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Filmförderungsanstalt (FFA)
Filmförderungsanstalt (FFA)
© FFA

FFA: Sechs deutsch-italienische Projekte gefördert

Co-Production Development Fonds mit 100 000 Euro

Im Rahmen des Deutsch-Italienischen Co-Production Development Fonds (DICF) haben die Filmförderungsanstalt (FFA) und das italienische MiBACT die Entwicklung von sechs deutsch-italienischen Projekten mit insgesamt 100 000 Euro gefördert. Insgesamt entschied die Kommission über 12 Anträge.

Eine Förderung in Höhe von 20 000 Euro erhält die Entwicklung des Projektes "La gatta straniera" von Lissi Muschol und Erica Barbiani (dt. Produzent: Kabinett Filmproduktion). Der Episodenfilm handelt von fünf Personen, die in ihren sozialen Mustern gefangen sind und ihre persönliche Isolation im Mikrokosmos einer kleinen, italienischen Insel zu überkommen versuchen. Mit ebenfalls 20 000 Euro wird die Romantic-Comedy "Comic Book Souls" gefördert (dt. Produzent: Letterbox Filmproduktion) – ein Film über zwei gewöhnliche Menschen und die Kraft der Superhelden-Comics. Positiv bewertet wurde darüber hinaus die Entwicklung des Projektes "War Photographer" (dt. Produzent: Latemar Film). Das Thriller-Drama lässt die Schicksale zweier Brüder kollidieren und wirft die Fragen von Moral und Loyalität auf. Die Kommission unterstützt die Entwicklung dieses Projektes mit 10 000 Euro.

Geförderte Projekte mit majoritär italienischer Beteiligung sind der Science-Fiction-Animationsfilm "Durendal" (dt. Produzent: LOOKS Filmproduktionen) über israelische Soldaten während des Sechstagekrieges, die Dokumentation "Diciotti rigori" über die deutsch-italienischen Beziehungen durch die Perspektive der Fußballturniere zwischen 1936 bis 2016 (dt. Produzent: Lichtblick Film) sowie das Projekt "Chief White Elk" (dt. Produzent: Ma.ja.de Filmproduktions). Die auf einer wahren Begebenheit beruhende Geschichte erzählt das Schicksal eines amerikanischen Schauspielers, der sich in den 20ern in Europa als vermeintlicher wohlhabender Indianerhäuptling ausgab und die High Society auf den Kopf stellte.

Um die Zusammenarbeit von deutschen und italienischen Filmemachern zu intensivieren, haben die FFA und das Italienischen Ministerium für Kultur und Tourismus (MiBACT) im Jahr 2014 den Deutsch-Italienischen Co-Production Development Fonds ins Leben gerufen. Die Förderung ist mit einem jährlichen Gesamtvolumen von bis zu 100 000 Euro ausgestattet und unterstützt die Entwicklung von vielversprechenden deutsch-italienischen Koproduktionen im frühen Entwicklungsstadium. Die Projekte werden mit maximal 30 000 Euro unterstützt. Beantragen müssen jeweils ein deutscher Produzent und ein italienischer Partner. Anträge für die nächste Förderrunde können voraussichtlich Ende 2017 bei der FFA eingereicht werden.



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