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Berlinale Plakat
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© Velvet Creative Office / Internationale Filmfestspiele Berlin

Berlinale 2017: Preise für Generation Kplus

Zwei Preisträger beim Preis der Internationalen Jury

Die Mitglieder der Kinderjury Generation Kplus - Kay Arend, Antonie Beckmann, Laurentius Fritz, Ilja Gavrylov, Ida Kirschning, Louis Lemperle-McGrath, Emilia Schmidt, Lea Schönfeldt, Ben Trabhardt, Till Trabhardt, Pina Zehnpfennig - vergeben die folgenden Preise:

Gläserner Bär für den Besten Film: Piata loď (Das fünfte Schiff)
Von Iveta Grófová, Slowakische Republik / Tschechische Republik 2017
Wir haben einen Film ausgewählt, der kreativ und authentisch ist. Es geht um zwei Kinder, die sich ihre eigene kleine Welt ohne Regeln aufbauen. Die Geschichte hat uns sehr berührt. Die Schauspieler haben uns auch überzeugt.

Lobende Erwähnung: Amelie rennt
Von Tobias Wiemann, Deutschland / Italien 2017
Der Film beschreibt in einer witzigen Art und Weise und mit turbulenten Dialogen die Entwicklung einer zuerst völlig undenkbaren Freundschaft zweier interessanter Charaktere.

Gläserner Bär für den Besten Kurzfilm: Promise (Versprechen)
Von Xie Tian, USA 2016
In einer beeindruckenden Landschaft erzählt der Film die berührende Geschichte eines Chinesischen Jungen. Durch die gelungene Kameraführung und einen überzeugenden Hauptdarsteller wirkt der Film sehr authentisch.

Lobende Erwähnung: Hedgehog's Home (Das Haus des Igels)
Von Eva Cvijanovic, Kanada / Kroatien 2016
Die Aussage des Films, dass das eigene Zuhause sehr wichtig ist, wurde durch die kreative Verwendung von Filz hervorragend unterstützt. Auch hat uns in diesem Stopmotionfilm die besondere Erzählung in Versform beeindruckt.

Die Mitglieder der Internationalen Jury Generation Kplus - Fabian Gasmia, Aneta Ozorek, Yoon Ga-eun - vergeben die folgenden Preise:

Großer Preis der Internationalen Jury von Generation Kplus für den Besten Film, im Wert von € 7.500, gestiftet vom Deutschen Kinderhilfswerk:
Becoming Who I Was (Werden wer ich war)
Von Chang-Yong Moon, Jin Jeon, Republik Korea 2017
In dieser wunderschön gefilmten Erzählung erfahren wir auf eine bittersüße Art und Weise, wie viel Eltern und Kinder voneinander lernen können. Den Filmemachern ist das Schwierigste gelungen: Das Publikum viele Male zum Lachen und zum Weinen zu bringen. Der Film vermittelte der Jury Zuversicht in die Menschlichkeit und sollten die Werte des jungen Helden dieser Geschichte auch nur ein klein wenig von dessen Publikum reflektiert werden, könnte die Welt ein besserer Ort werden.

Estiu 1993 (Sommer 1993)
Von Carla Simón, Spanien 2017
In diesem eindrucksvollen Film, lernen wir durch die Augen eines kleinen Mädchens mit Verlust umzugehen. Was dieser bemerkenswerten Heldin widerfährt und was uns zu Tränen berührt hat, ist dass, wie sehr es auch wehtun mag, es die bedingungslose Liebe der Menschen um dich herum ist, die deine Schmerzen mildern vermag. Neben der herausragenden Darbietung der jungen Hauptdarstellerin, war die Jury außerdem sehr beeindruckt von der wunderschönen Kameraarbeit und sinnlichen mise-en-scène.

Spezialpreis der Internationalen Jury von Generation Kplus für den Besten Kurzfilm, im Wert von € 2.500, gestiftet vom Deutschen Kinderhilfswerk: Aaba (Großvater)
Von Amar Kaushik, Indien 2016
In ruhigen, elegischen Bildern, mit einer wunderschönen Kameraarbeit erzählt dieser Film eine Geschichte vom Kreislauf des Lebens.

Lobende Erwähnung: Sabaku
Von Marlies van der Wel, Niederlande 2016
Unter dem simplen, doch zugleich sehr effizienten Einsatz bemerkenswert künstlerischer Animationstechniken erzählt dieser sehr kurze Film die Geschichte eines Vogels, der um die Welt reist, um einen neuen Freund zu finden. Die Jury war beeindruckt vom Rhythmus und der unglaublichen Freude der Filmemacherin daran ihr Publikum zu unterhalten.



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