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Split - James McAvoy
Split - James McAvoy
© Universal Pictures International Germany

Kinocharts USA (27. - 29.1.): "Split" hält sich Hund und Zombies vom Leib

Boykottaufrufe schaden " A Dog's Purpose" nicht

Wieder hat "Split" die Erwartungen übertroffen und sich mit einem hervorragenden zweiten Wochenende erneut mühelos die Titelverteidigung in den amerikanischen Top Ten gesichert. Von den drei Neuerscheinungen konnte nur "A Dog's Purpose" trotz der Kontroverse um Tierquälerei und Boykottaufrufe überzeugen. Insgesamt lagen die Umsätze der Top Ten-Filme mit 117 Millionen Dollar auf Vorjahresniveau, als "Kung Fu Panda 3" mit 41 Millionen Dollar an der Spitze debutierte und insgesamt 124 Millionen Dollar zusammen kamen.

Gold
Um nur minus 34 Prozent sackten die Umsätze für "Split" an dessen zweiten Wochenende ab - für einen Horrorfilm eine erstaunlich niedrige Zahl und Beleg, dass der neueste Streich von M. Night Shyamalan tatsächlich beim Publikum verfängt. Der James McAvoy-Streifen erlöste 26 Millionen Dollar in 3199 Kinos. Die Zahl der Lichtspielhäuser war von Universal Pictures nach dem überraschend starken Start vor Wochenfrist um 161 erhöht worden. Insgesamt steht das 9 Millionen Dollar teure Werk nach zehn Tagen bei bereits 78 Millionen Dollar.

Silber
Am oberen Ende der Erwartungen konnte "A Dog's Purpose" ("Bailey - Ein Freund fürs Leben") seinen Umsatz realisieren: Mit 18 Millionen Dollar gelang dem 22 Millionen Dollar teuren Hundedrama mit Dennis Quaid, das wegen angeblicher Tierquälerei unter Beschuss geraten war, ein passabler Einstieg in 3059 Spielorten. Damit belegen Universal Pictures auch den zweiten Rang der Charts und haben nun bei den Marktanteilen der Filmstudios die Führung im gerade begonnenen Filmjahr übernommen, so dass erstmals seit vielen Monaten nicht mehr Walt Disney Pictures vorne liegen.

Bronze
Der für drei Oscars nominierte "Hidden Figures" hielt sich an seinem sechsten Wochenende hervorragend, büßte nur magere minus 11 Prozent seiner Zuschauer im Wochenendvergleich ein und behauptete in seiner sechsten Woche mit 14 Millionen Dollar den dritten Rang. Lediglich 65 Filmtheater nahmen das 25 Millionen Dollar teure 20th Century Fox-Drama vom Spielplan; der Octavia Spencer-Streifen ist in 3351 Spielstätten zu sehen und liegt jetzt bei insgesamt 104 Millionen Dollar.

Die Neuen
Für "Resident Evil: The Final Chapter" wurden in 3104 Kinos Karten im Wert von 13 Millionen Dollar verkauft, was zum vierten Platz befähigt. Damit liegt der sechste Teil der seit 2002 laufenden Horrorreihe mit Milla Jovovich deutlich unter dem bisherigen Schlechstwert des ersten Parts, der einst am Premierenwochenende 17 Millionen Dollar verbuchte. Da die letzten Teile aber ihren Hauptumsatz sowieso im Ausland gemacht haben - und beim aktuellen sieht es momentan mit 65 Millionen Dollar auch danach aus - können Screen Gems noch ganz gelassen sein. Aber jetzt Schluss zu machen, scheint dennoch keine schlechte Idee.

Der Abenteuerfilm "Gold" mit Matthew McConaughey hatte kein großes Interesse im Vorfeld auf sich ziehen können. Und da dann die notwendige Unterstützung durch die Kritiker oder Nominierungen und Preise ausblieb, flossen gerade mal magere 3,5 Millionen Dollar in die Kassen der in 2166 Lichtspielhäusern laufenden Weinstein Company-Produktion, die Zehnter wurde.

Auf den Plätzen
Fünfter wurde "La La Land" (8. Woche / bisher insgesamt 106 Millionen Dollar); Sechster wurde der mit weiterhin 3651 Filmtheatern meistgezeigte Streifen Nordamerikas "xXx - The Return of Xander Cage" (2. Woche / 33 Mio.); Siebter wurde "Sing" (6. Woche / 257 Mio.); Achter wurde "Rogue One: A Star Wars Story" (7. Woche / 520 Mio.) und Neunter schließlich "Monster Trucks" (3. Woche / 28 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht):
Der Trend in der Kooperation zwischen Regisseur Peter Berg und Hauptdarsteller Mark Wahlberg zeigt eindeutig nach unten: Konnte "Lone Survivor" vor vier Jahren noch 125 Millionen Dollar umsetzen und "Deepwater Horizon" vergangenes Jahr 61 Millionen Dollar, verabschiedet sich das 45 Millionen Dollar teure Drama "Patriots Day" am sechsten Wochenende mit nur 28 Millonen Dollar als Flop.

Ebenfalls ein Reinfall - aber mit Ansage, als Open Road Films ihr Werk vorab nicht der Presse zeigten - ist "Sleepless" geworden: Der Jamie Foxx-Kriminalfilm, der 30 Millionen Dollar gekostet hat, verabschiedet sich schon am dritten Wochenende mit nur 17 Millionen Dollar Umsatz.

Auch am dritten Wochenende aus den Charts abgestürzt mit einem vergleichbaren Ergebnis von 21 Millionen Dollar ist "The Bye Bye Man" mit Carrie-Anne Moss. Doch die STX-Entertainment-Produktion hat lediglich 7 Millionen Dollar gekostet, so dass auch der bescheidene Umsatz für schwarze Zahlen ausreichen dürfte.



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