Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder
Timm Thaler oder das verkaufte Lächeln
Timm Thaler oder das verkaufte Lächeln
© Constantin Film

Kinocharts Deutschland (2. - 5.2.): Auch Deutschland bleibt gespalten

"Timm Thaler" vergeht das Lachen

Die Neustarts konnten am Wochenende die Zuschauer nicht für sich gewinnen, aber immerhin hielten sich die Platzhalter gut, und "La La Land" schaffte das Kunststück, zum dritten Mal in Folge Zuschauer im Wochenendvergleich zu gewinnen. Alles in allem reichte das aber nicht, um mit den Zuschauerzahlen des Vorjahreswochenendes mitzuhalten. Damals verteidigte "Bibi und Tina - Mädchen gegen Jungs" von Detlev Buck am zweiten Wochenende die Tabellenführung mit 330 000 jüngeren und älteren Besuchern und führten die Top Ten-Streifen zu einem um 27 Prozent stärkerem Ergebnis als in diesem Jahr.

Gold
"Split" überzeugt auch in Deutschland. Dass der Besucherrückgang mit minus 8 Prozent fast nonexistent ausfiel, zeigt, dass Mundpropaganda und Wiederholungssehende den Erfolg des Horrorfilms antreiben. 246 000 Karten setzte das James McAvoy-Werk am zweiten Wochenende ab und behauptete souverän den Spitzenrang. Wesentlich mehr Kinobesitzer sind auf den Geschmack gekommen und haben nach dem überzeugenden Debut der Universal Pictures-Produktion diese nachgeordert: 87 zusätzliche Kinos spielen "Split", der nun in 494 Kinos zu sehen ist und in diesen bis jetzt 622 000 Mal Sessel besetzen konnte.

Silber
"La La Land" ist ein Phänomen, und inzwischen sind auch die Kinoketten auf den Oscar-Anwärter aufmerksam geworden: Statt in 115 Lichtspielhäusern wie zum Auftakt steht das Emma Stone-Musical inzwischen auf 466 Spielplänen, 187 mehr im Wochenvergleich! Und mit 160 000 Zuschauern erhöhte sich der Kartenverkauf um plus 3 Prozent erneut. Die Studiocanal-Produktion steht aktuell bei 830 000 Zuschauer.

Bronze
Auch der dritte Rang wird verteidigt: "Wendy" mit Jule Hermann reitet mit 126 000 kleinen und großen Kinogängern wieder zu Bronze. Hier liegt der Zuschauerschwund bei erfreulich geringen minus 11 Prozent. 74 zusätzliche Filmtheater haben den deutschen Abenteuerfilm im Angebot, so dass er nun in beachtlichen 605 Spielstätten zu sehen ist. Die Columbia Pictures-Produktion hat nach zehn Tagen 343 000 Besucher begrüßt.

Die Neuen
"Ring" startete 2003 mit 319 000 Besucher und "The Ring Two" zwei Jahre später mit 441 000 Zuschauer, da sind die 101 000 verkaufte Karten für "Rings", der damit Fünfter wird, schon ein deutlicher Absacker - wie in den USA auch. Der Paramount Pictures-Horrorfilm mit Matilda Lutz ist in 304 Kinos zu sehen.

Richtig enttäuschend verlief der Start für "Timm Thaler - Das verkaufte Lachen". Gestartet in immerhin 557 Filmtheatern, kommt die Neue Constantin-Produktion mit Justus von Dohnányi lediglich auf den 75 000 verkaufte Karten und wird Achter.

Nicht unter die umsatzstärksten Zehn schaffte es "Hidden Figures", der mit 59 000 Zuschauern Elfter wurde. Das 20th Century Fox-Drama mit Octavia Spencer ist allerdings auch nur in 132 Lichtspielhäusern zu sehen.

Auf den Plätzen
Vierter wurde "Mein Blind Date mit dem Leben" (2. Woche / bisher insgesamt 327 000 Besucher); Sechster wurde "Vaiana" (7. Woche / 1,8 Mio.), der mit 679 Spielstätten weiterhin der meistgezeigte Film Deutschlands ist; Siebter ist "xXx - The Return of Xander Cage" (3. Woche / 518 000); Neunter wurde "Resident Evil: The Final Chapter" (2. Woche / 220 000) und Zehnter schließlich "Plötzlich Papa" (5. Woche / 782 000).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Der Science Fiction-Film "Passengers" mit Jennifer Lawrence ist mit 1,1 Millionen Besuchern in fünf Wochen ein Erfolg für Columbia Pictures geworden. Die deutsche Komödie "Kundschafter des Friedens" mit Henry Hübchen ist am zweiten Wochenende bereits mit nur 160 000 Besuchern schon wieder Box Office-Geschichte für den Majestic Filmverleih.



Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.