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Findet Dorie
Findet Dorie
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kinocharts UK (19. - 21.8.): "Finding Dory" holt sich Spitze zurück

"BFG" bei über 25 Millionen Pfund

Wie in den USA sind es am vergangenen Wochenende die Dauerbrenner gewesen, welche die britischen Kinos gefüllt haben und weniger die eher enttäuschenden vier Neuankömmlinge. Dabei gelang "Finding Dory" am vierten Wochenende sogar das Kunststück, sich die an "Suicide Squad" verlorene Spitze zurück zu erobern. Insgesamt war es ein erfolgreiches Wochenende für die Kinobesitzer, denn die Umsätze lagen mit 37 Prozent deutlich über ein Drittel höher als am Vorjahreswochende, als "Paper Towns" ("Margos Spuren") mit Cara Delevingne und 2,0 Millionen Pfund auf den Kinokassenthron gestiegen war.

Gold
In dieser Woche wird "Finding Dory", der in vier Wochen insgesamt bereits 32 Millionen Pfund umgesetzt hat, "The Secret Life of Pets", der bei 33 Millionen Dollar steht, als erfolgreichsten Animationsfilm des Jahres im United Kingdom ablösen. Die Walt Disney Pictures-Produktion läuft weiter unglaublich stark und schaffte es, sogar noch um 12 Prozent im Wochenvergleich zuzulegen und "Suicide Squad" nach zwei Wochen den Premiumplatz zu entwinden. Zwar hatten elf Kinos den Streifen mit der Stimme von Ellen DeGeneres aus dem Programm genommen, aber mit 627 Kopien bleibt der Zeichentrickfilm das meistgezeigte Werk Großbritanniens. Phantastische 4500 Pfund verblieben durchschnittlich noch in den Kinokassen, das machte insgesamt 2,8 Millionen Pfund.

Silber
"Suicide Squad" kam am dritten Wochenende auf 2,5 Millionen Pfund in 580 Sälen (minus 7). Der Fantasy-Film mit Will Smith verlor mäßige minus 40 Prozent seines Publikums und erreichte eine weiterhin sehr gute Auslastung von 4300 Pfund pro Leinwand. Die Warner Brothers-Produktion steht bei insgesamt 27 Millionen Pfund.

Bronze
Der beste Neuling kam auf das Treppchen, aber damit enden die guten Nachrichten für die britische Komödie "David Brent: Life on the Road" auch schon. Die 1,4 Millionen Pfund für den Ricky Gervais-Film, mit dem dieser seinen "The Office"-Charakter wieder belebt, entsprechen einem schwachen Schnitt von lediglich 2800 Pfund pro Spielort. Die Entertainment One-Produktion startete in 506 Filmtheatern.

Die Neuen
"Lights Out" hat sich in den USA und Deutschland zu einer der positiven Überraschungen des Filmjahres gemausert. Im United Kingdom ist der Start mit 1,1 Millionen Pfund auf Platz sechs verhalten ausgefallen - aber wenn man die Erfahrungen aus den anderen beiden Ländern als Maßstab nimmt, dürfte die Warner Brothers-Produktion noch Stehvermögen beweisen. Der kleine Horrorfilm mit Teresa Palmer lief in 440 Kinos an und erzielte mäßige 2500 Pfund pro Kopie.

Der britische Abenteuerfilm für die ganze Familie, "Swallows and Amazons", stand klar im Schatten des gigantischen "Finding Dory" und muss sich so zum Auftakt mit bloß 676 000 Pfund auf dem achten Rang zufrieden geben. Die StudioCanal-Produktion flackerte über 452 Leinwände. Der Kelly Macdonald-Streifen erreicht so nur einen miserablen Schnitt von knapp 1500 Pfund pro Lichtspielhaus.

Neunter wurde die französische, aber auf Englisch gedrehte Vollkatastophe "Nine Lives", in dem Kevin Spacey in eine Katze verwandelt wird. Die Zuschauer ließen sich erbarmen, in 374 Sälen 636 000 Pfund für die Lionsgate-Produktion auszugeben. Das entspricht einem Schnitt von nur 1700 Pfund - immerhin noch besser als der von "Swallows and Amazons".

Auf den Plätzen
Vierter wurde "Jason Bourne" (4. Woche / bisher insgesamt 19 Millionen Pfund); Fünfter wurde "The BFG" (5. Woche / 25 Mio.); Siebter wurde der Abenteuerfilm "Pete's Dragon" mit Robert Redford (2. Woche / 2,3 Mio.) und Zehnter schließlich "Star Trek Beyond" (5. Woche / 15 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Das ging flott: Schon am zweiten Wochenende stürzt die Komödie "Mike and Dave Need Wedding Dates" mit Zac Efron aus den Top Ten. Die 20th Century Fox-Produktion floppt mit bloß 2,0 Millionen Pfund.

Noch schlechter ergeht es dem Lionsgate-Thriller "Nerve" mit Dave Franco und dem Columbia Pictures-Horrorfilm "The Shallows" mit Blake Lively. Auch hier ist für beide am zweiten Wochenende schon Charts-Schluss, aber mit lediglich 1,7 Millionen Pfund.

Dagegen verabschiedet sich "The Secret Life of Pets" wie in den USA und in Deutschland als Riesenerfolg. Für den Universal Pictures-Animationsstreifen mit der Stimme von Louis C.K. sind in neun Wochen Kinokarten im Wert von 33 Millionen Pfund verkauft worden.



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