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Charlotte Aubin in Ceux qui font les révolutions...avoie
Charlotte Aubin in Ceux qui font les révolutions moitié n'ont fait que se creuser un tombeau von Mathieu Denis und Simon Lavoie
© Eva-Maude T-Champoux

Berlinale Generation 2017

40 Jahre Filmprogramme für junges Publikum bei der Berlinale

Vor 40 Jahren rief die Berlinale erstmals ein Filmprogramm für die jüngsten Cineasten ins Leben. Von Anfang an wurde dieses Angebot begeistert aufgenomen und folgerichtig durch ein Jugendangebot erweitert. Seit 2007 vereint die Sektion Generation die Wettbewerbe Kplus und 14plus und beteiligt nicht nur junge Menschen am filmkünstlerischen Diskurs des Festivals.

2017 werden insgesamt 62 Lang- und Kurzfilme aus 41 Produktionsländern an den Wettbewerben Generation Kplus und Generation 14plus teilnehmen. Eine große Bandbreite an Inhalten und ästhetischen Mitteln kennzeichnet beide Programme. Kontrastreiche Animationen finden sich neben stillen Beobachtungen, bilderstürmerischen Collagen und sensiblen Dramen. Die Filme zeigen die Lebensrealitäten und Erfahrungshorizonte junger Leute, sprechen von ihren Träumen und Wünschen, von dem, was sie hinter sich lassen wollen, was sie festhält und von den Orten ihrer Sehnsüchte.

"Unsere Welt ist in keinem guten Zustand. Oft sind es Kinder und Jugendliche, die, sich selbst überlassen, nach Auswegen und Lösungen suchen müssen. Generation zeigt junge Menschen im Aufbruch, beim Überschreiten von Grenzen und Einreißen von Mauern, beim Bau von Barrikaden und ihrer Überwindung. Alles ist in Bewegung", kommentiert Maryanne Redpath, Leiterin von Generation, das diesjährige Programm.

Eine Vielfalt an dokumentarischen Formen bereichert das Programm. In ganz unterschiedlichen Haltungen der Beobachtung, eindringlich und ohne aufdringlich zu sein, reflektieren sie die großen Themen der Gegenwart durch persönliche Nahaufnahmen. Sie geben uns Einblicke in verschlossene Räume und richten den Blick auf allzuleicht Übersehenes. Immer auf der Suche nach Bildern der Welt und nach Möglichkeiten, Unsichtbares sichtbar zu machen.

In den Kurzfilmwettbewerben präsentiert Generation Produktionen aus insgesamt 28 Ländern. Farbenfroh, einfühlsam und ernsthaft starten die drei Kplus-Kurzfilmprogramme, mutig stellen sich die jungen Protagonisten den Herausforderungen des Lebens und erschaffen sich selbstbewusst ihre eigenen Räume. Kontrast- und temporeich, explosiv und besänftigend, stets aufs Neue überraschend wird auch in den zwei 14plus-Programmen die Widersprüchlichkeit der Welt zum Ausdruck gebracht.

Mit "Red Dog: True Blue" von Kriv Stenders wird der Wettbewerb von Generation Kplus im Haus der Kulturen der Welt eröffnet. In Anwesenheit des australischen Regisseurs und seines Casts freut sich Generation, das 40. Jubiläum der Sektion fulminant zu beginnen.


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