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Kinocharts USA (9. - 11.12.): "Office Christmas Party" mäßig besucht

"Moana" mit knappen Hattrick weiter vorn

Noch einmal durchatmen bis Freitag, wenn "Rogue One - A Star Wars Story" in die nordamerikanischen Lichtspielhäuser stürmen wird wie ein Blizzard. Das gerade zu Ende gegangene Wochenende ging da noch wie erwartet beschaulich zu: Mit nur 76 Millionen Dollar für die Top Twelve-Filme zeigten die Amerikaner, dass die Weihnachtseinkäufe noch Vorrang vor fiktiven Weihnachtsfeiern auf der Leinwand hatten. Aber immerhin war das Ergebnis etwas besser als das des Vorjahres, als mit "The Hunger Games: Mockingjay - Part 2" und Jennifer Lawrence am vierten Wochenende noch immer mit 11 Millionen Dollar an der Spitze insgesamt nur rund 70 Millionen Dollar zusammen kamen.

Gold
Knapp, aber geschafft: "Moana" machte den Hattrick auf dem Kinokassenthron klar. Die Walt Disney-Produktion, der mit unverändert 3975 Kinos "Fantastic Beasts and Where to Find Them" als meistgezeigten Film Nordamerikas abgelöst hat, hielt mit minus 33 Prozent seinen Besucherschwund in Grenzen, und die 18 Millionen Dollar Umsatz reichten zum Verbleib an der Spitze, knapp vor Neuling "Office Christmas Party". Die Nachfrage für das Werk mit der Stimme von Dwayne Johnson ist mit 4800 Dollar pro Kopie immer noch sehr gut gewesen. Der Animationsstreifen hat bis jetzt insgesamt 145 Millionen Dollar umsetzen können.

Silber
Die "Office Christmas Party" wurde von den Kinogängern nur mittelprächtig mitgefeiert. 17 Millionen Dollar betrug der Umsatz für die Premiere der 45 Millionen Dollar teuren Komödie mit Jason Bateman in 3210 Lichtspielhäusern. Mäßige 5400 Dollar verblieben im Schnitt in den Kassen der Spielstätten, welche die Paramount Pictures-Produktion präsentieren.

Bronze
Um einen Platz wurde "Fantastic Beasts and Where to Find Them" nach unten gedrängt. Am vierten Wochenende kamen für den Fantasy-Film nochmals 10 Millionen Dollar zusammen, so dass das Gesamtergebnis jetzt bei rund 200 Millionen Dollar steht. Der Eddie Redmayne-Streifen hatte 362 Säle freigeben müssen und flackert aktuell noch über 3626 Leinwände. Beachtliche knapp 3000 Dollar wurden pro Spielort noch von der Warner Brothers-Produktion umgesetzt.

Die Neuen
In einigen wenigen Kinos liefen "Nocturnal Animals" und "Miss Sloane" schon seit Wochen, nun wurden die Werke landesweit gestartet - wenn auch jeweils mit nur verhaltener Kopienzahl. "Nocturnal Animals" stieß mit 3,1 Millionen Dollar auf eine etwas größere Resonanz. Der Thriller mit Amy Adams ist in 1262 Filmtheatern zu sehen; im Schnitt reichte es nur zu schwachen 2500 Dollar pro Kino und Rang sieben für die Focus Features-Produktion.

"Miss Sloane" schaffte es mit lediglich 1,9 Millionen Dollar nicht mal in die Top Ten. Am Ende steht Rang elf für den französischen, aber auf Englisch in Kanada gedrehten Thriller mit Jessica Chastain. 1648 Lichtspielhäuser zeigen die EuropaCorp-Produktion, die auf durchschnittlich schlechte 1100 Dollar kommt.

Auf den Plätzen
Vierter wurde "Arrival" (5. Woche / bisher insgesamt 81 Millionen Dollar); Fünfter wurde "Doctor Strange" (6. Woche / 222 Mio.); Sechster wurde der Thriller "Allied" mit Brad Pitt (3. Woche / 35 Mio.); Achter wurde das Drama "Manchester by the Sea" mit Casey Affleck (4. Woche / 8,3 Mio.), Neunter wurde "Trolls" (6. Woche / 145 Mio.) und Zehnter schließlich wurde das Drama "Hacksaw Ridge" von Mel Gibson (6. Woche / 61 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Schlechte Qualität setzt sich eben doch nicht durch: "Bad Santa 2", die ebenso überflüssige wie miese Fortsetzung zu dem Erfolg von 2003, ist am dritten Wochenende bereits wieder aus den Charts geflogen. Die Broadgreen-Komödie mit Billy Bob Thornton kann mit nur 17 Millionen Dollar nicht mal ihre Produktionskosten von 26 Millionen Dollar egalisieren. Das Original spielte vor 13 Jahren 60 Millionen Dollar ein.

Nur 5 Millionen Dollar hat der Horrorfilm "Incarnate" gekostet - und selbst er muss strampeln, die für High Top Releasing wieder hereinzubekommen. Schon am zweiten Wochenende ist Top Ten-Schluss für das Aaron Eckhart-Werk, das bis jetzt 4,2 Millionen Dollar verbucht hat.

Für "Almost Christmas" ist schon lange vor Weihnachten Feierabend, aber immerhin kommt der Abschied aus den Charts für die Danny Glover-Komödie erst am fünften Wochenende. Mit 40 Millionen Dollar Umsatz ist die 17 Millionen Dollar teure Universal Pictures-Produktion keine vorweihnachtliche Bescherung, aber auch kein Fall für den Umtausch geworden.



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