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Paula mit Carla Juri
Paula mit Carla Juri
© Pandora Film

Kinocharts Deutschland (15. - 18.12.): Startrekord 2016 durch "Rogue One"

"Paula" schafft es in die Top Ten

Bis kurz vor Jahresende hat es gedauert, jetzt ist der erste Millionenstarter Deutschlands gefunden: "Rogue One: A Star Wars Story" hat im Gegensatz zu den USA damit den Jahresrekord 2016 aufgestellt. Bis zum Wochenende ist "Findet Dorie" mit 876 000 Zuschauern der beste Debutant des Jahres gewesen. Dem gesamten Kinogeschäft tat der Gigant gut, aber auch die Platzhalter hielten sich wacker und Neuling "Paula" sorgte für eine angenehme Überraschung. Im Jahresvergleich schmiert das Wochenende allerdings trotzdem ab: Gegenüber dem Vorjahreswochenende lagen die Besucherzahlen um 33 Prozent niedriger. Kein Wunder, damals entschieden sich allein 2,1 Millionen Besucher für einen Kartenkauf für "Star Wars: Das Erwachen der Macht" mit Daisy Ridley.

Gold
Mit einem Start in 762 Spielorten übernimmt "Rogue One: A Star Wars Story" nicht nur den Titel des meistgesehenen Streifens von "Sing", sondern auch den des meistgezeigten von "Willkommen bei den Hartmanns". Die Walt Disney-Produktion triumphiert mit grandiosen 1,0 Millionen verkauften Eintrittskarten, was einem großartigen Schnitt von 1300 besetzten Plätzen pro Saal für den Science Fiction-Film mit Felicity Jones entspricht.

Silber
"Sing" hielt sich an seinem zweiten Wochenende hervorragend und verlor nur minus 18 Prozent der Zuschauer im Wochenvergleich. Hier ist der nächste erfolgreiche Animationsstreifen im Anmarsch. Nach zehn Tagen konnte die Universal Pictures-Produktion bereits insgesamt 816 000 jüngere und ältere Kinogänger begrüßen. Am Wochenende sind nochmal 314 000 in 665 Kinos - das sind zehn zusätzliche Lichtspielhäuser verglichen mit der Woche zuvor - hinzugekommen. Durchschnittlich sehr gute 473 Augenpaare nahmen vor jeder Leinwand Platz, über die das Werk mit der Stimme von Alexandra Maria Lara flackerte.

Bronze
Weiterhin sehr gut läuft es auch für "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind". Am fünften Wochenende wollten 156 000 Zuschauer den Fantasy-Film sehen, der mit 608 Kopien im Einsatz ist. Das ist ein Rückgang von 109 Spielstätten. Der Eddie Redmayne-Streifen verzeichnet einen klasse Schnitt von 258 jungen und älteren Besuchern, und insgesamt steht die Warner Brothers-Produktion nun bei 2,7 Millionen verkauften Tickets.

Die Neuen
Die anderen Studios und Verleiher trauten sich nicht, dem übermächtigen "Rogue One" einen anderen Neuling entgegen zu setzen, aber immerhin ein Programmkinotitel - und dann auch noch ein deutscher - schaffte es erfreulicherweise unter die besucherstärksten Zehn. "Paula" stand auf bloß 95 Spielplänen und konnte mit 27 000 Zuschauern dennoch den neunten Platz erobern. Im Schnitt nahmen so beachtliche 317 Interessierte vor dem Carla Juri-Drama Platz, das von Pandora in die Filmtheater gebracht worden ist.

Auf den Plätzen
Vierter ist "Willkommen bei den Hartmanns" (7. Woche / bisher insgesamt 2,7 Millionen Zuschauer); Fünfter ist "Office Christmas Party" (2. Woche / 260 000); Sechster ist "Petterson und Findus - Das schönste Weihnachten überhaupt" (7. Woche / 500 000); Siebter ist "Die Vampirschwestern 3" (2. Woche / 144 000); Achter ist "Arrival" (4. Woche / 508 000) und Zehnter schließlich die Augsburger Puppenkiste-Verfilmung "Das Weihnachtsmärchen" (4. Woche / 75 000).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Es ist irgendwie nicht zu verstehen, aber "Underworld: Blood Wars" konnte mehr Zuschauer gewinnen als "Sully", der unerklärlicherweise genauso schwer floppt wie der fünfte Aufguss der seit 2003 laufenden Vampirsaga. Der Fantasy-Film "Underworld: Blood Wars" mit Kate Beckinsale kommt für Columbia Pictures in drei Wochen auf nur 176 000 Zuschauer, während das Drama "Sully" mit Tom Hanks für Warner Brothers lediglich 167 000 Karten absetzen kann.

Ein Erfolg ist hingegen ein weiterer Animationsstreifen geworden: In neun Wochen haben 1,1 Millionen kleine und große Zuschauer eine Eintrittskarte für die 20th Century Fox-Produktion "Trolls" mit den Stimmen von Lena Meyer-Landrut und Mark Forster erworben.



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