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The Girl on the Train - Hat Rachel (Emily Blunt) vom...ehen?
The Girl on the Train - Hat Rachel (Emily Blunt) vom Zug aus etwas gesehen?
© Constantin Film

Kinocharts UK (14. - 16.10.): Emily Blunt fährt Tom Hanks davon

"Bridget Jones" übertrifft sich selbst

Bisher liefen die Geschäfte im Herbst in den britischen Kinos besser als in den USA. Vier Wochen lang konnten die jeweiligen Vorjahreswochenenden übertroffen werden. Das liegt zu einem guten Teil an dem gigantisch gut aufgenommenen "Bridget Jones's Baby", der vorgestern mit 42 Millionen Pfund der erfolgreichste Part des "Bridget Jones"-Trios geworden ist und derzeit nur noch "The Jungle Book" mit dessen 46 Millionen Pfund als erfolgreichster Film 2016 vor sich hat.

Das letzte Wochenende war dann das erste seit einem Monat, das wieder leicht hinter das Vorjahresergebnis zurück fiel : Um minus 16 Prozent weniger Umsatz generierten die Top Ten-Filme. Vor Jahresfrist war "Hotel Transylvania" mit der Stimme von Adam Sandler mit 6,3 Millionen Pfund eingestiegen - eine Summe, von der die "Inferno"-Macher jetzt nur träumen können.

Gold
"The Girl on the Train" ist weiter unterwegs in Richtung Riesenerfolg. Zwar ließ am zweiten Wochenende wie in den USA das Zuschauerinteresse mit minus 51 Prozent gegenüber dem Premierenwochenende deutlich nach, aber die 3,4 Millionen Pfund Umsatz sichern beachtenswert die Spitze gegenüber der neu angekommenen Konkurrenzliteraturverfilmung "Inferno". Mit 13 Millionen Pfund insgesamt ist der Kriminalfilm nun schon erfolgreicher, als es vor zwei Jahren die ebenfalls sehr prestigeträchtige Romanadaption "Gone Girl" zum gleichen Zeitpunkt war.

18 weitere Kinos hatten die Entertainment One-Produktion gebucht, die mit jetzt 630 Sälen "Bridget Jones's Baby" als meistgezeigten Streifen auf der Insel abgelöst hat. Durchschnittlich 5400 Pfund pro Kopie sind ein sehr gutes Ergebnis für das Emily Blunt-Werk.

Silber
Wie in Deutschland ist der Trend kein Freund der Dan Brown-Verfilmungen von Ron Howard. Vor zehn Jahren feierte "The Da Vinci Code" mit 9 Millionen Pfund Premiere, "Angels and Demons" ("Illuminati") folgte drei Jahre später mit einem Debut von 6 Millionen Pfund - beide Ergebnisse hätten am Wochenende locker zur Spitze gereicht, aber "Inferno" kommt lediglich auf rund 3 Millionen Pfund. Das entspricht einem nur mittelprächtigen Schnitt von 5300 Pfund pro Saal für die Columbia Pictures-Produktion mit Tom Hanks, die auf 555 Leinwänden zu sehen ist.

Bronze
Neu dabei ist auch "Storks". Der Animationsfilm von den "Machern des LEGO Movie" kommt an dessen Zahl von 8 Millionen Pfund zum Start beileibe nicht heran: 2,2 Millionen Pfund in 528 Spielorten entsprechen einem mäßigen durchschnittlichen Umsatz von 4200 Pfund pro Lichtspielhaus für die Warner Brothers-Produktion mit der Stimme von Andy Samberg.

Die Neuen
Auf Platz neun stieg eine in Cannes mit dem Preis der Jury ausgezeichnete britische Produktion in die Charts ein. "American Honey" mit Sasha Lane und Shia LaBeouf steht auf nur 101 Spielplänen und erreichte 175 000 Pfund. Das von Universal Pictures in die Filmtheater gebrachte Drama war den Zuschauern durchschnittlich 1700 Pfund pro Kino wert.

Auf den Plätzen
Vierter wurde "Bridget Jones's Baby" (5. Woche / bisher insgesamt 42 Millionen Pfund); Fünfter wurde "Miss Peregrine's Home for Peculiar Children" ("Die Insel der besonderen Kinder / 3. Woche / 8,7 Mio.); Sechster wurde der Mark Wahlberg-Thriller "Deepwater Horizon" (3. Woche / 4,8 Mio.); Siebter wurde "The Magnificent Seven" (4. Woche / 5,9 Mio.), Achter wurde "Finding Dory" (12. Woche / 42 Mio.) und Zehnter schließlich der britische Dokumentarfilm "My Scientology Movie" (2. Woche / 770 000).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Die britische Icon-Komödie "War on Everyone" mit Alexander Skarsgard und Michael Pena ist schon am zweiten Wochenende wieder aus den Top Ten gepurzelt und hat bisher nur 329 000 Pfund eingespielt.

Der Animationsfilm "Kubo and the Two Strings" ("Kubo: Der tapfere Samurai") hat in sechs Wochen knapp 3 Millionen Pfund umgesetzt und ist damit noch ein leidlicher Erfolg für Universal Pictures geworden. Das gilt auch für den Sony Pictures-Horrorfilm "Don't Breathe" mit Jane Levy, der im gleichen Zeitraum 3,7 Millionen Pfund verbucht hat.



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