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Kinocharts USA (2. - 4.12.): "Moana" trotzt dem Thanksgiving-Hangover

Einziger Neustart "Incarnate" gerade eben in Top Ten

Am letzten November-Wochenende suchten die Familien zu Thanksgiving und Folgetagen die Kinos auf und ließen die Kassen klingeln. Am ersten Dezember-Wochenende ist dann traditionell Einkaufen angesagt, und die Lichtspielhäuser erleiden den Thanksgiving-Hangover. So auch in diesem Jahr, als sich mit 88 Millionen Dollar der Top Twelve-Filme der Umsatz nur unwesentlich von dem schwachen des Vorjahres unterscheidet, als 90 Millionen Dollar zusammen kamen. Damals konnte "The Hunger Games: Mockingjay - Part 2" mit Jennifer Lawrence am dritten Wochenende mit 18 Millionen Dollar die Spitze verteidigen.

Gold
Mit einer Halbierung des Besucherstroms kommt Tabellenführer "Moana" ("Vaiana - Das Paradies hat einen Haken") noch gut davon. 28 Millionen Dollar flossen in die Kassen der unverändert 3875 Spielorte, welche die Walt Disney-Produktion an deren zweiten Wochenende im Programm haben. Durchschnittlich entsprach das sehr guten 7300 Dollar für den 150 Millionen Dollar teuren Animationsfilm mit der Stimme von Dwayne Johnson, der nun bei insgesamt 120 Millionen Dollar steht und wie erwartet den Kinokassenthron verteidigt.

Silber
Auch auf Platz zwei keine Veränderung, wenn auch "Fantastic Beasts and Where to Find Them" mit einem Besucherrückgang von minus 59 Prozent ein wenig mehr Federn lassen musste. Der 180 Millionen Dollar teure Fantasy-Film geht in seine dritte Woche und setzte Kinokarten im Wert von 18 Millionen Dollar ab. Wenn die Warner Brothers-Produktion auch von 156 Spielplänen genommen wurde, bleibt sie mit 3988 Kopien dennoch das meistgespielte Werk Nordamerikas. Die Nachfrage ist weiterhin hoch: Durchschnittlich 4600 Dollar verblieben den Kinobesitzern am Sonntagabend. Der Eddie Redmayne-Streifen ist mit insgesamt 184 Millionen Dollar klar auf Erfolgskurs.

Bronze
Die echte Erfolgsgeschichte des Wochenendes schreibt "Arrival", der an seinem vierten Wochenende vom fünften auf den dritten Platz aufsteigt, weil er mit lediglich minus 36 Prozent einen nur mäßigen Besucherschwund hinnehmen musste. Paramount Pictures hatten die Saalzahl für ihren Science Fiction-Film um 473 auf 2915 Leinwände erhöht. 7 Millionen Dollar konnte der Amy Adams-Streifen nochmals abrufen, was einem guten Schnitt von 2500 Dollar entspricht. Hier scheint sich Qualität durchzusetzen und das 47 Millionen Dollar teure Werk konnte bisher 73 Millionen Dollar einspielen.

Die Neuen
Einziger Neustart war der Horrorfilm "Incarnate", dem aufgrund seiner geringen Kopienzahl von 1737 und den schlechten Kritiken ein schlechter Start prognostiziert wurde. Tatsächlich feiert der Aaron Eckhart-Streifen sein Debut am traurigen unteren Ende der Erwartungen mit 2,6 Millionen Dollar. Positiv ist allein, dass es mit Rang neun wenigstens noch zu einer Platzierung unter den umsatzstärksten Zehn reicht, wobei das Wort "stark" im Zusammenhang mit dieser High Top Releasing-Produktion nicht die richtige Wortwahl ist. Nur 5 Millionen Dollar hat die Produktion gekostet - und selbst diese geringe Summe dürfte "Incarnate" nur mit Mühe egalisieren, wenn überhaupt. Läppische 1500 Dollar kamen pro Filmtheater im Schnitt zusammen.

Auf den Plätzen
Vierter wurde das Drama "Allied" mit Marion Cotillard (2. Woche / bisher insgesamt 29 Millionen Dollar); Fünfter wurde "Doctor Strange" (5. Woche / 215 Mio.); Sechster wurde "Trolls" (5. Woche / 141 Mio.); Siebter wurde das Drama "Hacksaw Ridge" mit Andrew Garfield (5. Woche / 57 Mio.); Achter wurde "Bad Santa 2" (2. Woche / 14 Mio.) und Zehnter schließlich die Danny Glover-Komödie "Almost Christmas" (4. Woche / 38 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Trotz durch der Bank glorioser Kritiken hat die kleine Independent-Komödie "Edge of Seventeen" mit Hailee Steinfeld und Woody Harrelson den Ausbruch aus ihrer Nische nicht geschafft. Am dritten Wochenende muss die 9 Millionen Dollar teure STX Entertainment-Produktion mit bloß 12 Millionen Dollar schon den Abschied aus den Charts nehmen.



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