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Robert Kazinsky in Warcraft
Robert Kazinsky in Warcraft
© Universal Pictures

Kinocharts Deutschland (2. - 5.6.): "Angry Birds" Besuchermillionär

"Warcraft" hält sich, Maria Schrader triumphiert

Keine Bewegung an der Spitze der deutschen Charts, aber dank des schwachen Zuschauerrückgangs der Platzhirsche und trotz des Flops der Premiere von "The Nice Guys" war der Besuch um satte 56 Prozent stärker als am Vorjahreswochenende, als "Spy" mit Melissa McCarthy bereits 120 000 Zuschauer für die Eroberung des Premiumplatzes reichten.

Gold
"Warcraft: The Beginning" scheint auch in Deutschland genügend Videospiel-Fans hinter den Konsolen hervorzulocken - oder auch durch seine cineastische Qualität zu überzeugen. Auf jeden Fall hielt der Fantasy-Film seinen Zuschauerschwund mit minus 48 Prozent in Grenzen, verteidigte problemlos an seinem zweiten Wochenende die Tabellenführung mit 230 000 Besuchern und befindet sich nach zehn Tagen mit alles in allem 773 000 verkauften Karten auf Erfolgskurs. Nach der überzeugenden Premiere nahmen 34 weitere Kinos die Universal Pictures-Produktion ins Programm, die jetzt auf 637 Leinwänden zu sehen ist. Durchschnittlich gute 362 Kinogänger sahen sich den Duncan Jones-Streifen an.

Silber
Der Auftakt war enttäuschend, aber das zweite Wochenende fängt "Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln" etwas auf. 139 000 Besucher entsprechen einem nur erfreulich leichten Umsatzrückgang um minus 30 Prozent gegenüber dem ersten Wochenende, und der Schnitt von 256 verkauften Karten pro Saal ist solide. Auch hier war die Kopienzahl erhöht worden: 15 zusätzliche Spielorte entsprechen 545 Lichtspielhäusern. Insgesamt haben 410 000 Zuschauer den Walt Disney-Fantasy-Film mit Mia Wasikowska bis jetzt gesehen.

Bronze
Ein Spielfilm, der auf einer Handy-App basiert - sollte das so eine gute Idee sein? Offensichtlich ja, denn "Angry Birds" hat am vierten Wochenende die Besuchermillion vollgemacht und steht bereits bei 1,1 Millionen kleinen und großen Zuschauern. 97 000 Karten wechselten am Wochenende die Besitzer, was einem Besucherschwund von lediglich mäßigen minus 36 Prozent entspricht. Der sowieso schon meistgezeigte Film Deutschlands hatte ebenfalls nochmals nachgelegt, elf weitere Spielorte gebucht und ist nun in 738 Filmtheatern zu sehen. Solide 132 Kinogänger entschieden sich für den Columbia-Animationsstreifen mit der Stimme von Christoph Maria Herbst.

Die Neuen
Wie in den USA haben die Zuschauer trotz Kritiker-Empfehlungen kein Interesse an "The Nice Guys". Die Concorde-Komödie, die in 485 Kinos debutierte, konnte bloß knapp 79 000 Kinosessel füllen und stieg nur auf dem fünften Platz ein. Durchschnittlich schwache 163 Besucher fanden sich in den Sälen des Ryan Gosling-Werks ein.

Ein Triumph dagegen für Maria Schrader! Obwohl ihr Drama "Vor der Morgenröte" als Programmkinofilm in lediglich 57 Lichtspielhäusern startete, schaffte es dieses mit Rang acht in die Top Ten. Die X Filme-Produktion verbuchte 23 000 Zuschauer, was einem guten Schnitt von 414 verkauften Karten pro Leinwand entspricht. In den Arthouse-Charts führt Schrader's Werk mit Josef Hader mit weitem Abstand.

Auf den Plätzen
Vierter ist "X-Men: Apocalypse" (3. Woche / bisher insgesamt 607 000 Zuschauer); Sechster ist "Money Monster" (2. Woche / 235 000); Siebter ist "Bad Neighbors 2" (5. Woche / 737 000); Neunter ist "The First Avenger - Civil War" (6. Woche / 1,7 Mio.) und Zehnter schließlich "The Jungle Book" (8. Woche / 1,7 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Der mit großem Abstand erfolgreichste Streifen des Jahres hat die Charts am sage und schreibe 14. Wochenende verlassen müssen: Weltweit hat "Zoomania" die Umsatzdollar-Milliarde am Wochenende vollgemacht; die deutschen 3,6 Millionen Zuschauer haben mit 30 Millionen Euro einen Batzen für den Disney-Animationsstreifen dazu beigetragen.

Kein Publikum hat der auf dem Sundance Filmfestival gefeierte Universal Pictures-Horrorfilm "The Witch" gefunden, der in drei Wochen nur rund 80 000 Besuchern das Eintrittsgeld wert war.



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