "Boyhood". Die Entertainment One-Komödie hat exzellente Kritiken erhalten, aber sie bietet keine Stars und hat mit Baseball ein Thema, das nicht gerade die Massen auf der Insel anzieht. So kamen denn auch nur rund 170 000 Pfund in den 111 Kinos zusammen, was einem schwachen Schnitt von 1500 Pfund entspricht und nur zum siebten Platz reichte.

Gar nur Neunter wurde der Horrorfilm "Green Room", der mit 136 Kopien startete. Die Besucher ließen lediglich 144 000 Pfund in den Kassen der Altitude-Produktion. Damit verblieben am Ende des Wochenendes in jedem Saal überschaubare rund 1000 Pfund im Schnitt des Werks mit Anton Yelchin und Imogen Poots.

Auf den Plätzen
Vierter wurde "Bad Neighbours 2" (2. Woche / bisher insgesamt 3,7 Millionen Pfund); Fünfter wurde die britische Komödie "Florence Foster Jenkins" mit Meryl Streep (2. Woche / 1,8 Mio.); Achter wurde der britsche Thriller "Eye in the Sky" mit Helen Mirren (5. Woche / 4,6 Mio.) und Zehnter schließlich "Zootropolis" (8. Woche / 23 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Gesehen - und für schlecht befunden: Mit einem Zuschauerabsturz um sagenhafte minus 90 Prozent ist "Robinson Crusoe" vom fünften auf den 14. Platz abgestürzt. Im Gegensatz zu den deutschen kleinen und großen Zuschauern scheint der belgische Animationsstreifen so gar nicht nach dem Geschmack der Briten geraten zu sein. Nur 685 000 Pfund war ihnen die StudioCanal-Produktion in den zwei Wochen wert. Der indische Science Fiction-Film "24" ist auch nach bereits zehn Tagen wieder Box Office-Geschichte mit rund 100 000 Pfund.

Etwas besser, aber keineswegs gut lief es da für "Bastille Day", den ebenfalls StudioCanal in die Kinos gebracht haben. Der Thriller mit Idris Elba erreichte in vier Wochen 1,9 Millionen Pfund. Ein kleiner Achtungserfolg ist der deutsche, allerdings auf Englisch gedrehte Horrorfilm "Friend Request" ("Unfriend") von Simon Verhoeven geworden: In vier Wochen erreichte die Warner Brothers-Produktion immerhin 1,4 Millionen Pfund.



Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.