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Die Preisträger des 23. Oldenburg Filmfestivals...Avivi
Die Preisträger des 23. Oldenburg Filmfestivals (v.l.): Andre Hennike, Noémie Merlant, Ruken Tekes, Hanak Antalay, Emre Konuk und Shai Avivi
© Oldenburg Filmfestival

Türkisches Drama "The Apprentice" gewinnt Oldenburg Filmfestival

1000 Zuschauer bei Walk of Fame-Ehrung für Nicolas Cage

Das 23. Internationale Filmfestival von Oldenburg ist gestern nach fünf Tagen festlich zu Ende gegangen. Die Closing Night Gala, der Abschlussfilm "Die Ökonomie der Liebe" von Joachim Lafosse und die Bekanntgabe der Preisträger beendeten das Festival. In diesem Jahr hatte es das laut eigenen Angaben "deutsche Sundance" in die überregionalen Medien geschafft, weil mit Nicolas Cage ein Hollywood-Star die Festspiele beehrte. An die 17000 Zuschauer besuchten an den fünf Tagen das Festival - das ist der bislang erfolgreichste Jahrgang.

Gemeinsam mit dem französischen Regisseur Christophe Honoré, dem die diesjährige Retrospektive gewidmet war, wurden Cage und Amanda Plummer zur Halbzeit des Filmfests im Oldenburgischen Staatstheater mit dem German Independence Honory Award geehrt. Zum Ereignis wurde auch die feierliche Enthüllung des 10. Sterns auf dem von knapp 1000 begeisterten Fans gesäumten OLB Walk of Fame für Nicolas Cage, der Oldenburg vom ersten bis zum letzten Festivaltag in Atem hielt.

Am Mittwoch hatte der Filmreigen in der EWE Arena mit über 1200 Zuschauern, zahlreichen Stargästen und Hunderten von Fans am Roten Teppich der Eröffnungsgala zur Weltpremiere von Benjamin Teske's Roadmovie "Strawberry Bubblegums" begonnen.

Der Hauptpreis, der German Independence Award für den besten Film in der Independent-Reihe des Filmfests, ging ebenfalls an eine türkische Produktion, an Emre Konuk's intensives Paranoia-Drama "The Apprentice". Die Kurzfilmjury, bestehend aus Schauspielagent und Produzent Georg Georgi, Schauspieler Antonio Wannek und Regisseur Dušan Milić vergab den German Independence Award für den Besten Kurzfilm an den türkischen "The Circle" von Ruken Tekes, der die Jury mit seiner "universellen Relevanz" überzeugte und sie mit seiner "allegorischen, beispielhaften Kraft und seiner poetischen Bildsprache extrem bewegte".

Der Seymour Cassel Award für die besten Darsteller ging in diesem Jahr an Noémie Merlant für ihre Hauptrolle in "Twisting Fate" sowie an André Hennicke in "Strawberry Bubblegums". Eine lobende Erwähnung fand das Advisory Board des Filmfest Oldenburg zudem für das Schauspieler-Ensemble des israelischen Films "One Week in a Day" für die fein austarierten Gefühle und darstellerischen Bandbreite des Ensembles, das die Festivalbesucher zu Tränen rührte. Der Preis nahm Hauptdarsteller Shai Avivi im Namen des Ensembles entgegen.

Wie im letzten Jahr wurde auch in diesem Jahr Oldenburg wieder zur passenden Bühne für die Bekanntgabe der PRIX FIPRESCI Nominierungen für den besten Nachwuchsfilm beim Europäischen Filmpreis nach der Jury-Sitzung unter Vorsitz von Dagmar Jacobsen.

Die Preise im Überblick:

German Independence Award
"The Apprentice" von Emre Konuk

Seymour Cassel Award
Beste Darstellerin: Noémie Merlant in "Twisting Fate"
Bester Darsteller: André Hennicke in "Strawberry Bubblegums"

German Independence Award
Bester Kurzfilm: 

 "The Circle" von Ruken Tekes

PRIX FIPRESCI Nominierungen für den besten Nachwuchsfilm beim Europäischen Filmpreis:
"Dogs" von Bogdan Mirica (Rumänien)
"Liebmann" von Jules Herrmann (Deutschland)
"Sand Storm" von Elite Zexer (Israel)
"The Happiest Day in the Life of Ollie Mäki" von Juho Kuosmanen (Finnland)
"Thirst" von Svetla Tsotsorkova (Bulgarien)


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