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"Deadpool" bestbewerteter Film Deutschlands im ersten Halbjahr

Top 25: Fünf Millionen weniger Zuschauer

Die 25 erfolgreichsten Filme des ersten Halbjahres haben insgesamt 36,9 Millionen Besucher im Kino erreicht – das sind 5,3 Millionen weniger als im Vorjahr. Diese waren jedoch genau wie im Vorjahr für fast zwei Drittel aller Ticketverkäufe (63 Prozent) zwischen Januar und Juni verantwortlich. Unter den Top 25 waren, genauso wie im Vorjahr, sieben deutsche Produktionen, die diesmal 9,8 Millionen Besucher in die Kinos zogen. Der nach Schulnoten von den Besuchern am besten bewertete Film war die Comic-Verfilmung "Deadpool" mit 1,39, gefolgt von dem deutschen Kinderfilm "Heidi" mit 1,40 und dem bisher erfolgreichsten Film des Jahres "Zoomania" (1,43).

Diese Zahlen belegt eine heute veröffentlichte Auswertung, mit der die Filmförderungsanstalt (FFA) zum dritten Mal die 25 besucherstärksten Filme des ersten Halbjahres nach soziodemografischen Aspekten sowie kino- und filmspezifischen Aspekten untersucht hat.

Hinsichtlich der Vorlieben nach Altersstrukturen haben sich überdurchschnittlich viele jüngere Kinobesucher (bis zu 15 Jahren) vor allem für "Alvin und die Chipmunks: Road Chip" (50 Prozent), "Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft" (49 Prozent) oder "Bibi & Tina – Mädchen gegen Jungs" (48 Prozent) entschieden. Im Durchschnitt zählte weniger als jeder siebte Besucher (13 Prozent) der Top 25 zu dieser Altersgruppe. Der beliebteste Film beim älteren Publikum war "Ich bin dann mal weg" in der Altersgruppe ab 50 Jahren mit 74 Prozent (Durchschnitt 27 Prozent) und in der Gruppe ab 60 Jahren mit 51 Prozent (Durchschnitt 14 Prozent). Außerdem lockte die Romanverfilmung mit 68 Prozent überdurchschnittlich viele weibliche Besucher ins Kino (Durchschnitt 52 Prozent).

Die Studie "Auswertung der Top 25-Filmtitel des 1. Halbjahres 2016 nach soziodemografischen sowie kino- und filmspezifischen Informationen" basiert auf Daten des Individualpanels der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Das Panel befragt regelmäßig 25 000 Teilnehmer zu ihrem Kinobesuch und ist repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab zehn Jahre.

Weitere Details aus der Studie:

- Die höchsten Eintrittspreise zahlten die Kinobesucher für die beiden Fortsetzungen "Star Wars: Das Erwachen der Macht" mit 11,56 Euro und "Batman v Superman: Dawn of Justice" mit 11,40 Euro; der niedrigste Eintrittspreis lag mit 6,24 Euro bei "Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft".

- Die wichtigste Aufmerksamkeitsquelle im ersten Halbjahr 2016 war Filmvorschau und Trailer im Kino. Bei "X-Men: Apocalypse" lockte sie mehr als ein Drittel aller Besucher dieser Filme (34 Prozent) ins Kino, fast doppelt so viel wie im Durchschnitt aller Filme (18 Prozent).

- Bei "Batman v Superman: Dawn of Justice" verzehrten die Kinobesucher mit 6,66 Euro pro Kopf durchschnittlich am meisten, am wenigsten gaben sie mit 1,79 Euro für Speisen und Getränke bei "Ich bin dann mal weg" aus.

- Mehr als jeder vierte Kinobesucher (26 Prozent) besorgte sich sein Kinoticket für "Star Wars: Das Erwachen der Macht" im Vorverkauf (Durchschnitt 16 Prozent).

- Überdurchschnittlich oft alleine wurden "X-Men: Apocalypse" (18 Prozent) und "The Hateful Eight" (16 Prozent) gesehen (Durchschnitt 12 Prozent). In größeren Gruppen (vier und mehr) hingegen gingen die Besucher am häufigsten in "Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft" (20 Prozent) und "Kung Fu Panda 3" (17 Prozent) (Durchschnitt 9 Prozent).



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