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Findet Dorie
Findet Dorie
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kinocharts UK (29. - 31.7.): "Finding Dory" schwimmt voraus

"Jason Bourne" stark wie nie

Zwei Mega-Starter mit "Finding Dory" und "Jason Bourne", dazu mit "The BFG" der überzeugende Spitzenreiter der Vorwoche - die Kinobesitzer konnten die Hoffnung hegen, dass sich am vergangenen Wochenende die Reihen in den britischen Kinosälen ordentlich füllen würden - und diese Hoffnungen wurden nicht enttäuscht. Dory schwamm überzeugend voraus, Bourne war stark wie nie, und der Big Friendly Giant hielt trotz der großen Konkurrenz wacker die Stellung. Um beeindruckende plus 66 Prozent waren die Umsätze stärker als am Vorjahreswochenende, als Tom Cruise mit "Mission: Impossible - Rogue Nation" und 5,3 Millionen Pfund auf dem ersten Platz Premiere feierte.

Gold
8,1 Millionen Pfund spülten "Finding Dory" an die Spitze der Charts. Das ist ein hervorragendes, aber kein überragendes Ergebnis für einen Animationsstreifen. An den bislang erfolgreichsten Zeichentrickfilm aller Zeiten im Vereinigten Königreich, "Toy Story 3" von 2010, der am Schluss überirdische 73 Millionen Pfund eingespielt hatte, wird die "Finding Nemo"-Fortsetzung nach diesem Start sicherlich nicht herankommen, aber das Überholen des Originals von 2003, der 37 Millionen Pfund erreichte, ist gut möglich. Die Walt Disney-Produktion startete in 588 Kinos und erzielte einen exzellenten Schnitt von 13 800 Pfund pro Kopie.

Silber
Im Gegensatz zu den USA, wo "Jason Bourne" das bisher beste "Bourne"-Startergebnis - das von "The Bourne Ultimatum" von 2007 - klar verpasst hat, konnte die Fortsetzung auf der Insel den bisher besten Startumsatz der Reihe erzielen. 7,6 Millionen Pfund war der Thriller den Zuschauern wert, während "The Bourne Ultimatum" vor neun Jahren mit 6,5 Millionen Pfund aus dem Wochenende gegangen war. Ein großartiger Start also für die Universal Pictures-Produktion, die damit in drei Tagen Laufzeit fast schon das Gesamtergebnis des ersten Teils "The Bourne Identity" von 7,9 Millionen Pfund aus dem Jahr 2002 übertroffen hat. Auf 561 Leinwänden war Matt Damon bei seinem Comeback als Amnesie-Agent zu sehen; durchschnittlich sehr gute 13 500 Pfund verblieben in den Kinokassen.

Bronze
Nach seinem guten Start an der Spitze ein Wochenende zuvor musste sich "The BFG" zwar geschlagen geben und den Platz an der Kinosonne räumen, tat dies aber mit einem beachtlichen Ergebnis. 3,3 Millionen Pfund am zweiten Wochenende entsprechen einem Umsatzschwund von nur mäßigen minus 37 Prozent. Im Schnitt wechselten Kinotickets im Wert von sehr guten 5000 Pfund die Besitzer, und insgesamt ist der Fantasy-Film mit 14 Millionen Pfund ein großer Erfolg, während er in den USA nur mäßig abgeschnitten hat und in Deutschland sogar floppt.

Die in Großbritannien viel bekanntere Vorlage des walisischen Autoren Roald Dahl, die britischen Schauspieler wie "Oscar"-Preisträger Mark Rylance und der Handlungsort England spielen sicherlich eine Rolle. Der Steven Spielberg-Streifen bleibt zudem mit 667 Sälen das meistgezeigte Werk des Landes. 13 Spielorte hatten die Entertainment One-Produktion zur zweiten Woche aus dem Programm genommen und mutmaßlich auf "Finding Dory" gesetzt, der ihm dann weniger schadete als angenommen.

Auf den Plätzen
Vierter wurde "Star Trek Beyond" (2. Woche / bisher insgesamt 10 Millionen Pfund); Fünfter wurde "The Secret Life of Pets" (6. Woche / 30 Mio.); Sechster wurde die Komödie "Ghostbusters" mit Kristen Wiig (3. Woche / 9,0 Mio.); Siebter wurde "The Legend of Tarzan" (4. Woche / 8,8 Mio.); Achter wurde "Ice Age: Collision Course" (3. Woche / 6,0 Mio.); Neunter wurde die britische Komödie "Absolutely Fabulous: The Movie" mit Jennifer Saunders (5. Woche / 15 Mio.) und Zehnter schließlich der Bollywood-Film "Dishoom" (1. Woche / 0,1 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Mäßig erfolgreich ist "Now You See Me 2" mit 6,0 Millionen Pfund aus den Top Ten verschwunden. Das Ergebnis gibt ähnlich wie in den USA Entertainment One keinen besonderen Anlass, einen dritten Teil mit Woody Harrelson zu ordern. Das Original war 2013 mit rund 11 Millionen Pfund wesentlich erfolgreicher.

Auch erfolgreich, aber nicht in der Größenordnung wie in den USA, ist die Komödie "Central Intelligence" gelaufen. In fünf Wochen hat Kevin Hart 8,3 Millionen Pfund mit der Universal Pictures-Produktion umgesetzt.



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