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Bad Moms - Kristen Bell (Kiki), Mila Kunis (Amy),...arla)
Bad Moms - Kristen Bell (Kiki), Mila Kunis (Amy), Kathryn Hahn (Carla)
© Tobis Film

Kinocharts Deutschland (22. - 25.9.): "Bad Moms" bringen "Glorreiche Sieben" zur Strecke

"Snowden" im Abseits

Das anhaltend schöne Wetter macht nicht nur Gartenbesitzern zu schaffen, sondern auch den Kinobesitzern, denn wieder ließ der Besuch in den deutschen Lichtspielhäusern zu wünschen übrig. Kein Film ragte heraus und gegenüber dem Vorjahreswochenende, als "Fuck Ju Göhte 2" mit Karoline Herfurth sein drittes Wochende mit 763 000 Besuchern abschloss, blieben die Zuschauerzahlen um minus 38 Prozent zurück.

Gold
Nicht wie vielleicht zu erwarten gewesen wäre - zumal er auch mit rund 60 Kopien mehr anlief - "Die glorreichen Sieben", sondern "Bad Moms" stieg im Rennen der Neuankömmlinge auf dem ersten Platz ein. 190 000 verkaufte Karten in 447 Sälen reichten dazu aus. Die Tobis-Komödie mit Mila Kunis erreichte so einen mäßigen Schnitt von 426 Augenpaaren pro Leinwand.

Silber
Denzel Washington & Co. haben mit der Neuverfilmung von "Die glorreichen Sieben" das Nachsehen mit 122 000 Besuchern in 508 Spielorten. Der Columbia Pictures-Western, der zeitgleich in den USA solide gestartet ist, enttäuscht hier zu Lande mit lediglich 241 Kinogängern pro Filmtheater.

Bronze
Spitzenreiter "The Purge: Election Year" wurde von den Premieren auf den dritten Rang gedrängt und konnte sich wegen des im Vergleich zum Debutwochenende halbierten Publikums nur noch knapp vor "SMS für Dich" auf dem Treppchen behaupten. 108 000 Zuschauer wollten am zweiten Wochenende den Horrorfilm sehen, den 20 weitere Spielstätten ins Programm genommen hatte. Die Universal Pictures-Produktion läuft derzeit somit in 371 Kinos, in denen ein ordentlicher Schnitt von 292 Besuchern pro Leinwand erreicht wurde. Insgesamt steht der dritte Teil der "Purge"-Reihe nun bei 391 000 verkauften Eintrittskarten.

Die Neuen
Wie in den USA ist auch in Deutschland das Interesse an "Snowden" nicht besonders ausgeprägt. Bloß 70 000 Zuschauer lösten in 281 Sälen ein Ticket für das Oliver Stone-Drama, das nur Sechster wurde. Die Universum-Produktion mit Joseph Gordon-Levitt erreichte nur einen schwachen Kopienschnitt von 250 Besuchern.

Auf den Plätzen
Vierter ist "SMS für Dich" (2. Woche / bisher insgesamt 392 000 Zuschauer); Fünfter ist "Nerve" (3. Woche / 506 000); Siebter ist "Tschick" (2. Woche / 243 000); Achter ist "Don't Breathe" (3. Woche / 353 000); Neunter ist der mit 721 Leinwänden immer noch meistgezeigte Film Deutschlands "Pets" (9. Woche / 3,4 Mio.) und Zehnter schließlich "Suicide Squad" (6. Woche / 1,5 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Ein solider Erfolg ist der deutsche Abenteuerfilm "Conni & Co" mit Emma Schweiger geworden. 407 000 junge und ältere Zuschauer haben sich die Warner Brothers-Produktion in sechs Wochen angesehen.

Mäßig hat "Mike and Dave Need Wedding Dates" abgeschnitten. Die 20th Century Fox-Komödie mit Anna Kendrick und Zac Efron war in vier Wochen nur 341 000 Besuchern das Eintrittsgeld wert.

Gefloppt ist "Elliot, der Drache", der offensichtlich von der "Elliot, das Schmunzelmonster"-Nostalgie nicht profitieren konnte oder vielleicht von ihr sogar eher noch behindert worden ist. Bloß 225 000 kleine und größere Zuschauer wurden in fünf Wochen für den Fantasy-Film mit Bryce Dallas Howard und Robert Redford aus dem Hause Walt Disney gezählt.



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