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Journey to the West mit Menke Bateer
Journey to the West mit Menke Bateer
© Sony Pictures

Kinocharts international: Chinesen zünden Neujahrsrakte "Journey to the West 2"

"Sing" groß in Großbritannien

Die geschäftigste Zeit in den Kinos weltweit ist das chinesische Neujahreswochenende. Auch dieses Jahr stürmten die Chinesen ihre Kinos und konnten aus nicht weniger als fünf Neustarts - allesamt heimische Produktionen - wählen. In Australien verblüffte "Lion", während in Europa "Sing" ein starkes Debut in Frankreich und Großbritannien feierte.

Australien
Das gibt es auch selten, dass ein Film am zweiten Wochenende sein Premierenergebnis wiederholt. Geschafft hat das "Lion", das sechsfach Oscar-nominierte US-Drama, das in Australien gedreht wurde und auch dort spielt. 4,1 Millionen Australischer Dollar gab es zum Auftakt, 4,1 Millionen am zweiten Wochenende. Der Dev Patel-Streifen steht somit bereits bei 11 Millionen Dollar. Der US-Horrorfilm "Split" mit James McAvoy debutiert gut mit 3,4 Millionen Dollar auf dem zweiten Platz, während der andere US-Horror "Resident Evil: The Final Chapter" mit Milla Jovovich und nur 1,2 Millionen Dollar auf Rang vier enttäuscht. Aktuell erfolgreichster Streifen in den Top Ten bleibt "Rogue One: A Star Wars Story" mit gigantischen 50 Millionen Dollar - das achterfolgreichste Werk in Australien aller Zeiten.

China
Fünftbester Start aller Zeiten in China für "Journey to the West 2" mit 14 Millionen Besuchern. Die mit Spannung erwartete Fortsetzung zu dem Erfolgsfilm von 2013 brach an seinen ersten Tagen Rekorde, ließ dann etwas nach - weil er leider kein besonders guter Film ist, was sich rumsprach. Umgerechnet 64 Millionen Dollar hat der Fantasy-Film von Hark Tsui gekostet und nach drei Tagen bereits 105 Millionen Dollar eingespielt. Auf den Rängen zwei bis fünf folgen die anderen chinesischen Premieren: Die Komödie "Buddies in India" mit 8,6 Millionen Zuschauern, der Abenteuerfilm "Kung-Fu Yoga" mit 6,9 Millionen Besuchern, die Komödie "Duckweed" mit 3,3 Millionen Besuchern und der Animationsstreifen "Boonie Bears III" mit 2,8 Millionen verkauften Karten. Aktuell erfolgreichster Film in den Top Ten ist die chinesische Komödie "Quing Sheng" ("Some Like It Hot") mit 20 Millionen Besuchern.

Frankreich
Drei Neustarts qualifizieren sich für das Top Ten-Treppchen. Gold geht an den US-Animationsstreifen "Sing" mit 755 000 Zuschauern, Silber geht an das 14-fach Oscar-nominierte US-Musical "La La Land" mit Ryan Gosling und 605 000 verkauften Karten und Bronze an den französischen Abenteuerfilm "L' ascension" von Ludovic Bernard. Dagegen fällt Debutant "Resident Evil: The Final Chapter" mit bloß Rang 7 und 147 000 Besuchern ab. Aktuell erfolgreichster Streifen in den Top Ten ist die französische Komödie "Plötzlich Papa" mit Omar Sy, der bis jetzt 3,0 Millionen Besucher ihr Eintrittsgeld wert gewesen ist.

Großbritannien
Gigantischer Start für "Sing". Der US-Animationsstreifen verbucht 10 Millionen Pfund auf der Insel und stellt das mit Spannung erwartete britische Drama "Trainspotting 2" von Danny Boyle, das mit 5,1 Millionen Pfund auf dem zweiten Rang auch nicht eben schlecht startet, deutlich in den Schatten. Das sechsfach Oscar-nominierte US-Drama "Hacksaw Ridge" mit Andrew Garfield enttäuscht dagegen zum Auftakt mit lediglich 1,4 Millionen Pfund auf dem fünften Platz. Aktuell erfolgreichster Film in den Charts ist "Rogue One: A Star Wars Story" mit Felicity Jones und 65 Millionen Pfund.

Italien
Titelverteidigung in den italienischen Kinos durch eine heimische Produktion: Die Komödie "L' ora legale" von und mit dem Komikerduo Ficarra und Picone hielt den Zuschauerschwund am zweiten Wochenende mit nur minus 25 Prozent gering und rief nochmal 2,4 Millionen Euro auf, so dass sich das Gesamtergebnis nach zehn Tagen auf 6,6 Millionen Euro erhöht hat. Es folgen mit soliden Ergebnissen auf dem zweiten und dritten Platz die beiden Premieren "La La Land" mit 2,0 Millionen Euro und "Split" mit 1,9 Millionen Euro. Zum Auftakt floppen dagegen der US-Fantasy-Film "Fallen" mit Hermione Corfield und nur 605 000 Euro auf dem sechsten Platz und die US-Komödie "Why Him?" mit Bryan Cranston und bloß 470 000 Euro auf dem zehnten Rang. Aktuell erfolgreichster Film in den Top Ten ist überraschender Weise das US-Drama "Verborgene Schönheit" mit Will Smith und 8,9 Millionen Euro.



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