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Bridget Jones's Baby mit Renée Zellweger
Bridget Jones's Baby mit Renée Zellweger
© Universal Pictures

Kinocharts UK (16. - 18.9.): Briten wollen Bridget

Dieses Baby wiegt 8 Millionen Pfund

Zwölf Jahre ist es her, dass Renée Zellweger als Bridget Jones auf den Leinwänden zu sehen war, und besieht man sich die Umsätze am vergangenen Wochenende in den britischen Kinos, konnten es die Zuschauer kaum erwarten, dass der notorische Single wieder in die Lichtspielhäuser zurückkehrte. "Bridget Jones's Baby" startete mehr als achtmal so stark wie der erste Verfolger "Blair Witch" und beherrschte die Filmtheater. Dank dieser hervorragenden Premiere setzten die Top Ten-Filme 43 Prozent mehr Karten ab, als am Vorjahreswochenende, als "Everest" mit Jason Clarke und 3,1 Millionen Pfund an der Spitze debutierte.

Gold
"Bridget Jones's Baby" feierte zwar eine schwächere Premiere als der Vorgänger "Bridget Jones: The Edge of Reason", der 2004 auf gigantische 10 Millionen Pfund kam, aber deutlich besser als das Original "Bridget Jones's Diary" von 2002, das es auf 5,7 Millionen Pfund brachte.

Der dritte Part startete nun mit 8,1 Millionen Pfund - so stark ist noch nie eine Produktion im Monat September auf der Insel debutiert. Die britische Komödie lief in 641 Spielstätten an, womit sie "Finding Dory" als meistgespielten Streifen Großbritanniens ablöste. Durchschnittlich großartige 12 600 Pfund verblieben in jedem Saal für die Universal Pictures-Produktion, die zeitgleich in den USA enttäuschte. Ein echter Heimvorteil für Bridget.

Silber
Auf nur 959 000 Pfund brachte es die zweite sehr verspätete Fortsetzung. 16 Jahre nach "Book of Shadows: Blair Witch 2" und 17 Jahre nach dem Original starteten Lionsgate Films "Blair Witch" mit 462 Kopien. Das niedrige Interesse an dem Horrorfilm von Adam Wingart ("The Guest") spiegelt sich im schwachen Schnitt von lediglich 2000 Pfund pro Leinwand. Dieses Sequel wurde ganz klar nicht herbeigesehnt.

Bronze
Ein Dokumentarfilm auf Rang drei? Das muss schon etwas Besonderes sein. "The Beatles: Eight Days a Week - The Touring Years" punktet auch mit dem Heimvorteil der unsterblichen Fab Four aus Liverpool. Obwohl der Streifen von Ron Howard ("Rush") in bloß 96 Kinos startete, kamen 654 000 Pfund zusammen. Die Studiocanal-Produktion erreichte so einen guten Schnitt von 6800 Pfund pro Lichtspielhaus.

Die Neuen
"The Infiltrator" mit Bryan Cranston lief auf nur 264 Leinwänden an. 370 000 Pfund war der Kriminalfilm den Zuschauern wert, welche die Warner Brothers-Produktion damit auf den neunten Rang schickten. Der Kopienschnitt lag bei miserablen 1400 Pfund.

Auf den Plätzen
Vierter wurde der Animationsfilm "Sausage Party" mit der Stimme von Kristen Wiig (3. Woche / bisher insgesamt 6,5 Millionen Pfund); Fünfter wurde der Animationsfilm "Kubo and the Two Strings" mit der Stimme von Matthew McConaughey (2. Woche / 1,7 Mio.); Sechster wurde "Don't Breathe" (2. Woche / 2,2 Mio.); Siebter wurde die Komödie "Bad Moms" mit Mila Kunis (4. Woche / 6,8 Mio.); Achter wurde der Animationsfilm "Finding Dory" mit der Stimme von Ellen DeGeneres (8. Woche / 40 Mio.) und Zehnter schließlich "Ben-Hur" (2. Woche / 1,8 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Der Studiocanal-Kriminalfilm "Hell or High Water" mit Ben Forster ist schon am zweiten Wochenende mit nur 1,1 Millionen Pfund aus den Top Ten herausgefallen. Das britische Drama "Brotherhood" von und mit Noel Clarke hat es in drei Wochen auf lediglich 3,3 Millionen Pfund für Lionsgate Films gebracht.

In den USA und Deutschland gefloppt, in Großbritannien ein gigantischer Erfolg: Am erst neunten Wochenende ist "The BFG" aus den Charts verdrängt worden. Der Entertainment One-Fantasy-Film von Steven Spielberg liegt knapp unter 30 Millionen Pfund. Auch ein echter Fall von Heimvorteil mit seiner im United Kingdom besser bekannten Buchvorlage des Walisers Roald Dahl, dem britischen Handlungsort und den britischen Schauspielern wie "Oscar"-Preisträger Mark Rylance.

Ein noch größerer Erfolg ist ein ganz anders gelagerter Fantasy-Film geworden: "Suicide Squad" mit Margot Robbie konnte für Warner Brothers in sieben Wochen sogar 33 Millionen Pfund erlösen. Kritiken hin oder her - das DC Extended Universe ist kommerziell auf dem richtigen Kurs.



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