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Star Trek Beyond
Star Trek Beyond
© Paramount Pictures Germany

Kinocharts Deutschland (21. - 25.7.): "Star Trek Beyond" fliegt Sommerhitze weg

"Big Friendly Giant" ganz klein

Bedenkt man das teilweise bullenheißen Wetter am Wochenende, so können sich die Zuschauerzahlen in den deutschen Kinos durchaus sehen lassen, woran insbesondere "Star Trek Beyond" und die Arthouse-"Blockbuster" "Frühstück bei Monsieur Henri" und "Toni Erdmann" ihren Anteil haben. Gegenüber dem Vorjahreswochenende, als "Minions" nach vier Wochen mit erstaunlichen 537 000 Besuchern immer noch auf dem Kinokassenthron prangte, ging es um verschmerzbare minus 17 Prozent herunter.

Gold
"Star Trek Beyond" flog der Sommerhitze vorweg und zum Start unangefochten auf den ersten Rang. Der Science Fiction-Film mit Zachary Quinto konnte 344 000 Zuschauer in 588 Kinos zählen, was deutlich über dem Premierenegebnis des Vorgängers "Into Darkness" liegt, der 2013 auf 242 000 Besucher gekommen war. Der Zuschauerschnitt der Paramount-Produktion lag bei soliden 544 pro Kopie.

Silber
Fünf Leinwänden ging er verlustig, aber mit 821 Lichtspielhäusern bleibt "Ice Age - Kollision voraus!" der mit Abstand meistgezeigte Streifen Deutschlands. Der Animationsfilm fiel mit minus 37 Prozent nur mäßig in der Zuschauergunst und konnte am vierten Wochenende so seinen zweiten Rang verteidigen. 236 000 junge und ältere Besucher lösten eine Eintrittskarte; das waren durchschnittlich sehr gute 288 pro Saal. Das Deutschland-Geschäft unterstreicht für die 20th Century Fox-Produktion den Trend der "Ice Age"-Reihe, die im Ausland wesentlich besser ankommt als auf dem US-Heimatmarkt. Hier zu Lande steht die Besucherzahl nun bereits bei 1,8 Millionen.

Bronze
Das Interesse an "Independence Day: Wiederkehr" ließ am zweiten Wochenende mit einem Umsatzrückgang um genau die Hälfte schon deutlich herber nach, weswegen der Science Fiction-Film vom Premiumplatz an "Ice Age" vorbei auf den dritten Rang absackte. 231 000 Besucher war das Jeff Goldblum-Werk das Eintrittsgeld in 750 Lichtspielhäusern (plus 6) wert. Ein solider Schnitt von 309 Tickets pro Spielstätte. Alles in allem steht die Fox-Produktion jetzt bei 882 000 Zuschauern.

Die Neuen
Als Fünfter - und dies als Programmkinotitel - debutierte "Frühstück bei Monsieur Henri", der möglicherweise die Reihe erfolgreicher westeuropäischer Komödien in diesem Jahr fortsetzt, besser als die große Hollywood-Konkurrenz mit "BFG". Zu sehen in bloß 213 Lichtspielhäusern, kam das Neue Visionen-Werk mit Claude Brasseur auf 84 000 verkaufte Eintrittskarten und einen Schnitt von 234 Interessierten pro Kopie.

Ganz böse floppt offensichtlich "BFG - Big Friendly Giant". Scheinbar wussten die Familien mit der Verfilmung einer Roald Dahl-Geschichte nichts anzufangen und auch der Name Steven Spielberg zog anscheinend nicht ausreichend, so dass Eltern und ihre Kinder lieber nochmal in "Ice Age" gingen. 80 000 Zuschauer in 512 Filmtheatern sind ein miserables Ergebnis, wie auch der niedrige Schnitt von 158 Besuchern pro Kino anzeigt. Die Neue Constantin-Produktion erreichte so lediglich den sechsten Platz.

Auf den Plätzen
Vierter wurde "Ein ganzes halbes Jahr" (5. Woche / bisher insgesamt 1,6 Millionen Zuschauer); Siebter wurde "Toni Erdmann" (2. Woche / 155 000); Achter wurde "Smaragdgrün" (3. Woche / 372 000); Neunter wurde "Central Intelligence" (6. Woche / 814 000) und Zehnter schließlich "Conjuring 2" (6. Woche / 647 000).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Manche Kinderfilme kommen an, andere nicht. Zu letzterer Kategorie gehört leider und ganz eindeutig der deutsche Studiocanal-Animationsfilm "Mullewapp - Eine schöne Schweinerei", der trotz überwiegend guter Kritiken und prominenter Stimmenbesetzung mit Axel Prahl und Christian Ulmen sein Familienpublikum überhaupt nicht gefunden hat und am zweiten Wochenende bereits wieder mit nur 73 000 Besuchern aus den Charts verschwunden ist.

Auch kein besonderes Interesse fanden "Streetdance New York" und "Unterwegs mit Jacqueline", die ebenfalls an ihren zweiten Wochenenden schon wieder Box Office-Geschichte sind. Das US-Drama mit Keenan Kampa kommt auf 70 000 Zuschauer; die französische Komödie mit Fatsah Bouyahmed erreicht 42 000 Besucher.



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