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Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows
Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows
© Lula Carvalho / Paramount Pictures

Kinocharts UK (3. - 5.6.): "Warcraft" und "Turtles" Kopf an Kopf

Film mit Al Pacino und Anthony Hopkins erspielt 97 Pfund

Eine Menge Bewegung in den britischen Kinos am vergangenen Wochenende: Fünf neue Titel platzierten sich in den Top Ten, das Treppchen wurde komplett ausgewechselt. Die Neuen sorgten für gute Geschäfte: Um beachtliche 68 Prozent übertraf der Umsatz der Top Ten denjenigen des Vorjahreswochenendes, als "Spy" mit Jason Statham und 2,5 Millionen Pfund auf dem ersten Rang debutierte.

Mehr Schlagzeilen als der knappe Sieg von "Warcraft: The Beginning" vor "Teenage Mutant Ninja Turtles" machte indes die Tatsache eines historischen Flops. Der von den Kritikern als "So schlecht, dass er schon wieder gut ist" bespottete Thriller "Misconduct" mit den beiden Altmeistern Anthony Hopkins und Al Pacino konnte am Wochenende 97 Pfund einspielen. Das ist kein Tipfehler: Siebenundneunzig Pfund. Gezeigt wurde der Streifen in gerade mal fünf Kinos, in die sich offenbar nur jeweils drei bis vier Zuschauer verloren. In den USA ist der 11 Millionen Dollar teure Streifen mit 15 000 Pfund bereits ebenfalls schwer gefloppt.

Gold
Schon am Montag starteten "Warcraft: The Beginning" und "Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows". Nach sieben Tagen des "langen Wochenendes" hatte die Videospiel-Adaption aus dem Hause Universal Pictures die Nase knapp vorne: 3,6 Millionen Pfund verblieben in den 500 Lichtspielhäusern, was einem Schnitt von soliden 7200 Pfund pro Saal für den Fantasy-Film von Duncan Jones-Streifen entspricht.

Silber
Mit 13 Kopien mehr als der Konkurrent um die Spitze ging "Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows" ins Rennen. 3,4 Millionen Pfund lagen am Sonntagabend in den Kassen, was deutlich hinter dem Premierenegebnis des ersten Teils zurück bleibt, der vor zwei Jahren zum Auftakt 4,7 Millionen Pfund umgesetzt hatte. Der Paramount-Fantasy-Film mit Will Arnett erzielte so einen ebenfalls ordentlichen Umsatzschnitt pro Leinwand von 6800 Pfund.

Bronze
Auch auf dem dritten Platz stieg eine Premiere ein, mit allerdings deutlichem Abstand und damit nur mäßigem Ergebnis. "Me Before You" ("Ein ganzes halbes Jahr") setzte in 445 Spielorten Eintrittskarten im Wert von 1,7 Millionen Pfund ab. Das Warner Brothers-Drama mit Emilia Clarke startete so fast identisch wie in den USA. Durchschnittlich verblieben 4000 Pfund in den Kinokassen.

Die Neuen
Man weiß nicht, woran es liegt, aber "The Nice Guys", der so gute Kritiken erhalten hat, kommt wie in Nordamerika und in Deutschland auf keinen grünen Zweig. Die Ryan Gosling-Komödie erreichte mit gerade mal 1,0 Million Pfund lediglich den sechsten Platz. Die Icon-Poduktion setzte in den 484 Spielstätten im Schnitt nur schwache 2000 Pfund um.

Der Bollywood-Film "Housefull 3" kam mit 272 000 Pfund aus 93 Filmtheatern auf den zehnten Rang.

Auf den Plätzen
Mit 583 Kinos bleibt "Alice Through the Looking Glas" ("Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln") das meistgezeigte Werk im Vereinigten Königreich, kommt aber nur noch auf den vierten Rang (2. Woche / bisher insgesamt 7,0 Millionen Pfund); Fünfter wurde "X-Men: Apocalypse" (3. Woche / 16 Mio.); Siebter wurde "Angry Birds" (4. Woche / 8,7 Mio.); Achter wurde "The Jungle Book" (8. Woche / 44 Mio.) und Neunter schließlich "Money Monster" (2. Woche / 2,0 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Am Schluss ist er ziemlich im Sturzflug aus den Charts abgetaucht, aber das ändert wenig am grandiosen Erfolg von "Captain America: Civil War" mit Chris Evans, der in sechs Wochen 36 Millionen Pfund für Walt Disney Studios eingebracht hat.

Ein solider Erfolg ist "Bad Neighbours 2" für Universal Pictures geworden. In fünf Wochen konnte die Seth Rogen-Komödie 6,2 Millionen Pfund umsetzen. Allerdings sieht das Ergebnis schon anders aus, wenn man als Maßstab das Original von 2014 heranzieht: Damals konnte "Bad Neighbours" bereits am Eröffnungswochenende mit 8,4 Millionen Pfund mehr einspielen als die Fortsetzung nun während der gesamten Laufzeit - und am Schluss standen rund 16 Millionen Pfund.

Der britische Programmkinotitel "Love & Friendship" hat sich am zweiten Wochenende zwar sehr gut gehalten und büßte nur minus 10 Prozent seines Umsatzes des Premierenwochenendes ein, aber es reichte nicht mehr für die Top Ten. Die Kate Beckinsale-Komödie von Lionsgate Films steht nach zehn Tagen bei knapp 900 000 Pfund.

Der französische Zeichentrickfilm "Die Winzlinge - Operation Zuckerdose" ist ebenfalls am zweiten Wochenende wieder aus den Top Ten verschwunden. Mit nur wenigen Kopien von Lionsgate Films auf die Leinwände gebracht, erreichte er etwa 100 000 Pfund.

Gefloppt ist die deutsche Komödie "Ein Hologramm für den König" von Tom Tykwer. Bereits hierzulande ein Reinfall, konnte die Icon-Produktion mit Tom Hanks auch auf der Insel nur wenige Besucher in die Kinos locken, so dass am Ende nach drei Wochen bloß 750 000 Pfund eingespielt werden konnten.



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