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Kong: Skull Island mit Tom Hiddleston
Kong: Skull Island mit Tom Hiddleston
© Warner Bros.

Kinocharts international: Nur in Brasilien hält "Logan" King Kong in Schach

"Vaiana" startet stark in Japan

Wie in den USA und Deutschland hat "Kong: Skull Island" mit seiner Premiere fast weltweit die Charts-Spitzen erklommen. Es gibt Ausnahmen wie Brasilien, wo der Affengigant nicht am noch gigantischeren "Logan" vorbeikam.

Argentinien
Ein ganzes Eck schwächer als eine Woche zuvor "Logan" startete "Kong: Skull Island". Aber es reichte, um das dritte Wolverine-Solo vom Kinothron zu holen, wenn auch nur sehr knapp. Am Ende waren es 6000 Zuschauer, die den Zuschlag für den Tom Hiddleston-Streifen gaben: 170 000 Karten verkaufte King Kong, 164 000 Wolverine. "Logan" hat bis jetzt beachtliche 516 000 Besucher verzeichnet. Dritter wurde "Split" mit James McAvoy, der in drei Wochen 352 000 Kinosessel hat füllen können. "Jackie" mit Natalie Portman startet schwach mit bloß 19 000 Zuschauern. Aktuell insgesamt zuschauerstärkster Streifen in den Charts ist der Disney-Zeichentrickfilm "Vaiana" mit 1,4 Millionen kleinen und großen Besuchern in acht Wochen.

Brasilien
In der Vorwoche war "Logan" exzellent mit 1,6 Millionen verkauften Karten gestartet. Am vergangenen Wochenende dann hielt sich das Hugh Jackman-Werk großartig und kam mit 1,1 Millionen Kinogängern nochmals über die Millionengrenze. Alles in allem hat die Comic-Verfilmung knapp 4 Millionen Karten verkaufen können. "Kong: Skull Island" hatte keine Chance und holte zum Start mit 622 000 Besuchern nur Silber. Als Dritter am dritten Wochenende qualifizierte sich der chinesische Fantasy-Film "The Great Wall" mit Matt Damon, den bis jetzt 1,6 Millionen Interessierte gesehen haben. Schwach stiegen "Silence" von Martin Scorsese mit nur 29 000 Zuschauern und "The Founder" mit Michael Keaton mit 25 000 Kinogängern ein. Aktuell insgesamt zuschauerstärkster Film in den Top Ten ist "Fifty Shades Darker" mit 4,4 Millionen Besuchern in fünf Wochen.

Griechenland
Ähnliches Bild wie in Argentinien: Zwar erreicht "Kong: Skull Island" mit 39 000 Zuschauern die Top Ten-Tabellenführung, bleibt damit allerdings hinter dem Premierenergebnis von "Logan" in der Vorwoche zurück, der 55 000 Interessierte hatte anlocken können. Und auch hier trennen 6000 verkaufte Tickets Gold von Silber: Am zweiten Wochenende erreicht "Logan" 33 000 Besucher und liegt nun insgesamt bei 128 000 verkauften Eintrittskarten. Dritter wurde "Manchester by the Sea" mit Casey Affleck in seiner vierten Woche, der bei summa summarum 47 000 Besuchern liegt. Aktuell insgesamt zuschauerstärkstes Werk in den Charts ist "Fifty Shades Darker" mit 256 000 Interessierten in fünf Wochen.

Großbritannien
Zwar kann auch auf der Insel "Kong: Skull Island" mit 6,3 Millionen Pfund das beeindruckende Startresultat von "Logan" in der Vorwoche, als der "X-Men"-Ableger 9,4 Millionen Pfund in die Kassen gespült hatte, nicht wiederholen. Aber das Rennen geht keineswegs eng aus: King Kong tut Wolverine richtig weh, der 60 Prozent seines Premierenpublikums verliert und mit 3,8 Millionen Pfund deutlich distanziert wird. Insgesamt steht "Logan" aber schon bei einem Umsatz von beeindruckenden 17 Millionen Pfund. Auf den dritten Rang kommt an seinem fünften Wochenende mit nicht minder beeindruckenden 26 Millionen Pfund "The LEGO Batman Movie". Aktuell insgesamt umsatzstärkster Film in den Top Ten ist der Animationsstreifen "Sing" mit der Stimme von Matthew McConaughey, der auf 28 Millionen Pfund kommt.

Japan
Ganz anders das Bild in Japan, wo weder "Kong: Skull Island" noch "Logan" angelaufen sind. Hier stieg mit einem guten Ergebnis von 589 Millionen Yen der Walt Disney-Zeichentrickfilm "Moana" ("Vaiana") ein. Dahinter ein weiterer Zeichentrickfilm, aber aus heimischer Produktion. Der 37. Teil der "Doraemon"-Reihe, die auf einem Manga aus den Sechzigern und einer Fernsehserie aus den Siebzigern basiert. Nach zwei Wochen hat der Streifen von Atsushi Takahashi 1,3 Millionen Yen verbucht. Auf dem dritten Platz rangiert nach drei Wochen das Emma Stone-Musical "La La Land" mit alles in allem 2,3 Milliarden Yen. Die heimische Komödie "Chiaden" mit Suzu Hirose kommt mit 194 Millionen Yen zum Debut nur auf den fünften Rang; gefloppt ist die heimische Filmversion der Science Fiction-Fernsehserie "Urutoraman Obu" von Kiyotaka Taguchi, die Umsatz in Höhe von lediglich 54 Millionen Yen generieren konnte. Aktuell insgesamt umsatzstärkstes Werk in den Charts ist mit 24 Milliarden Yen der heimische Animationsstreifen "Kimi no na wa" ("Your Name"), der mit 19 Millionen Zuschauern zugleich auch der derzeit vierterfolgreichste Film in Japan aller Zeiten ist.



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