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Scarlett Johansson
Scarlett Johansson
© BANG Showbiz

"Ghost in the Shell": Scarlett Johansson wird verteidigt

Whitewashing-Casting-Debatte

Scarlett Johansson wird in Schutz genommen. Vor Monaten wurde bekannt, dass die Schauspielerin die Hauptrolle in dem neuen Blockbuster "Ghost in the Shell" übernommen hat. Dabei handelt es sich bei der Vorlage um einen japanischen Manga, die Reaktionen der Fans des Originals waren dementsprechend bescheiden. Wenn in der Vorlage eine Japanerin beschrieben werde, solle man auch eine für den Film besetzen, anstatt "Whitewashing" zu betreiben, so die Vorwürfe in den Sozialen Medien. Nun hat der Produzent Steven Paul reagiert und gegenüber Buzzfeed klar Stellung bezogen: "Ich denke nicht, dass es nur eine japanische Geschichte war. 'Ghost in the Shell' war eine internationale Geschichte, die sich nicht nur auf das japanische Element konzentrierte. Es ging um eine ganze Welt. Deswegen halte ich die internationale Herangehensweise, wie wir sie gewählt haben, für die richtige."
So einfach ist es aber dennoch nicht, immerhin heißt Johanssons Charakter im Manga Major Motoko Kusanagi. Die Produktionsfirma hatte sich dazu entschlossen, die Figur für die Filmversion schlicht als "Major" zu betiteln. Paul hielt an seiner Aussage aber fest: "Es gibt alle Arten von Menschen und Nationalitäten in 'Ghost in the Shell'. Wir benutzen auch alle Menschen aus dieser Welt. Es gibt Japaner. Es gibt Chinesen. Es gibt Engländer. Es gibt Amerikaner."
Ob das die Fans beruhigen wird, ist fraglich.


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