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Sausage Party - Es geht um die Wurst
Sausage Party - Es geht um die Wurst
© Sony Pictures

Kinocharts UK (9. - 11.9.): "Ben Hur" ein armes Würstchen

"Sausage Party" geht die Luft nicht aus

Neun Wochenenden hintereinander lagen die Umsätze der Top Ten in den britischen Kinos zumindest nicht unter den Vorjahreswochenenden. Diese erfreuliche Entwicklung ist am letzten Wochenende zu Ende gegangen, nachdem vier Neustarter zusammen genommen nicht mal an die Premiere von "Legend" mit dem doppelten Tom Hardy vor einem Jahr herankamen, der damals 5,1 Millionen Pfund erlöste. Der Umsatz der Top Ten war um minus 29 Prozent niedriger.

Gold
Es kamen mit minus 55 Prozent zwar deutlich weniger Besucher zur "Sausage Party" als am Premierenwochenende, aber der Animationsstreifen konnte am zweiten Wochenende dennoch knapp vor den schwachen Debutanten die Spitze behaupten. Acht zusätzliche Lichtspielhäuser haben die Columbia Pictures-Produktion ins Programm genommen, die damit über 525 Leinwände flackert. Hier ließen die Zuschauer 1,2 Millionen Pfund, was einem ordentlichen Schnitt von 2200 Pfund pro Saal entspricht. Insgesamt sind in zehn Tagen 5,3 Millionen Pfund für das Werk mit der Stimme von Seth Rogen eingespielt worden.

Silber
Auch dank der Vorpremiereneinnahmen ist "Ben Hur" ganz knapp an Mitdebutant "Don't Breathe" vorbeigaloppiert. Eine runde Million machte der Paramount-Abenteuerfilm mit Jack Huston voll - ein schwaches Ergebnis, was auch der magere Kopienschnitt von 2000 Pfund in den 509 Spielorten zeigt.

Bronze
Der in den USA über Erwartungen gestartete "Don't Breathe" erweist sich auf der Insel wie in Deutschland nicht als Publikumsmagnet. Der Sony-Horrorfilm setzte ebenfalls Karten im Wert von einer Million Pfund und einem Hauch weniger als "Ben Hur" ab. Dies schaffte er indes ohne Vorpremieren und in nur 446 Filmtheatern. Der Schnitt für den Fede Alvarez-Streifen liegt damit leicht höher bei 2300 Pfund pro Spielstätte.

Die Neuen
Auf dem fünften Platz stieg "Kubo and the Two Strings" mit 844 000 Pfund ein. Der von Universal Pictures veröffentlichte Animationsfilm aus dem Hause Laika startete damit deutlich schlechter als bisherige Laika-Filme wie "ParaNorman" und "The Boxtrolls" mit jeweils 1,3 Millionen Pfund und "Coraline" mit 1,5 Millionen Pfund. Eine weitere Enttäuschung für Universal und Laika nach der bereits schwachen Premiere des StopMotion-Films in den USA. 520 Kinos zeigten das Werk mit der Stimme von Matthew McConaughey. Dort wechselten Karten im Wert von miserablen 1600 Pfund die Besitzer.

Mit 264 Kopien lief "Hell or High Water" an. Der Kriminalfilm mit Chris Pine, der es als Independent-Produktion auch in Nordamerika schon unter die umsatzstärksten Zehn geschafft hat, erreichte mit 552 000 Pfund den siebten Rang. Der von Studicanal verliehene David Mackenzie-Streifen kam auf ebenfalls nur enttäuschende 2000 Pfund pro Saal.

Auf den Plätzen
Vierter wurde die Komödie "Bad Moms" mit Christina Applegate (3. Woche / bisher insgesamt 5,7 Millionen Pfund); Sechster wurde der mit 549 Leinwänden weiterhin meistgespielte Film Großbritanniens "Finding Dory" (7. Woche / 40 Mio.); Achter wurde das britische Drama "Brotherhood" von und mit Noel Clarke; Neunter wurde "The BFG" (8. Woche / 29 Mio.) und Zehnter schließlich "Suicide Squad" (6. Woche / 33 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Die Warner Brothers-Komödie "War Dogs" mit Jonah Hill und Miles Teller ist am dritten Wochenende mit nur 3,2 Millionen Pfund aus den Top Ten verdrängt worden.

Ein großer Erfolg ist "Jason Bourne" mit Matt Damon mit 22 Millionen Pfund in sieben Wochen geworden. Damit blieb der Universal Pictures-Thriller nur knapp unter den 23 Millionen Pfund des bisher stärksten Teils der Reihe "The Bourne Ultimatum" von 2007.

Am zweiten Wochenende schließt bereits wieder das von Warner Brothers eröffnete "Café Society" von Woody Allen. Die Komödie mit Kristen Stewart und Jesse Eisenberg erreicht lediglich 1 Million Pfund.

Ein Misserfolg ist die Neuverfilmung von "Elliot, das Schmunzelmonster" geworden. Familien konnten sich nur bis zu einer Summe von 4,5 Millionen Pfund für den Walt Disney-Fantasy-Film mit Bryce Dallas Howard und Robert Redford erwärmen.



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