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Steven Soderbergh
Steven Soderbergh
© BANG Showbiz

Panama-Papers-Skandal wird verfilmt

Steven Soderbergh als Regisseur?

Steven Soderbergh will einen Film über die Panama Papers drehen. Bei den "Panama Papers" handelt es sich um eine Sammlung von insgesamt 11,5 Millionen Dokumenten, die der panamaischen Firma namens "Mossack Fonesca" gehören und die von einer anonymen Quelle illegal geleakt wurden. "Mossack Fonesca" hat zahllosen Unternehmen und Personen aus der Wirtschaft, Politik, dem Sport und Entertainment dabei geholfen, eigene Firmen in Steuerparadisen zu gründen (sogenannte Briefkastenfirmen), die jedoch größtenteils nur als Alibis dienten, um Steuern zu vermeiden, zu hinterziehen und Geld zu waschen. Nicht alle Aktivitäten in den "Panama Papers" sind illegal, vielmehr werden größtenteils Gesetzeslücken und Grauzonen genutzt. Das ist ein Stoff, der spannend genug ist, um auf die Leinwand gebannt zu werden - findet auch Soderbergh, der aus einer filmischen Auszeit zurückgekehrt ist und den Streifen nun selbst produzieren und wahrscheinlich auch inszenieren will. Das Drehbuch soll laut der amerikanischen Deadline von Scott Z. Burns stammen, der mit dem Regisseur bereits an mehreren Projekten wie "Contagion" gearbeitet hat. Das Skript soll auf einem noch zu veröffentlichenden Sachbuch des Pulitzer Preisträgers Jake Bernstein, "Secrecy World", beruhen. Produziert wird der Film von "Sugar", der Produktionsfirma, die auch den Oscar-Gewinner "Spotlight" herausgebracht hat.


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